Zum Inhalt springen

Hototogisu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Dezember 2024 um 10:47 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Ersterscheinung 1897 umbenannt in Kategorie:Ersterscheinen 1897: laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hototogisu (japanisch ホトトギス, dt. „Gackelkuckuck“) ist eine Haiku-Zeitschrift des Japans der Vorkriegszeit, die heute von der Hototogisu KG ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Gōshi-gaisha Hototogisu) herausgegeben wird. Hauptabsicht der Zeitschrift ist die Förderung des Haiku. Doch auch Naturbeschreibungen und Prosaliteratur werden gefördert.

Übersicht

Die Zeitschrift Hototogisu<ref group=A>Der Titel Hototogisu („Gackelkuckuck“) geht darauf zurück, dass der Gründer Masaoka Shiki sich selbst mit diesem Tier verglich. Tatsächlich ist auch das selbstgewählte Pseudonym Shiki (子規) ein Name für den Gackelkuckuck.</ref> wurde im Januar 1897 mit Masaoka Shiki als Herausgeber und Yanagihara Kyokudō (柳原 極堂; 1867–1957) als Verleger gegründet. Ort der Gründung und der ersten Herausgabe war Matsuyama. Im darauffolgenden Jahr, 1898, wurde die Zeitschrift nach Tokio verlegt und Takahama Kyoshi übernahm die Redaktion.

Nach dem Tode Shikis im Jahre 1902 wurde Kyoshi dessen Nachfolger. Zeitweilig legte er den Schwerpunkt auf Prosa, kehrte dann aber zum schon von Shiki vertretene Prinzip der objektiven Naturbeschreibung zurück. Es bildete sich die sogenannte Hototogisu-Schule des modernen Haiku aus, von der sich die von Kawahigashi Hekigotō begründete Schule des freien Haiku abspaltete.

Die Zeitschrift ist unter anderem bekannt dafür, dass Natsume Sōseki seinen Roman „Ich der Kater“ im Jahre 1905 (auf Betreiben Takahama Kyoshis) darin veröffentlichte.

Wichtige Mitglieder

Anmerkungen

<references group=A />

Literatur

  • Shinmura Izuru (Hrsg.): Kōjien. 4. Auflage, Iwanami shoten, Tōkyō 1991.
  • S. Noma (Hrsg.): Hototogisu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 568.

Weblinks