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Rupert (Bamberg)

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Rupert († 11. Juni 1102) war von 1075 bis 1102 Bischof von Bamberg.

Leben

Im Investiturstreit zwischen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. gehörte Rupert auf der Reichsversammlung, die im Januar 1076 in Worms stattfand, zu den Bischöfen, die Gregor VII. den Gehorsam aufkündigten.<ref>Gerd Althoff: Heinrich IV. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-11273-3, S. 134; RIplus Regg. Bamberg n. 495. In: Regesta Imperii Online; abgerufen am 21. Januar 2025.</ref> An der folgenden Reichsversammlung im Mai 1076, ebenfalls in Worms, die das Ziel hatte, den Papst abzusetzen, war er als einer der wenigen Bischöfe, die dort erschienen, ebenfalls beteiligt.<ref>Gerold Meyer von Knonau: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V. Bd. 2: 1070 bis 1077. Duncker und Humblot, Leipzig 1894, S. 677.</ref> Rupert wurde wegen seiner Unterschrift unter die Erklärung vom Januar 1076 mit dem Kirchenbann belegt, später aber losgesprochen und wieder eingesetzt.

1081 brannte der Bamberger Dom vollständig aus.

Nachdem Juden in Bamberg zur Taufe und damit zum Übertritt zum christlichen Glauben gezwungen worden waren, gestattete Rupert deren Rückkehr zum Judentum.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

VorgängerAmtNachfolger
Hermann I.Bischof von Bamberg
1075–1102
Otto I.

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