Ceropegia affinis
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| Ceropegia affinis | ||||||||||||
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| Datei:Ceropegia racemosa MS 2397.JPG
Ceropegia affinis, Burkina Faso | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ceropegia affinis | ||||||||||||
| Vatke |
Ceropegia affinis ist eine Pflanzenart der Gattung Leuchterblumen (Ceropegia) der Unterfamilie Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae).
Merkmale
Ceropegia affinis besitzt ausdauernde, verhältnismäßig schlanke und windende Stängel, die bis 2 m lang werden können. Sie sind dunkelgrün und messen nur etwa 1 bis 2 mm im Durchmesser. Die Wurzeln wachsen in fleischigen Bündeln. Die nur leicht sukkulenten Laubblätter messen 2,5 bis 3,8 × 1 bis 4,5 cm. Die Blattstiele sind 5 bis 15 mm lang. Die länglich-ovalen bis breit-lanzettförmigen Blattspreite ist hell glänzend mit gewellten Rändern.
Der Blütenstand ist ein- bis vielblütig; es ist jedoch immer nur eine Blüte geöffnet. Die einzelne Blüte ist im Durchschnitt 2 bis 3 cm lang, in Ausnahmefällen auch bis 4 Zentimeter. Die Farbe variiert von hellgrün, gelblich, über orange zu rotbraun. Der Kronkessel ist elliptisch-schlank und ist mit etwa 5 mm nur wenig breiter als die Kronröhre. Diese ist gebogen und erweitert sich trichterförmig bis auf etwa 8 bis 10 mm. Die grünlich-gelben Kronzipfel sind 4 bis 6 mm lang, grob dreieckig und an den Spitzen verwachsen. Die verwachsenen Spitzen sind braunrot. Die Ränder sind umgeschlagen und weiß behaart.
Die schlanken Balgfrüchte weisen eine Länge von 9 bis 15 cm und einen Durchmesser von 2 bis 3 mm auf.
Vorkommen
Das sehr große Verbreitungsgebiet dieser Art im tropischen und subtropischen Afrika reicht von Äthiopien im Norden bis nach Südafrika; von Guinea im Westen bis Kenia im Osten sowie nach Madagaskar. Entsprechend dem großen Verbreitungsgebiet ist die Art vor allem in der Blütenform sehr variabel.
Taxonomie und Systematik
Ceropegia affinis wurde 1876 von Wilhelm Vatke in Linnaea; Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange Band 40, Teil 4 Seite 218 erstbeschrieben.
Entsprechend der Variabilität der Blüten existieren eine ganze Reihe von Synonymen zu dieser Art: Ceropegia angusta <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Ceropegia racemosa <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Ceropegia setifera <templatestyles src="Person/styles.css" />Schlechter, Ceropegia biddumana <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schumann, Ceropegia ruspoliana <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schumann, Ceropegia setifera var. natalensis <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Ceropegia hochstetteri <templatestyles src="Person/styles.css" />Chiovenda, Ceropegia secamonoides <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Moore, Ceropegia cynanchoides <templatestyles src="Person/styles.css" />Schlechter, Ceropegia kamerunensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Schlechter, Ceropegia atacorensis <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Chevalier, Ceropegia gourmacea <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Chevalier, Ceropegia glabripedicellata <templatestyles src="Person/styles.css" />De Wildeman, Ceropegia pedunculata <templatestyles src="Person/styles.css" />Turrill, Ceropegia butaguensis <templatestyles src="Person/styles.css" />De Wildeman und Ceropegia racemosa var. glabra <templatestyles src="Person/styles.css" />H.Huber.
Literatur
- Focke Albers & Ulli Meve (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon Band 3 Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse). 322 S., Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 9783800139828.