Zum Inhalt springen

Unterkoskau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Oktober 2025 um 16:25 Uhr durch imported>Adtonko (Archivlink geprüft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Unterkoskau
Stadt Tanna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76)&title=Unterkoskau 50° 30′ N, 11° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76) 50° 30′ 4″ N, 11° 54′ 39″ O
 {{#coordinates:50,501111111111|11,910833333333|primary
dim=10000 globe= name=Unterkoskau region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 507 m
Einwohner: 76 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 55, abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07922
Vorwahl: 036646
Lage von Unterkoskau in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Unterkoskau ist ein Ortsteil der Stadt Tanna im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie, Geologie und Verkehr

Datei:Haltepunkt Unterkoskau (3).jpg
Ehemaliger Haltepunkt Unterkoskau (2022)

4 km östlich von Tanna an dem Flüsschen Wisenta in der Nähe der sächsischen und bayerischen Grenze liegt Unterkoskau mit dem 2 km südlich liegenden eingemeindeten Dorf Oberkoskau. Die Gemarkungen beider Dörfer gehören zum Südostthüringer Schiefergebirge. Diese Standorte haben einen hohen Feinerdeanteil und Humusgehalt und sind sehr fruchtbar, besonders unter den bestehenden Klimabedingungen.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref> Über die Bundesstraße 2 und 282 und die L 1089 haben die Koskauer zu der Bundesautobahn 9 und 173 eine gute Verkehrsanbindung.
Ferner liegt Unterkoskau an der Bahnstrecke Schönberg–Hirschberg. Dort verkehren jedoch keine Personenzüge mehr.

Nachbarorte sind westlich die Stadt Tanna, südlich Willersdorf, östlich Stelzen und nördlich das sächsische Kornbach.

Geschichte

Unterkoskau war eine sorbische Ansiedlung. Die urkundliche Ersterwähnung von Koskode stammt vom 14. August 1325.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 6., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2016, ISBN 978-3-86777-800-8, S. 481 & 701.</ref><ref>Otto Dobenecker: Hrsg.: Verein für Thüringische Geschichte und Altertumskunde. I. Band. 1122—1356. Jena 1885.</ref> Unterkoskau hat 300 Einwohner und ist landwirtschaftlich geprägt.

Die Kirche wurde 1606 nach einem Brand wieder aufgebaut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unterkoskau auf der Website der Stadt Tanna (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) Abgerufen am 21. Juli.</ref>


Am 1. Januar 1997 wurden Unterkoskau und Oberkoskau nach Tanna eingemeindet.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Unterkoskau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein