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Zeisingstek

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Zeisingstek
Typ Verbindungsknoten
Anwendung Verbindung zweier unterschiedlich starker Enden
Ashley-Nr. kommt dort noch nicht vor
Festigkeit k. A.
Synonyme Gripknoten
Englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Liste der Knoten

Der Zeisingstek<ref name="BudworthDalton30">Geoffrey Budworth & Jason Dalton: Knoten. 200 praktische Knoten für Segler, Kletterer, Camper und andere Abenteurer. Libro IBP, Kerkdriel, Niederlande 2016, S. 30</ref> oder auch Gripknoten<ref name="Budworth69">Geoffrey Budworth: Knoten. Das Praxishandbuch. Delius Klasing Verlag, 1. Auflage 2009, S. 69. Titel der englischen Originalausgabe: Handbook of Knots and Knot Tying, 1999</ref> ist ein Knoten, mit dem eine dünne Leine an ein dickes Seil geknüpft wird. Er ist dabei auch geeignet, wenn die beiden Tauwerke einen sehr unterschiedlichem Durchmesser aufweisen. Der Verbindungsknoten wurde 1986 vom pensionierten Forscher und Erfinder Dr. Harry Asher entwickelt.<ref name="Budworth69" />

Name

Das Wort Zeising kommt aus dem Niederdeutschen von seisen (‚zwei Taue miteinander verbinden‘) Hier wird das Ende eines Taus doppelt genommen, gezeist und ein Stek an die entstandenen beiden Taue angebracht.

Im Deutschen wurde aber in der Seefahrt in der Hauptsache der Begriff Bändselung für Zeising verwendet. Damit kann man zwei parallel laufende Tampen mit einem Bändsel verbinden. Ein Bändsel wird aus Bändselgut, Schiemannsgarn oder Hüsing hergestellt.<ref>Marquardt, "Bemastung und Takelung von Schiffen des 18. Jahrhunderts", Delius Klasing, Bielefeld/Hinstorf, Rostock, 1986, ISBN 3768805263, Seite 374</ref>

Anwendung

Der Zeisingstek ist geeignet, um leichte Wurfleinen mit Trossen, die vom Schiff an Land übergeben werden sollen, zu verbinden.

Der Zeisingstek ist im Hinblick auf seine Verwendung verwandt mit dem einfachen und doppelten Schotstek und ist auch für große Stärkenunterschiede zwischen den beiden Leinen geeignet. Er ist sicherer als der Schotstek und lässt sich leicht wieder lösen. Allerdings erfordert er beim Stecken etwas mehr Aufmerksamkeit als der Schotstek.

Knüpfen

Sicherung

Mit Palstek

Anschließend kann man mit dem Ende der dünnen Leine einen Palstek um die dünne Leine knüpfen, die das Ende sichert.

Mit Halbem Schlag

Nicht so sicher, aber oft ausreichend ist die Sicherung mit einem Halben Schlag.

Alternativen

Bei nicht so unterschiedlich dicken Seilen eignet sich auch ein Doppelter Schotstek.

Abwandlungen

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Budworth, Geoffrey: Knoten. Könemann, Köln 1998. ISBN 3-8290-0322-6. Dort zitiert wird Asher, Harry: A new System of Knotting, 1986.

Weblinks

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