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Wilhelm Rapp (Jurist)

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Wilhelm Rapp (* 1942 in Berlin) ist ein deutscher Jurist.<ref name="FJ001">Der Präsident. Der rote Faden. In: www.abendblatt.de. FUNKE Medien Hamburg GmbH, Hamburger Abendblatt, 5. Juli 2014, abgerufen am 31. März 2026.</ref>

Leben

Die Mutter von Wilhelm Rapp war mit ihm von Berlin nach Stuttgart gezogen. Sein Vater, von Beruf Tischler, war im Jahr 1947 aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt. Mit seinen Eltern zog Rapp im Jahr 1948 nach Hamburg. Er machte an der Walddörferschule in Volksdorf sein Abitur. Rapp war aber damals politisch engagiert und kurz nach dem Abitur bei den Hamburger Jusos eingetreten.<ref name="FJ001" />

Wilhelm Rapp war bis April 2007 Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts sowie des Hanseatischen Oberlandesgerichts (HansOLG). In seiner Verabschiedungsrede richtete er mahnende Worte an die Politik, welche im Zuge seiner Nachfolgediskussion die Politikverdrossenheit geschürt habe. Am Verfassungsgericht folgt ihm Gerd Harder, am HansOLG Erika Andreß nach.

In den Jahren 2008 bis 2020 war er ehrenamtlicher Präsident des Landesverbandes Hamburg des Deutschen Roten Kreuzes.

Rapp ist Träger des Emil-von-Sauer-Preises und Mitglied der SPD. Er engagiert sich seit 1988 im Rotary Club Hamburg-Dammtor.<ref>Club- und Mitgliederverzeichnis der Rotarier in der Bundesrepublik Deutschland 2002/2003</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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