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Dolina Geiserow

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Datei:Долина гейзеров (2018).jpg
Das Tal der Geysire (2018)
Datei:1966 CPA 3449.jpg
Briefmarke der UdSSR von 1966 mit dem Tal als Motiv

Dolina Geiserow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), das Tal der Geysire) ist das einzige Geysirfeld in Asien und die zweitgrößte Konzentration von Geysiren weltweit. Es liegt auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands. Das 6 km lange Tal weist etwa 90 Geysire und viele heiße Quellen auf – vor allem auf der linken Uferseite des Flusses Geisernaja, in den warmes Wasser aus dem relativ jungen Stratovulkan Kichpinytsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) fließt. Das Tal ist Teil des Nationalen Kronozki-Biosphärenreservats Kamtschatka, das zum UNESCO-Welterbe „Vulkane von Kamtschatka“ gehört. Das Tal ist nur mit dem Hubschrauber zu erreichen.

Forschungsgeschichte

Die Geysire wurden 1941 von der Wissenschaftlerin Tatjana Ustinowa entdeckt.<ref>Natural Wonder of the World Transformed within Hours, says World Wildlife Fund - Press Release. earthtimes.com, 4. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. April 2024.</ref> Sie veröffentlichte ihre Entdeckung 14 Jahre später, das Gebiet blieb jedoch bis 1972 relativ unerforscht. Eine systematische Sichtung wurde Mitte der 1970er Jahre begonnen. 1990 wurde ein automatisches Beobachtungssystem installiert. Der große Geysir Welikan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Riese), der eine Höhe bis 40 m erreicht, ist einer von über 30 Geysiren, denen ein Name gegeben wurde. In den 1980er Jahren bewarb man das Gebiet als Touristenziel innerhalb Russlands. Ausländische Touristen dürfen seit 1991 in das Tal. Etwa 3.000 Touristen besuchten es jährlich. Die russische Regierung hat Zugangsregeln zum Gebiet erlassen: „Sperrzone zur Erforschung und zum Schutz von Flora, Fauna und Geologie“.<ref>Naturreservat Kronozkij: Draußen bleiben! In: Der Spiegel. 9. Oktober 2010, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 21. Juli 2023]).</ref> Ein Touristenführer ist vorgeschrieben, um als Tourist das Gebiet betreten zu dürfen.<ref>Victor Kiprop: Valley of Geysers, Russia - Unique Places Around the World. In: WorldAtlas. 28. Mai 2018, abgerufen am 1. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Beschädigung durch eine Schlammlawine

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Am 3. Juni 2007 verschüttete eine große Schlammlawine zwei Drittel des Tales.<ref>Aalok Mehta: Photo in the News: Russia's Valley of the Geysers Lost in Landslide. National Geographic, 5. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. April 2024.</ref> Das World Heritage Centre drückte seine Trauer über das Ereignis aus.<ref>Official site of the World Heritage Centre Abgerufen am 29. Mai 2011.</ref> „Es ist tragisch für die Menschheit, dass wir eines der größten Naturwunder der Welt verloren haben“, kommentierte der Sprecher des World Wildlife Fund. Am 5. Juni wurde die Bildung eines Thermalsees im Tal beobachtet.<ref>Luke Harding: 'Pearl of Kamchatka' geysers lost under mudslide lake. The Guardian, 5. Juni 2007, abgerufen am 1. April 2024.</ref> Die Ausdehnung der Zerstörung ist noch unklar, doch ist es möglich, dass sie weit geringer ist, als anfänglich behauptet. Der besonders große Geysir Welikan, einer der größten des Feldes, war nach dem Abgang der Schlammlawine noch aktiv.<ref>Global Context - Old Faithful Virtual Visitor Center. National Park Service, abgerufen am 1. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2014 kam es erneut zu einer großen Schlammlawine. Wieder wurden Teile des Tales verschüttet, darunter auch der große Geysir Welikan. Durch den Schlamm, den beide Lawinen mit sich führten, hat sich mittlerweile eine lebhafte Vegetation entwickelt. Das Tal befindet sich im ständigen Wandel und viele Geysire sind weiter und wieder aktiv (Stand: 2021), unter anderem auch der Geysir Bolshoy.<ref>Eugene Kaspersky: The ever-changing landscapes of Kamchatka’s Valley of Geysers. 9. Dezember 2021, abgerufen am 1. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Tal der Geysire – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 54° 25′ 49,9″ N, 160° 8′ 22,1″ O

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