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Georg August Kuckuck

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Georg August Kuckuck (* 18. Dezember 1767 in Steyerberg, Stolzenau<ref>Nach Poten:Verden</ref>; † 18. Juli 1841 in Hildesheim) war hannoverscher Generalmajor und Stadtkommandant von Hildesheim.

Er trat 1784 in das Infanterie-Regiment Nr. 2 ein. Dort wurde er am 27. Dezember 1793 Fähnrich, am 1. April 1801 Sekonde-Lieutenant. Aber 1803 wurde das Kurfürstentum Hannover von Frankreich besetzt und mit der Konvention von Artlenburg kam es zur Auflösung der hannoverschen Armee. Kuckuck wechselte wie viele seiner Kameraden in britische Dienste und kam am 15. September 1804 zur King’s German Legion. Er kam in das 5. Linien-Bataillon, wo er am 4. Juni 1814 zur Major befördert wurde. Nach seiner Rückkehr nach Hannover wurde er am 1. März 1816 als Oberstleutnant Kommandeur des Landwehr Bataillons Münden im Infanterie-Regiment Nr. 1. Am 1. April 1820 kam er in das Infanterie-Regiment Nr. 5 und wurde am 24. August 1821 Kommandant von Hildesheim. Dort wurde er am 14. Mai 1832 zum Oberst und am 6. Juni 1838 zum Generalmajor befördert.

Er gründete 1829 die Taubstummenanstalt in der Stadt, die heute als LBZH Hildesheim zum Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte gehört. Am 15. Februar 1830 begann dort der Unterricht. Bis zur Eröffnung des zugehörigen Internats neun Jahre später wohnten alle Schüler im Haus des Direktors.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte begeht 185-jähriges Bestehen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hildesheim.de hildesheim.de, 24. Oktober 2014.</ref>

Am 12. Dezember 1834 wurde er der erste Ehrenbürger der Stadt, 1905 wurde die Kuckuckstraße in der Nordstadt nach ihm benannt. Aus naheliegenden Gründen änderten seine Nachkommen ihren Namen in Walden.<ref> Für den ganzen Artikel: Anton J. Knott: Straße, Wege, Plätze und Gassen in Hildesheim. Gerstenberg, Hildesheim 1984, ISBN 3-8067-8082-X, S. 66 </ref>

Sein Sohn August Kuckuck († 22. Juni 1876)<ref>Militär-Wochenblatt, Band 62, S.668</ref> war ebenfalls Soldat und stieg bis zum Oberst auf. In den jährlich im hannoverschen Staatshandbuch veröffentlichten Listen der Träger des Guelphenordens (1851)<ref>Hof- und Staats-Handbuch für das Königreich Hannover auf das Jahr 1863, S.49</ref> erscheint er 1851 noch als „Kuckuck“, ab 1853 als „Kuckuck, gen. Walden“.<ref>Hof- und Staatshandbuch für das Königreich Hannover: 1860, S.28</ref> Die Tochter Johanna Friederike Wilhelmine (1792–1832) heiratete den späteren preußischen General August Karl von Goeben.

Literatur

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein