Zum Inhalt springen

FC Vaslui

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 17:50 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
FC Vaslui
Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild
Basisdaten
Name Fotbal Club Vaslui
Sitz Vaslui
Gründung 2002
Auflösung 2014
Farben grün-gelb
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Stadionul Municipal
Plätze 10.000
2013/14 5. Platz (Liga 1)

Der FC Vaslui (Fotbal Club Vaslui) war ein Fußballverein aus dem rumänischen Vaslui. Nach einem Lizenzentzug in der Saison 2013/14 wurde der Verein aufgelöst.

Geschichte

Im April 2002 unterbreitete der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Adrian Porumboiu dem Besitzer der Firma Cerealcom, Gheorghe Strungariu, ein Übernahmeangebot für Sportul Municipal Vaslui, einem Verein, den dieser finanzierte und der unter Trainer Adrian Hârlab<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 16. Januar 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> in der Divizia C um den Aufstieg in die Zweitklassigkeit kämpfte. Strungariu lehnte das Angebot ab, obwohl der Verein in finanziellen Schwierigkeiten steckte und sowohl Spieler als auch Trainer nicht rechtzeitig bezahlen konnte. Neben drei Spielern verließ auch Hârlab den Klub Anfang Mai 2002.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 9. Mai 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Sportul Municipal konnte sich am Ende der Saison 2001/02 nicht gegen Poli Unirea Iași durchsetzen und wurde wegen des Rückzugs der Mannschaft vom Spielfeld während des 26. Spieltags zudem mit einem Zehn-Punkte-Abzug bestraft.<ref>Romania 2001/02 (englisch)</ref> Die örtlichen Behörden verloren das Interesse an dem hochverschuldeten Verein und boten stattdessen dem Staffelsieger der Divizia D aus dem Kreis Galați und Gewinner der Relegation, Victoria Galați, an, seine Drittliga-Heimspiele im Stadionul Municipal von Vaslui auszutragen.

Unter der Führung von Marius Stan, dem ehemaligen Präsidenten von Oțelul Galați und AS Rocar Bukarest, entstand daraufhin im Juli 2002 der neue Verein Fotbal Club Vaslui. Erster Trainer des Teams, das vor allem aus ehemaligen Spielern von Dunărea Galați bestand, war Ioan Sdrobiș.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evenimentul vom 20. Juli 2002 (Memento vom 20. März 2012 im Internet Archive), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Während sich der FC Vaslui die Unterstützung zahlreicher Geschäftsleute, darunter auch die von Adrian Porumboiu, sichern konnte, trat Sportul Municipal Vaslui nach einem gescheiterten Fusionsversuch mit dem Staffelsieger der Divizia D aus dem Kreis Vaslui, Bicomplex Huși, nicht mehr in der Folgesaison 2002/03 an.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 10. August 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Der FC Vaslui hingegen schaffte am 30. November 2002 sogar den Sprung an die Tabellenspitze, entließ unmittelbar nach dem siegreichen Heimspiel gegen Bucovina Rădăuți allerdings Trainer Sdrobiș aufgrund eines bereits davor gefassten Beschlusses des Verwaltungsrats.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 2. Dezember 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Zum Nachfolger wurde am 3. Februar 2003 Ion Balaur, der bisherige Co-Trainer von Remus Vlad bei Gloria Bistrița, ernannt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 4. Februar 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Am Ende der Saison stand gemeinsam mit Staffelsieger Petrolul Moinești und mit Laminorul Roman der Aufstieg in die Divizia B fest. Präsident Stan verließ daraufhin den Verein, da sein Vertrag mit Adrian Porumboiu nicht mehr verlängert wurde,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 23. Juni 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> und wurde durch Teofil Iordachi abgelöst. Trainer Balaur nahm im Juli 2003 das Angebot von Dacia Unirea Brăila an und wurde am 22. Juli 2003 durch Gigi Ion, den bisherigen Co-Trainer von Costel Orac bei Oțelul Galați, ersetzt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 23. Juli 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref>

Obwohl der Neuaufsteiger am Ende der Hinrunde der Saison 2003/04 auf dem zweiten Tabellenplatz stand, gab es am 29. Dezember 2003 erneut einen Präsidenten- und Trainerwechsel: für Präsident Iordachi kam Eugeniu Goicea aus Ploiești an die Vereinsspitze und mit Gabriel Stan wurde ein neuer Chefcoach als Nachfolger für Gigi Ion vorgestellt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 30. Dezember 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Doch bereits nach zwei Spielen der Rückrunde gab Stan sein Amt im März 2004 auf.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 23. März 2004 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Mit Adrian Matei wurde zunächst ein neuer Trainer verpflichtet, der jedoch nicht die notwendige Lizenz besaß und daher in den Spielberichtsbögen als Masseur aufgeführt wurde.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 19. April 2004 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Nachdem sich die Klubführung mit Matei nicht auf einzelne Vertragsdetails einigen konnte, verließ dieser am 20. April 2004 den Verein und wurde durch Ioan Sdrobiș ersetzt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 21. April 2004 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Mit diesem schaffte der FC Vaslui den zweiten Rang in seiner ersten Zweitligasaison hinter Poli Unirea Iași. Sdrobiș führte das Team in der Folgesaison an die Tabellenspitze, bevor er am 30. November 2004 entlassen wurde, da er vor dem Auswärtsspiel bei Gloria Buzău zum zweiten Mal im Laufe der Hinrunde ohne schriftliches Attest von der Mannschaft ferngeblieben war.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 1. Dezember 2004 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Als Nachfolger wurde am 14. Januar 2005 Mircea Rednic geholt,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 14. Januar 2005 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> mit dem der Staffelsieg und damit der Aufstieg in die höchste rumänische Spielklasse, die Divizia A, gelang. Der FC Vaslui war damit das erste Team in Rumänien, das innerhalb von drei Jahren nach seiner Gründung erstklassig spielte.

Während der Aufstiegsfeierlichkeiten gab Trainer Rednic bekannt, dass er den Verein verlassen würde, da er ein Angebot von einem belgischen Klub vorliegen hätte.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.azi.roAzi vom 14. Juni 2005 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Am 16. Juni 2005 wurde Basarab Panduru als sein Nachfolger vorgestellt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evenimentul vom 17. Juni 2005 (Memento vom 16. Dezember 2009 im Internet Archive), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> konnte in den ersten fünf Meisterschaftsspielen der Saison 2005/06 jedoch nur ein Unentschieden erreichen. Nach dem Rücktritt Pandurus am 11. September 2005<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> holte Mäzen Porumboiu am 13. September 2005 Aufstiegstrainer Rednic zu dem Tabellenvorletzten zurück.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 13. September 2005 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Mit ihm konnte der Klassenerhalt geschafft werden, ehe ihn am 12. Juni 2006 sein ehemaliger Verein Dinamo Bukarest als Cheftrainer verpflichtete.

Am 5. Juli 2006 wurde Gheorghe Mulțescu als neuer Trainer vorgestellt,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 6. Juli 2006 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> der jedoch unmittelbar nach dem Heimspiel gegen Politehnica Iași am 24. September 2006 zurücktrat.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 25. September 2006 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Ab dem zehnten Spieltag der Saison 2006/07 trainierte Viorel Hizo den Verein.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evenimentul.roEvenimentul vom 27. September 2006 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 30. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Am 7. Juni 2007 wurde er durch Dorinel Munteanu ersetzt, der als Spielertrainer verpflichtet wurde. Munteanus Vertrag wurde am 31. März 2008 aufgelöst<ref>Gazeta Sporturilor vom 31. März 2008, abgerufen am 6. November 2011 (rumänisch)</ref> und Emil Săndoi als Trainer für die letzten acht Saisonspiele verpflichtet. Am 10. Juni 2008 kehrte Hizo zurück und unterschrieb einen Zweijahresvertrag,<ref>Gazeta Sporturilor vom 10. Juni 2008, abgerufen am 27. November 2011</ref> musste den Verein aber bereits nach den ersten 13 Spieltagen der Saison 2008/09 wieder verlassen. Sein Nachfolger wurde am 1. November 2008 Viorel Moldovan.<ref>Gazeta Sporturilor vom 1. November 2008, abgerufen am 29. Januar 2011 (rumänisch)</ref> Da sich Adrian Porumboiu, der Mäzen des Vereins, mehrfach hinsichtlich eines möglichen Rückzugs aus der Meisterschaft nach Ende der Saison 2008/09 geäußert hatte, löste Moldovan seinen Vertrag am 26. Mai 2009 vorzeitig auf.<ref>Gazeta Sporturilor vom 26. Mai 2009, abgerufen am 29. Januar 2011 (rumänisch)</ref> Danach übernahm Cristian Dulca, der zuvor unter Hizo und Moldovan Co-Trainer war, bis zum 20. September 2009 das Amt des Chefcoachs. Nach Dorin Zotincă, der den FC Vaslui in einem Pokal- und Meisterschaftsspiel betreut hatte, wurde die Mannschaft ab Ende September 2009 von Marius Lăcătuș trainiert. Dieser kündigte seinen Vertrag nach dem verlorenen Pokalfinale im Mai 2010, um im Sommer 2010 zu seiner Tochter nach Spanien ziehen zu können.<ref>Gazeta Sporturilor vom 27. Mai 2010, abgerufen am 28. August 2010 (rumänisch)</ref> Als Nachfolger wurde am 14. Juni 2010 der Spanier Juan Ramón López Caro präsentiert,<ref>UEFA vom 14. Juni 2010, abgerufen am 27. November 2011</ref> der am 8. Oktober 2010 suspendiert und erneut durch Viorel Hizo ersetzt wurde.<ref>Adevărul vom 8. Oktober 2010, abgerufen am 27. November 2011</ref> Mit diesem scheiterte der FC Vaslui in der Qualifikation zur UEFA Champions League 2011/12 und nahm anschließend an der Gruppenphase der UEFA Europa League 2011/12 teil. Nachdem der Verein dort im Dezember 2011 ausgeschieden war und ein Trainingslager in Poiana Brașov auf Druck der Spieler abbrechen und nach Antalya verlagern musste, entließ Mäzen Porumboiu den Trainer am 27. Januar 2012, da sich dieser mit den Spielern solidarisiert hatte.<ref>ProSport vom 28. Januar 2012, abgerufen am 28. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Zwei Tage später unterschrieb der Portugiese Augusto Inácio einen Trainervertrag über anderthalb Jahre beim FC Vaslui.<ref>Gazeta Sporturilor vom 29. Januar 2012, abgerufen am 29. Januar 2012 (rumänisch)</ref> Er führte den Klub zum zweiten Platz in der Meisterschaft und damit dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

In der Saison 2013/14 war man sportlich auf dem fünften Platz positioniert. Jedoch versagte der rumänische Fußballverband dem FC Vaslui die Erstligalizenz. Wenig später wurde der Verein aufgelöst.<ref>gsp.ro: Ce se întâmplă cu brandul și palmaresul lui FC Vaslui, la 11 ani de la desființare » Motivul care împiedică revenirea: „Au început să se agite” (17. April 2025), abgerufen am 3. Januar 2026</ref>

Erfolge

Platzierungen

Saison Liga Platz Tore Punkte Bemerkungen
2002/03 Divizia C 3. von 15 76:15 65 Aufstieg
2003/04 Divizia B 2. von 16 50:21 58
2004/05 Divizia B 1. von 16 50:20 64 Aufstieg
2005/06 Divizia A 14. von 16 23:37 29
2006/07 Liga 1 8. von 18 41:44 50
2007/08 Liga 1 7. von 18 44:34 47 UEFA Intertoto Cup 2008 und 1. Runde im UEFA-Pokal 2008/09
2008/09 Liga 1 5. von 18 44:37 57 Play-offs in der UEFA Europa League 2009/10
2009/10 Liga 1 3. von 18 44:28 62 Play-offs in der UEFA Europa League 2010/11
2010/11 Liga 1 3. von 18 51:28 65 3. Qualifikationsrunde in der UEFA Champions League 2011/12 und Gruppenphase in der UEFA Europa League 2011/12
2011/12 Liga 1 2. von 18 58:29 70 3. Qualifikationsrunde in der UEFA Champions League 2012/13
2012/13 Liga 1 5. von 18 50:34 58
2013/14 Liga 1 5. von 18 38:32 51 Zwangsabstieg und Auflösung
grün unterlegt: Aufstieg
orange unterlegt: Abstieg

Spieler

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Ehemalige Trainer

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Weblinks

Commons: FC Vaslui – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />