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Egenstedt

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Egenstedt
Gemeinde Diekholzen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524)&title=Egenstedt 52° 6′ N, 10° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524) 52° 6′ 3″ N, 9° 59′ 36″ O
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Fläche: 5,23 km²<ref name="geo">Daten und Karten der Gemarkungen Egenstedt, Egenstedt-Forst und Röderhof</ref>
Einwohner: 524 (4. Juli 2024)<ref name="gem">www.diekholzen.de: Wissenswertes</ref>
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31199
Vorwahl: 05128
Lage von Egenstedt in Niedersachsen
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Egenstedt ist ein Ortsteil der Gemeinde Diekholzen im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Egenstedt liegt fünf Kilometer östlich des Ortskerns von Diekholzen und sechs Kilometer südöstlich des Stadtkerns von Hildesheim auf einer Anhöhe über dem westlichen Ufer der Innerste. Zum Ortsteil gehört auch die Ansiedlung Röderhof.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Egenstedt findet sich in einer Schenkungsurkunde des Bischofs Bernward von Hildesheim, die vermutlich aus dem Jahr 996 stammt.<ref>Website der Gemeinde Diekholzen: Ortschaft Egenstedt</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Marienburg im Hochstift Hildesheim. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Salzdetfurth im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Egenstedt an das Königreich Hannover. Die Gemeinde gehörte dort zunächst zum Amt Steuerwald-Marienburg, ab 1844 zum Amt Hildesheim und ab 1852 zum Amt Marienburg. 1867 fiel Egenstedt mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Marienburg. Zum 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Röderhof nach Egenstedt eingemeindet. In Niedersachsen kam Egenstedt 1946 zum Landkreis Hildesheim-Marienburg. Am 1. März 1974 wurde Egenstedt Teil der Gemeinde Diekholzen im Landkreis Hildesheim.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 140 <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref>
1845 140 <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 71 (google.de).</ref>
1871 152 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1910 186 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.</ref>
1925 193 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 215 <ref name="demand"/>
1950 448 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 376 <ref name="isys" />
1970 444 <ref name="isys" />
2024 524 <ref name="gem"/>

Bau- und Naturdenkmale

Die Kirche St. Nikolaus mitsamt ihren Nachbargebäuden, ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude an der Maschstraße 1, das Kriegerdenkmal am Zimmerplatz sowie die Gutsanlage Röderhof sind geschützte Baudenkmale in Egenstedt. Eine zweibeinige Buche etwa 700 m südöstlich der Heimstatt Röderhof ist ein Naturdenkmal.


Sport

Der SV Egenstedt ist der ortsansässige Sportverein.<ref>Website des SV Egenstedt</ref>

Vereine

Ortsansässige Vereine sind der Kulturverein Egenstedt und der Fastnachtsclub Rot-Weiß Egenstedt.<ref>Vereinsliste Diekholzen</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Egenstedt verfügt über eine Bushaltestelle, eine Freiwillige Feuerwehr und einen Spielplatz. Die Poststelle II, die nach der Eingemeindung nach Diekholzen die Bezeichnung Diekholzen 4 trug, wurde geschlossen.<ref>Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): Ortsverzeichnis Post. Bonn 1983, S. 701.</ref>

Zu Egenstedt gehören auch die außerhalb der Ortslage gelegene, 1950 eröffnete Gaststätte Landhaus Am Sonnenberg<ref>Landhaus “Am Sonnenberg”. Abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref> und die 1971 eröffnete Behinderteneinrichtung Heimstatt Röderhof mit der katholischen Heilig-Geist-Kirche.

Der Friedhof befindet sich in katholischer Trägerschaft, 1836 fand auf ihm die erste Beerdigung statt. Zu den dort Beigesetzten gehört die Musikerin Hanne Haller.

Verkehr

Die Bundesstraße 243 führt am südlichen und die Bahnstrecke Hildesheim–Goslar am nördlichen Ortsrand von Egenstedt vorbei. Der nächstliegende Bahnhof befindet sich im Nachbarort Groß Düngen.

Literatur

  • Cord Alphei, Jutta Finke: Egenstedt 996-1996. Hildesheim 1995.
  • Festschrift zum 150. Kirchweihfest der St.-Nikolaus-Kirche. Pfarrkirche St. Nikolaus, Egenstedt. Bernward-Verlag, Hildesheim 1993, ISBN 3-87065-769-3.
  • Willi Stoffers: Handbuch des Bistums Hildesheim. Teil 1 – Region Hildesheim. Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim (Hrsg.), Hildesheim 1992, S. 153–155.

Weblinks

Commons: Egenstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein