Xylenolorange
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Xylenolorange | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Xylenolorange | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
3,3-Bis(N,N-bis(carboxymethyl)aminomethyl)kresolsulfonphthalein | ||||||||||||||||||
| Summenformel |
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| Kurzbeschreibung |
rotbraunes kristallines Pulver<ref name="Römpp">Eintrag zu Xylenolorange. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | |||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
210 °C<ref name="Römpp" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut in Wasser (510 g·l−1 bei 20 °C, Tetranatriumsalz)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref><ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Xylenolorange ist ein Triphenylmethanfarbstoff und gehört zur Gruppe der Sulfonphthaleine. Es ist das Sulfonanalogon zu Metallphthalein. Es wird als Indikator in der Komplexometrie verwendet.
Chemische Eigenschaften
Xylenolorange enthält eine Sulfonsäure-, vier Carboxy-, zwei Amino- und zwei Hydroxygruppen, die jeweils protoniert bzw. deprotoniert werden können. Bei pH ≈ 4,5 liegt Xylenolorange in einer zitronengelben Form vor.<ref name="UNI Saarland">Skriptum zur Komplexometrie (PDF; 324 kB).</ref> In dieser Form bildet Xylenolorange mit einigen mehrwertigen Metallionen einen schwachen rot- bis rotviolettgefärbten Komplex, der durch Zugabe eines stärkeren Komplexbildners wie zum Beispiel EDTA wieder zerstört wird.<ref name="UNI Leipzig">Universität Leipzig, Institut für analytische Chemie: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ausgewählte Titrationen ( vom 25. April 2012 im Internet Archive)</ref>
Verwendung
Xylenolorange wird als Tetranatriumsalz in der Komplexometrie, vor allem bei der Bismut- und Bleigehaltsbestimmung, als Indikator eingesetzt. Im Gegensatz zu Eriochromschwarz T erfolgt die Titration im sauren Medium bei pH ≈ 4–5. Weiterhin wird Xylenolorange in der Biologie eingesetzt, um Remodellingvorgänge in vivo in Knochen sichtbar zu machen, da es in neu gebildeten Knochen eingelagert wird.<ref>Berton A. Rahn, Stephan M. Perren: Xylenol Orange, A Fluorochrome Useful in Polychrome Sequential Labeling of Calcifying Tissues. In: Stain Technology. 46, 1971, S. 125–129; doi:10.3109/10520297109067836.</ref> Auch kann es zur Färbung von Mikrorissen in Knochen hergenommen werden, da es an die freien Metallionen der Oberfläche bindet.<ref>T. C. Lee, T. L. Arthur, L. J. Gibson, W. C. Hayes: Sequential labelling of microdamage in bone using chelating agents. In: Journal of Orthopaedic Research. 18, 2000, S. 322–325; doi:10.1002/jor.1100180222.</ref> Xylenolorange besitzt sein Absorptionsmaximum etwa bei 546 nm und das Emissionsmaximum bei 580 nm<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Olympus Fluorochrome Tabelle ( vom 4. März 2011 im Internet Archive)</ref>, wobei diese sich leicht ändern, abhängig von den gebundenen Ionen.
Literatur
- E. Merck (Hrsg.): Komplexometrische Bestimmungen mit Titriplex. Darmstadt.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alpha-Aminoethansäure
- Sulfonphthalein
- Alkylphenol
- Toluol
- Benzylamin
- Indikator (Chemie)
- Triphenylmethanfarbstoff
- Fluoreszenzfarbstoff