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Waldenau-Datum

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Waldenau-Datum
Stadt Pinneberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Waldenau-Datum 53° 37′ N, 9° 48′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 53° 37′ 15″ N, 9° 47′ 40″ O
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Fläche: 11,54 km²
Postleitzahl: 25421
Vorwahl: 04101
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Ehemaliges Gutshaus Waldenau (erbaut 1899–1905)

Waldenau-Datum ist der südlichste Ortsteil der Stadt Pinneberg nahe Hamburg in Schleswig-Holstein mit etwa 5100 Einwohnern.

Der Ortsteil besteht aus dem ehemaligen Gutshof Waldenau und dem ehemaligen Bauerndorf Datum. Das Haupthaus des ehemaligen Gutshofes ist auch das markanteste Gebäude im Ortsteil und wird seit 2001 von der Schülerschule genutzt; vorher hatte es von 1948 bis 1999 als Kinderheim der Stadt Hamburg gedient. Gemeinsam mit Thesdorf wurde der Ort 1927 nach Pinneberg eingemeindet. Waldenau liegt in direkter Nähe zum Forst Klövensteen.

Geographie

Waldenau grenzt im Norden an die Pinneberger Stadtteile Thesdorf und Eggerstedt, im Osten an Halstenbek, im Süden an Schenefeld und Hamburg-Rissen, sowie im Westen an Appen-Etz.

Geschichte

Die frühesten archäologischen Siedlungsspuren stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. (Jastorf B). Bei dem Fund handelt es sich um Scherben eines schwarzen, unverzierten Schöpfgefäßes, die bei Grabungen im Sommer 1954 (Schünenkamp) am Grunde eines alten Ringbrunnens gefunden wurden. Der Brunnenschacht war aus einem ausgehöhlten Eichenstamm gearbeitet und hatte einen Durchmesser von 90 cm und eine Höhe von 60 cm. Er gehörte wahrscheinlich zu einem svebischen Dorf oder einem Einzelgehöft am westlichen Hang des Düpenautals.<ref>Vgl. O. Friedrichsen: "Der >Waldenauer Brunnen<", in: Datum Waldenau in Vergangenheit und Gegenwart (s. Lit.), S. 15–21.</ref>

Waldenau-Datum wurde zwischen 1930 und 1937 zunehmend besiedelt, dabei überwogen kleine Siedlungshäuser nach Plänen des Gauheimstättenamtes Hamburg. 1934 wurde die Volksschule Waldenau nach Entwürfen von Klaus Groth erbaut und 1937 um eine Einfeld-Sporthallde ergänzt.<ref>Stadt Pinneberg: Integrierte Sportentwicklungsplanung für die Stadt Pinneberg, Anlage 2 zu DS 18/049, 27. Februar 2018, S. 9 (Bestandsanalyse gedeckte Anlagen, Gliederungsziffer 13)</ref>

Bis zum Abriss 1962/1963 stand am Übergang von der Behrensallee zum Marktplatz das sogenannte „Waldenauer Torhaus“. Die früheste Erwähnung findet sich in einer Lithografie von 1852.<ref>Vgl. J. Thieme: "Das ehemalige Torhaus in Datum-Waldenau", in: Datum Waldenau in Vergangenheit und Gegenwart (s. Lit.), S. 186–187.</ref>

Kultur und Bildung

Sportverein des Orts ist der 1947 gegründete SuS Waldenau. Der Bürgerverein Waldenau-Datum von 1934 e.V. organisiert jedes Jahr das Erntedankfest, das Osterfeuer und einige andere Veranstaltungen. 2024 fand zum 76. Mal der traditionelle Erntedankumzug durch die Gemeinde statt, der jährlich tausende von Besuchern anlockt.<ref>Pinneberger-Schnack: Erntedankfest Pinneberg 2024 – Tradition und Festumzug erleben. In: Pinneberger-Schnack. 31. August 2024, abgerufen am 13. März 2025.</ref> Im Ort gibt es neben der evangelischen Kreuzkirche Waldenau eine Kinderkrippe und im Nieland einen ev. Kindergarten sowie eine Grundschule; am Marktplatz hat die Schülerschule ihren Sitz (Kl. 1–10).

Siehe auch

Literatur

  • Pinneberg – Historische Streiflichter. Herausgegeben von der VHS-Geschichtswerkstatt. Pinneberg 2003
  • Johannes Seifert: Vom Schloss zur Stadt - Pinneberg 1640 - 1875. Pinneberg 2011
  • Günter Pape: Pinneberg - ein heimatgeschichtlicher Abriß. Pinneberg 1975
  • Datum Waldenau in Vergangenheit und Gegenwart: Eine Chronik vom Ortsteil Pinneberg-Waldenau, hg. v. Waldenauer-Datumer Heimatkundeverein, Pinneberg: A. Beig-Verlag (Satz), Dez. 1985.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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