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Aluminon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Aluminon
Allgemeines
Name Aluminon
Andere Namen
  • Aurintricarbonsäure-Ammoniumsalz
  • 4,4′-Dihydroxyfuchson-3,3′,3′′-tri­carbonsäure-Ammoniumsalz
Summenformel C22H23N3O9
Kurzbeschreibung

dunkelroter, kristalliner Feststoff<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-319-1
ECHA-InfoCard 100.008.473
PubChem 68439
ChemSpider 2016698
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 473,44 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

220–225 °C (Zersetzung)<ref name="Thermofisher" />

Löslichkeit

gut in Wasser (800 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="Thermofisher" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten

9000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Aluminon ist das Ammoniumsalz der Aurintricarbonsäure und zählt damit zu den Triphenylmethanfarbstoffen. Der Name der tiefroten Substanz leitet sich von seiner Verwendung zum Aluminiumnachweis her.

Herstellung

Die Aurintricarbonsäure wird durch Umsetzung von drei Mol Salicylsäure mit einem Mol Formaldehyd hergestellt und anschließend mit Ammoniaklösung neutralisiert.<ref>G. B. Heisig and W. M. Lauer: Ammonium Salt Of Aurin Tricarboxylic Acid. In: Organic Syntheses. Band 9, 1929, S. 8, doi:10.15227/orgsyn.009.0008.</ref>

Verwendung

Datei:Aqueous aluminon.jpg
Aluminon (aq).

Aluminon wird hauptsächlich zum Nachweis von Aluminium verwendet. Es bildet in Verbindung mit Aluminium in essigsaurer Lösung einen schwerlöslichen roten Farblack, der oft erst nach einigen Minuten in roten Flocken ausfällt.<ref>H. P. Latscha, H. A. Klein, G. W. Linti: Analytische Chemie, Springer-Verlag, 2003, ISBN 3-540-40291-8.</ref> Der Niederschlag löst sich im Gegensatz zu dem mit anderen Metallen nicht nach Zugabe von ammoniakalischer Ammoniumcarbonat-Lösung ((NH4)2CO3) auf.

Al3+ + C22H23N3O9 → 3 NH4+ + AlC22H19O9

Einzelnachweise

<references />