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Silbersattel

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Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Lucio Fulci
Drehbuch Adriano Bolzoni
Produktion Piero Donati
Musik Franco Bixio
Kamera Sergio Salvati
Schnitt Ornella Micheli
Besetzung

Silbersattel (Originaltitel: Sella d’argento) aus dem Jahr 1978<ref>Der Film beim Archivio del Cinema Italiano</ref> ist ein später Italowestern des italienischen Regisseurs Lucio Fulci. Er lief im deutschen Sprachraum am 24. September 1979 an.

Handlung

Der zehnjährige Roy Blood erschießt den Mörder seines Vaters. Er nimmt dessen Pferd an sich, welches einen silbernen Sattel hat. Viele Jahre später kommt Roy Blood durch eine wüstenähnliche Gegend, wo er nach einem Postkutschenüberfall auf den Leichenfledderer Doubletten-Snake trifft. Dieser heftet sich daraufhin an seine Fersen und vermittelt einen Auftrag zum Mord an Thomas Barrett. Auf dem Friedhof, wo dieser ausgeführt werden soll, trifft jedoch nur ein kleiner Junge ein und Roy gerät in einen Hinterhalt. Fortan schützt er zunächst widerwillig den kleinen Jungen, da dessen Onkel Thomas Barrett einer der Betrüger seines Vaters war und nun im Hintergrund als Erbschleicher agiert. Als der Junior von den mexikanischen Banditen Garrinchas entführt wird, gerät Roy selbst unter Verdacht und wird inhaftiert. Er kann jedoch mit Hilfe von Margaret Barrett aus dem Gefängnis entkommen und rettet zusammen mit seinem Komplizen Snake den Jungen.

Kritik

Die meisten Kritiker brachten ihre Enttäuschung zum Ausdruck. So war das Werk für das Lexikon des internationalen Films ein „phantasieloser, jedoch actionreicher Italowestern, der ein bewährtes Schema ohne Originalität reproduziert“<ref>Silbersattel. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>. Guntram Lenz fasste zusammen: (Es entstand) „ein Soft-Western, weder Fisch noch Fleisch, weder Colt noch Wasserspritzpistole. Eine streckenweise spannende Gangsterballade vom vermeintlich Edlen wider Willen in einer schlimmen Zeit, deren Schausplätze mühelos auch Chicago oder das Weiße Haus sein könnte.“<ref>Guntram Lenz, in: Filmecho/Filmwoche Heft 28, 1979</ref>. Auch Genrekenner Christian Keßler war im Zwiespalt: „Die Actionszenen sind sparsam gesetzt, aber glänzend realisiert. Nichts Tolles, der Film, aber eine sichere Wette, bei der man nicht viel falsch machen kann.“<ref>Christian Keßler: Willkommen in der Hölle, 2002. S. 225</ref>

Anmerkungen

Die Filmlieder Silver Saddle und Two Hearts singt Ken Tobias. Sie erschienen auch als Single (Cinevox MDF 119). Der gesamte Soundtrack erschien 2004 auf CD.<ref>https://www.soundtrackcollector.com/title/68445/Sella+D%27Argento</ref>

Drehorte waren u. a. Nueva Frontera und der Cortijo del Fraile in der Provinz Almería.

Das Einspielergebnis in Italien betrug 237 Millionen Lire.<ref>Roberto Chiti, Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del cinema italiano. I film vol. 4. Dal 1970 al 1979, tomo 2, M-Z. Rom 1996, S. 270</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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