Zum Inhalt springen

Jagdbombergeschwader 38

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Juni 2025 um 05:04 Uhr durch 2a02:810d:5990:b000:d1b0:d409:ecae:f196 (Diskussion) (Schreibfehler in dem Wort "nördlich").
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Jagdbombergeschwader 38 „Friesland“
— JaboG 38 „F“ —


Internes Verbandsabzeichen (Wappen)
Aktiv 26. August 1983 bis 31. August 2005
Staat DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Datei:Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Teilstreitkraft Luftwaffe Luftwaffe
Standort Datei:DEU Schortens COA.svg Schortens
Luftfahrzeuge
Bomber Panavia Tornado

Das Jagdbombergeschwader 38 „Friesland“ (JaboG 38 „F“) ist ein ehemaliges Geschwader der Luftwaffe und war auf dem Fliegerhorst Jever stationiert.

Geschichte

Das JaboG 38 „F“ ging am 26. August 1983 aus der Waffenschule der Luftwaffe 10 hervor,<ref>Aus Waffenschule 10 wird Jagdbombergeschwader 38. Homepage der Luftwaffe; abgerufen am 10. Februar 2015</ref> die seit 1964 auf dem Fliegerhorst Upjever stationiert war.<ref>Aufstellung der Waffenschule 10. Homepage der Luftwaffe; abgerufen am 10. Februar 2015</ref> Zunächst wurde eine Staffel aufgestellt und mit Panavia Tornado ausgerüstet. Ihre Aufgabe war es, die Waffenausbildung der im englischen Cottesmore beim Tri-National Tornado Training Establishment auf Tornado geschulten Piloten und Waffensystemoffiziere (WSO) durchzuführen.<ref>Waffenschule der Luftwaffe 10</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Jagdbombergeschwader 38 "Friesland" ist aufgelöst (Memento vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)</ref><ref>"Fly Out"beim Jagdbombergeschwader 38 "Friesland" Homepage der Luftwaffe; abgerufen am 10. Februar 2015</ref> Am 26. April 1988 erhielt das Geschwader den Namenszusatz „Friesland“.

Datei:Tornado-1.jpg
Tornado des JaboG 38

1989 wurde eine zweite Staffel aufgestellt, welche mit den ersten Tornado ECR ausgerüstet wurde. Diese Maschinen blieben bis 1995 im Geschwader, um dann die ECR-Version gegen die IDS-Version des Jagdbombergeschwaders 32 in Lechfeld auszutauschen.<ref>Erste Geschwader werden mit dem ECR-Tornado ausgestattet. Homepage der Luftwaffe; abgerufen am 10. Februar 2015</ref> Am 24. Februar 1999 wurde die trinationale Tornado Ausbildung in Cottesmore eingestellt. Die Luftwaffe führte danach die Umschulung der Piloten und WSO für den Tornado auf der Holloman AFB in New Mexico/USA durch, was einen Europäisierungslehrgang erforderlich machte. Dieser wurde ab diesem Zeitpunkt vom JaboG 38 „F“ durchgeführt.

Zum 1. Juli 1999 wurden das Geschwader reorganisiert, die 2. Staffel aufgelöst und stattdessen ein taktischer Lehrgang eingeführt. Am 31. August 2005 wurde das Geschwader aufgelöst. Die Europäisierung der Luftfahrzeugbesatzungen wurde bis zur Rückverlagerung der Tornado-Ausbildung aus den USA nach Deutschland von den verbliebenen Geschwadern in Eigenregie durchgeführt, danach erübrigte sie sich. Der Fliegerhorst Jever wurde als solcher Ende September 2013 geschlossen.<ref>Letzter Flug nach 77 Jahren – In Upjever gingen gestern die Lichter aus, In: Wilhelmshavener Zeitung, S. 13</ref>

Trivia

Von September 1997 bis März 1999 war Astronaut Thomas Reiter Kommandeur der Fliegenden Gruppe des JaboG 38.<ref>Lebenslauf von Thomas Reiter esa.int; abgerufen am 10. Februar 2015</ref>

Zwischenfälle

Weblinks

Commons: Jagdbombergeschwader 38 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende