Zum Inhalt springen

Carl Rumpff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Dezember 2025 um 07:59 Uhr durch imported>Leuni.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Carl Rumpff im Naturkundemuseum Berlin - IMAG5061-cropped.jpg
Marie Beyme-Golien: Porträt Carl Rumpf in Pelzmantel, Gehrock und Glacéhandschuhen
Datei:Mineraliensaal (Alice Chodura).JPG
Mineraliensaal des Museums für Naturkunde in Berlin mit den Porträts von Carl Rumpff (links) und Stefan Franz Viktor von Österreich (rechts) im Hintergrund
Datei:Grab Bayer.jpg
Grab von Carl Rumpff im Familiengrab seiner Schwiegereltern Friedrich und Julie Bayer auf dem Lutherischen Friedhof Hochstraße in Wuppertal-Elberfeld

Carl Rumpff, häufig auch Karl Rumpff geschrieben, (* 30. April 1839<ref name="Anmerkung" /> in Pyrmont; † 2. Juni 1889 in Berlin<ref name="Verg" /> oder auf Schloss Aprath<ref name="luise-berlin" />; vollständiger Name: Carl Heinrich Christian Ludwig Rumpff) war ein deutscher Unternehmer und Mäzen. Nachdem er 1871 Friedrich Bayers älteste Tochter Clara geheiratet hatte<ref name="Stammbaum" />, wurde er 1872 Teilhaber der Farbenfabriken Friedrich Bayer & Co. und nach deren Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1881 erster Aufsichtsratsvorsitzender.

Leben

In der Mineraliensammlung des Museums für Naturkunde in Berlin befinden sich ein Porträt von Carl Rumpff, gemalt von Marie Beyme-Golien (* 1844)<ref>Dresslers Kunsthandbuch, 10. Ausgabe, Band 2, Berlin 1930, S. 80. (In dem kurzen Eintrag zu Marie Beyme-Golien ist nur ein Werk erwähnt, das Bildnis „Geheimrat Rumpf“ [sic!].)</ref>, sowie eine Gedenktafel.<ref name="luise-berlin" /> Carl Rumpff hatte dem Mineralogischen Museum der Berliner Universität testamentarisch seine umfangreiche Mineralien-Sammlung vermacht. Er war selbst begeisterter Mineraliensammler und erwarb in den 1860er Jahren die sehr große Sammlung von Erzherzog Stephan Victor von Österreich bzw. vom Haus Oldenburg als dessen Erben<ref name="mineralogicalrecord.com" />, da der Verkauf in das Ausland drohte. In Leverkusen ist die Carl-Rumpff-Straße nach ihm benannt.<ref name="leverkusen.com" />

Literatur

  • Erich Verg: Meilensteine. Geschichte der Bayer AG 1863 bis 1988. Selbstverlag, Leverkusen 1988.
  • Christian Nieske: Haus und Schloss Aprath. Ein mittelalterlicher Herrensitz im niederbergischen Land. Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-539-2.

Weblinks

Commons: Carl Rumpff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Anmerkung">In einer Quelle ist als Sterbejahr 1838 erwähnt; auf seinem Grabstein steht 1839.</ref> <ref name="leverkusen.com">Leverkusener Straßenverzeichnis</ref> <ref name="luise-berlin">Rumpff, Karl. In: Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsvereins</ref> <ref name="mineralogicalrecord.com">Stephan von Habsburg-Lothringen (1817–1867). In: mineralogicalrecord.com. The Mineralogical Record, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2015; abgerufen am 13. März 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mineralogicalrecord.com</ref> <ref name="Stammbaum">Stammbaumeintrag</ref> <ref name="Verg">Erich Verg: Meilensteine. Die Geschichte der Bayer AG 1863 bis 1988. Selbstverlag, Leverkusen 1988.</ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein