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Leif Ove Andsnes

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Datei:Andsnes.png
Leif Ove Andsnes (2001)

Leif Ove Andsnes (* 7. April 1970 in Karmøy) ist ein norwegischer Pianist.

Leben

Nach seinem Studium am Musikkonservatorium Bergen bei Jiří Hlinka debütierte Leif Ove Andsnes 1987 in Oslo. Er absolvierte Soloauftritte unter anderem in Amsterdam, Bologna, London, München und Berlin.

Andsnes wurde mit dem Norwegischen Kritikerpreis und dem Dorothy Chandler Award in Los Angeles ausgezeichnet. Beim Hindemith-Wettbewerb in Frankfurt erlangte er den ersten Platz. Für sein CD-Solodebüt mit der Klaviersonate 1.X.1905 Leoš Janáčeks wurde ihm der Deutsche Schallplattenpreis verliehen.<ref>Peter Schlüer: Ruhe ist Bewegung. Der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes. Klassik-Heute, 1. November 1999, abgerufen am 12. November 2024.</ref> 2012 sprang er für Krystian Zimerman ein und konnte bei einem Solistenkonzert der Salzburger Festspiele im Großen Festspielhaus mit einem Beethoven/Chopin-Programm einen großen persönlichen Erfolg erringen.

Nachdem Andsnes bereits 2012 künstlerischer Leiter des Ojai Music Festival in Kalifornien gewesen war,<ref>Elijah Ho: Leif Ove Andsnes. The Counterpoints.com, 12. November 2015, abgerufen am 8. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> gründete er 2016 ein Kammermusikfestival im norwegischen Rosendal (Rosendal Kammermusikkfestival).<ref>Kathrin Hasselbeck: Leif Ove Andsnes. Rosendal Festival in Norwegen. BR-Klassik, 16. August 2016, abgerufen am 8. September 2018.</ref>

Andsnes erhielt 2016 die Ehrendoktorwürde der Juilliard School in New York.<ref>Leif Ove Andsnes receives Honorary Doctorate from The Juilliard School. In: www.enticottmusicmanagement.com. Abgerufen am 25. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2017 wurde er zum Ehrendoktor der Universität Bergen ernannt.<ref>Åtte nye æresdoktorar ved UiB. Universität Bergen, abgerufen am 6. Mai 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er lebt mit seiner Familie in Bergen.<ref>Leif Ove Andsnes. Classic FM, 4. September 2015, abgerufen am 21. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einspielungen (Auswahl)

Andsnes hat unter anderem Werke von Frédéric Chopin, Sergei Rachmaninow, Edvard Grieg, Leoš Janáček, Franz Liszt, Sergei Prokofjew und Ludwig van Beethoven auf Tonträger eingespielt.

Gemeinsam mit dem südafrikanischen Aktionskünstler Robin Rhode realisierte Andsnes im November 2009 das Multimediaprojekt Pictures Reframed, das Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung neu interpretiert.<ref>Barbara Gärtner: Pictures Reframed - Robin Rhode & Leif Ove Andsnes. art – Das Kunstmagazin, 23. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref>

CD-Veröffentlichungen

  • 2012: The Beethoven Journey: Klavierkonzerte Nr. 1 & 3, Sony Classical
  • 2014: The Beethoven Journey: Klavierkonzerte Nr. 2 & 4, Sony Classical
  • 2014: The Beethoven Journey: Klavierkonzert Nr. 5 / Chorfantasie, Sony Classical
  • 2017: Sibelius: Musica Per Pianoforte, SONY Classical
  • 2018: Chopin: Ballades & Nocturnes, SONY Classical

Studioalben

Stil

Andsnes setzt sich von anderen Pianisten dadurch ab, dass er auf Extravaganzen verzichtet, äußerlich wie spieltechnisch. Er spiele „unaufgeregt“, meinte Axel Brüggemann in der Welt am Sonntag, und genauso wirke er auch jenseits des Klaviers.<ref>Axel Brüggemann: Der Mann, der einfach nur spielen will. Pianist Leif Ove Andsnes ist ganz normal – und deshalb besonders. In: Welt am Sonntag. 17. Oktober 2004, Kultur, S. 70.</ref>

Auszeichnungen

Filme (Auswahl)

  • Concerto – A Beethoven Journey. Dokumentarfilm 2015, 92:00 Min., Regie: Phil Grabsky, Produktion: Seventh Art. DVD-Veröffentlichung: 27. November 2015, Inhaltsangabe.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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