Zum Inhalt springen

Rohrmoos (Oberstdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Mai 2025 um 07:14 Uhr durch imported>Adalbertriehl (Weblinks: bavarikon).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Rohrmoos
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Rohrmoos 47° 24′ N, 10° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 47° 24′ 27″ N, 10° 10′ 2″ O
 {{#coordinates:47,407541666667|10,167272222222|primary
dim=10000 globe= name=Rohrmoos region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 1070 m ü. NHN
Postleitzahl: 87561
Vorwahl: 08322
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Rohrmoos Eugen Felle.jpg
Rohrmoos um 1920

Rohrmoos (mundartlich: ins Rormos ning<ref name="Dertsch" /><ref name="HOVB" />) ist ein Gemeindeteil der Marktgemeinde Oberstdorf im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Geografie

Diese größte Ansiedlung des Tales liegt etwa 1070 Meter über Meereshöhe, etwa in der Mitte des Starzlachtales (auch Rohrmoostal genannt), das sich – etwa in Ost-West-Richtung – vom Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach ausgehend über die Landesgrenze Richtung Sibratsgfäll im Bundesland Vorarlberg erstreckt. Rohrmoos ist über eine mautpflichtige Straße von Oberstdorf aus erreichbar, die Privatstraße führt von Rohrmoos aus weiter über den Rohrmoossattel in Richtung österreichische Grenze, ist jedoch ab Rohrmoos für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Verbindung wird jedoch häufig von Radtouristen benutzt.

Ortsname

Der Ortsname bedeutet (Siedlung) am mit Röhricht bestandenen Moor/Sumpf.<ref name="HOVB" >Historische Ortsnamen von Bayern: Rohrmoos. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.</ref><ref name="Dertsch" />

Geschichte

Datei:St. Anna Kapelle in Rohrmoos.JPG
St. Anna
Datei:Oberstdorf Rohrmoos 10.jpg
Sennalpe

Rohrmoos wurde erstmals urkundlich im Jahr 1361 mit dem Chuntz der Rormosaͤr von Rorgenmos erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert bestand der Ort aus zwei ganzjährig genutzten Bauernhöfen. Anfang des 16. Jahrhunderts kaufte Graf Hans von Sonnenberg den gesamten Ort. Dieser Besitz ging später in die Familie Waldburg-Wolfegg und Waldsee über. 1568 wurde die Kapelle St. Anna durch Truchsess Jakob und seine Gemahlin Johanna erbaut. In den historischen Belegen wurde Rohrmoos immer wieder mit der Alpe Breitacher Tal genannt, die stiftskemptische bzw. rothenfelsische Lehen war. Im Jahr 1608 wurden zwei Sennhöfe in Rohrmoss verzeichnet. 1784 wurde eine Alpe erwähnt, auf der 700 Stück Vieh sömmerten und 100 Stück winterten. Ein fürstliches Jagdhaus und ein Forsthaus wurden im 1907 erbaut.<ref>Rohrmoosalpe. oberstdorf-lexikon.de.</ref><ref name="Dertsch">Richard Dertsch: Landkreis Sonthofen. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 7, München, 1974.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Rohrmoos

Weblinks

Commons: Rohrmoos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Oberstdorf