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Mokoma

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Mokoma
Datei:Mokoma MTR 20110619 13.jpg
Mokoma beim Myötätuulirock 2011

Mokoma beim Myötätuulirock 2011

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Thrash Metal
Aktive Jahre
Gründung 1996
Auflösung
Website http://www.mokoma.com/
Gründungsmitglieder
Marko Annala
Aktuelle Besetzung
Gesang
Marko Annala
Gitarre, Gesang
Tuomo Saikkonen (seit 1997)
Gitarre, Gesang
Kuisma Aalto (seit 1997)
Janne Hyrkäs (seit 2000)
Santtu Hämäläinen (seit 2003)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Heikki Kärkkäinen (1997–2003)
Schlagzeug
Raikko Törönen (1999)
Schlagzeug
Janne Hynynen (1997–1999)
Raikko Törönen (1997)

Mokoma ist eine 1996 gegründete finnische Thrash-Metal-Band aus Lappeenranta.

Bandgeschichte

Datei:Mokoma MTR 20110619 06.jpg
Sänger Marko Annala
Datei:Mokoma MTR 20110619 14.jpg
Santtu Hämäläinen
Datei:Mokoma - Kuopio Rockcock 15.JPG
Tuomo Saikkonen und Kuisma Aalto

Mokoma wurde 1996 von Marko Annala ursprünglich als Soloprojekt gegründet, aber bald durch eine volle Besetzung erweitert. Anfänglich orientierte sich der Sound ihrer Lieder mehr am traditionellen Rock und Grunge mit nur kleinen Einflüssen aus dem Metal-Bereich, was ihnen einen Plattenvertrag bei EMI einbrachte. Die beiden ersten Alben Valu und Mokoman 120 päivää verkauften sich allerdings schlecht. Als sie daraufhin dem Label gegenüber den Vorschlag machten, anstelle der Rockmusik finnischsprachigen Thrash Metal zu spielen, wurde ihnen sofort der Vertrag gekündigt.

Da sie kein geeignetes Ersatzlabel fanden, gründeten die Bandmitglieder 2003 Sakara Records (vertritt mittlerweile auch die Bands Diablo, Stam1na und Rytmihäiriö). Noch im selben Jahr veröffentlichten sie ihr drittes Album Kurimus, das als erstes Thrash-Metal-Album in finnischer Sprache gilt. Anfänglich verkaufte es sich nur 200 Mal,<ref name="MySpace">Biografie der Band bei MySpace</ref> aber mit Hilfe der frei vertriebenen MP3-Single Takatalvi und Mundpropaganda verschaffte sich die Band im Metal-Bereich einen höheren Bekanntheitsgrad, worauf sich die Verkaufszahlen des Albums auf mehrere tausend Stück erhöhten. Auch zahlreiche Touren machten die Band bald bekannter. Während sie im April 2003 bei der Release-Party von Kurimus vor etwa hundert Leuten in einer kleinen Rockbar spielten, war beim Tourende ein halbes Jahr später im November das Konzert im Tavastia ausverkauft.

Im Mai 2004 erschien das nächste Album Tämän maailman ruhtinaan hovi. Es stieg auf Platz zwei der finnischen Albumcharts ein und verkaufte sich beinahe 10.000 Mal.<ref name="MySpace" /> Die führende finnische Metal-Zeitschrift Inferno wählte das Album zum „Album des Jahres“.<ref>Mokoma’s Latest CD Named Inferno Magazine’s ‘Album Of The Year’ - Dec. 2, 2004. roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net; abgerufen am 18. Februar 2008.</ref> Außerdem wurde Mokoma bei den Finnischen Metal-Awards als „Band des Jahres“ und ihr Album als „Album des Jahres“ ausgezeichnet und für den Emma Award nominiert.

Zu Weihnachten 2004 veröffentlichten sie eine selbstbenannte Live-DVD, die auf Platz eins der finnischen DVD-Charts einstieg, mehr als 5.000 Stück<ref>Mokoma Set Title For New Album - Nov. 21, 2005. roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net; abgerufen am 18. Februar 2008</ref> verkaufte und Gold-Status erreichte.<ref name="ausz" />

Im Februar 2006 veröffentlichte die Band ihr fünftes Album Kuoleman Laulukunnaat, das im Music Bros. Studio in Imatra aufgenommen worden war. Direkt vor dem Release war die Band auf den Covers aller bedeutenden Rockmagazine in Finnland. In der ersten Woche war jedes fünfte Musikalbum, das in Finnland gekauft wurde, das ihre, was auch einen sofortigen Einstieg auf Platz eins der finnischen Charts bedeutete. Bei den Finnischen Metal-Awards wurden sie für das „Album des Jahres“ und das „Cover des Jahres“ nominiert und erhielten auch beide Auszeichnungen.<ref>Children Of Bodom Named ‘Band Of The Year’ At Finnish Metal Awards - Feb. 18, 2007. roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net; abgerufen am 18. Februar 2008</ref> Zusätzlich war auch dieses Album wieder für eine Emma nominiert.<ref name="MySpace" /> Im November 2006 tourte die Band gemeinsam mit Stam1na und Rytmihäiriö durch Finnland. Dabei wurde im Nosturi in Helsinki, im Teatria in Oulu und im Rytmikorjaamo in Seinäjoki eine DVD aufgenommen, die im Mai 2007 erschien. Ebenfalls im Mai 2007 schloss das bandeigene Label Sakara Records eine Partnerschaft mit der ZYX-Music-Tochter Golden Gore Records, die am 8. Juni 2007 als erstes Album Kuoleman Laulukunnaat im deutschsprachigen Raum veröffentlichte.

Die Aufnahmen für das nächste Album begannen im August 2007. Luihin ja ytimiin erschien am 28. November 2007 und stieg wiederum gleich auf Platz eins der finnischen Albumcharts ein. Bei den Finnischen Metal-Awards, die im Februar 2008 im Rahmen der Finnish Metal Expo verliehen wurden, erhielt die Band die Auszeichnungen für das „Album des Jahres“ und das „Cover des Jahres“. Sänger Marko Annala wurde zudem zum „Sänger des Jahres“ gewählt.<ref>blabbermouth.net: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nightwish, Mokoma, Ari Koivunen Honored At Finnish Metal Awards - Feb. 16, 2008. (Memento vom 9. März 2008 im Internet Archive) roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net; abgerufen am 18. Februar 2008.</ref> Mokoma wurde auch in der Kategorie „Bestes Metal-Album“ (Luihin ja ytimiin) neben Nightwish, Amorphis und Apocalyptica für eine Emma nominiert. Bei der Gala am 8. März 2008, die jährlich von etwa einer halben Million Finnen gesehen wird, fand ein Auftritt der Band statt. Im Juni 2008 erhielt Mokoma für das Album Kuoleman laulukunnaat eine Goldene Schallplatte für 15.000 verkaufte Einheiten. Das Album Sydänjuuret und die Single Viides Vuodenaika erhielten ebenfalls eine Goldene Schallplatte.<ref name="ausz" />

Diskografie

Alben

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EPs

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Weitere EPs

  • 2013: Yksi

Singles

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Weitere Singles

  • 1999: Kasvan (EMI)
  • 1999: Perspektiivi (EMI)
  • 2001: Seitsemän sinetin takana (EMI)
  • 2001: Rajapyykki (EMI)
  • 2003: Takatalvi (Sakara Records)
  • 2004: Hiljaisuuden julistaja (Sakara Records)
  • 2010: Sydänjuuret (Sakara Records)
  • 2011: Sydän paikallaan
  • 2012: Valkoista kohinaa
  • 2012: Punamultaa
  • 2015: Sinne missä aamu sarastaa

Videoalben

Quellen

<references />

Weblinks

Commons: Mokoma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien