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Olaf Rauschenbach

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Olaf Rauschenbach (auch Olaf Hensel-Kirscht; * 1970) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Produzent.<ref>Olaf Rauschenbach. In: IMDb. Abgerufen am 9. November 2016.</ref>

Leben

Rauschenbach studierte von 1991 bis 1995 an der Hochschule der Künste in Berlin und erhielt anschließend ein Stipendium der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, Abteilung Film und Medienkunst.

Von 1994 bis 2010 war er freiberuflich als Schauspieler tätig. Er hatte Theaterengagements u. a. an der Schaubühne am Lehniner Platz und am Nationaltheater Weimar, nach Erfurt<ref>Aktuelles. In: www.neues-schauspiel-erfurt.de. Abgerufen am 9. November 2016.</ref> und Trier. Hauptsächlich war er jedoch in verschiedenen deutschen TV und Filmproduktionen beschäftigt, u. a. auch im israelischen Fernsehen (Die Manis). Seit 2012 tritt er nur noch vereinzelt in TV- oder Filmrollen auf.

Unter dem Titel Apollon, göttliche Unterhaltung entwickelte Rauschenbach ab 1997 zuerst allein, ab 2000 zusammen mit Jörg Pintsch und Sohila Barfi theatrale Stadtführungen – Theater aus deutscher Geschichte im Stadtraum. Ziel war es, die Dramatik ideologisch gefärbter, unterschiedlicher Geschichtsauslegung und Stadtgestaltung in Berlin, sichtbar und erlebbar zu machen. So entstanden nacheinander Mauerwahn und Königsträume (2003), Vorwärts ins Vergessen (2004) und Joureny to the Past (2006). In Koproduktion mit dem Nationaltheater Weimar folgte 2006 für zwei Spielzeiten Sehnsucht nach Deutschland – Reise durch eine versunkene Stadt. Seit 2010 existiert das Projekt Apollon, göttliche Unterhaltung nicht mehr.<ref>Olaf Rauschenbach. In: Konsensdemokratie. (konsensdemokratie.de [abgerufen am 9. November 2016]).</ref><ref>Jörg Pintsch :: Zur Arbeit. In: www.jutta-schafmeister.de. Abgerufen am 9. November 2016.</ref>

Mit Kongomüller<ref>Augsburger Allgemeine: Mit Kongomüller zu den Hofer Filmtagen. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 9. November 2016]).</ref><ref>KONGOMÜLLER | HOME OF FILMS. In: HOME OF FILMS. (home-of-films.com [abgerufen am 9. November 2016]).</ref> produzierte Olaf Rauschenbach einen 30-minütigen Kurzfilm Ein Diskussionsbeitrag zur öffentlichen Debatte über die Folgen von Militäreinsätzen.

Es folgte 2014 Wir sind unschuldig!<ref>Frank: Wir sind unschuldig – Filmfaktum. In: www.filmfaktum.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2016; abgerufen am 9. November 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmfaktum.de</ref>, ein mittellanger Spiel- und Dokumentarfilm zum Thema des Nebeneinanders von Krieg und Unterhaltung in den Medien, versinnbildlicht u. a. durch die Schlacht von Stalingrad, dem unmittelbar darauf entstandenen Film Die Feuerzangenbowle und Schlagern aus dieser Zeit.

2015 initiierte Olaf Rauschenbach mit Laiendarstellern das Film- und Theaterprojekt Fadesse (Übermut tut gut! Projektgruppe) mit Figuren und Motiven aus Dostojewskis Schuld und Sühne, Bruckner Leonce und Lena und Zitaten von Martin Buber, u. a. aus der Rede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1953. 2016 stellte Rauschenbach die Dokumentation MöbelpackerZ fertig. Die Filme sind regelmäßig in kleinen Kinos zu sehen.

Seit 2016 arbeitet Olaf Rauschenbach mit Laiendarstellern an Das Weltschmerzprojekt<ref>curt Magazin #84 // Freistil | curt München. In: curt München. 24. Juli 2016 (curt.de [abgerufen am 9. November 2016]).</ref> und als Schauspieldozent an der Athanor Akademie in Passau.<ref>Rauschenbach – Athanor Akademie Schauspielschule. In: Athanor Akademie Schauspielschule. (athanor.de [abgerufen am 9. November 2016]).</ref>

Seit 2017 ist er Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Musik Nürnberg<ref>Personenverzeichnis – Hochschule für Musik Nürnberg. Abgerufen am 21. August 2017.</ref>, Filmschauspiel an der Theaterakademie Stuttgart<ref>Die Dozenten – TheaterAkademieStuttgart. Abgerufen am 21. August 2017.</ref> und Schauspiel an der Zerboni Schauspielschule München<ref>Dozenten für Schauspielunterricht in München | Schauspielschule Zerboni. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. November 2014; abgerufen am 21. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schauspielschule-zerboni.de</ref>.

Mit dem Titel „Drei Frauen“ produziert Olaf Rauschenbach in Eigenregie seit 2022 eine unabhängige, crowdfinanzierte Webserie als soziokulturelles Filmprojekt.<ref>asterios: Drei Frauen. Sie Weben Liebe Aus Schmerz. In: MYTHMAKER & POETIC BREATH. 29. April 2023, abgerufen am 1. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hertha Grabmaier: Film trifft Farbe lautet das Motto im Altstadtsaal in Landsberg. Abgerufen am 1. Mai 2023.</ref> Sie erzählt den Roman „Tristan“ nach, das wichtigste Werk des mittelalterlichen Dichters Gottfried von Straßburg.

Filmografie (Auswahl)

Kino

Fernsehen

Theater

  • 1998: Tatsächlich Besuch (Schaubühne am Lehniner Platz)
  • 2006: Sehnsucht nach Deutschland (Deutsches Nationaltheater Weimar)
  • 2006: Indien (Neues Schauspiel Erfurt)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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