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Stanton Davis

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Stanton Davis (* 10. November 1945 in New Orleans, Louisiana; † 18. April 2026<ref name="obit">Stanton Davis Jr. Obituary. In: Ocean County Cremation Service. Abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Jazztrompeter und -flügelhornist.

Leben und Wirken

Davis lernte in der Schule Trompete. Er studierte zunächst von 1967 bis 1969 am Berklee College of Music, dann bis 1973 am New England Conservatory of Music.<ref name="obit" /> In den frühen 1970er Jahren leitete er Ghetto Mysticism, eine Jazz-Funk-Gruppe, mit der er in Neuengland und New York auftrat und das Album Brighter Days aufnahm. Dann wirkte er als Programmdirektor für das Radio von MIT; daneben studierte er an der Wesleyan University, wo er einen Master in Musikethnologie erhielt.<ref name="obit" />

Er arbeitete dann mit Jazzmusikern wie George Gruntz, Jim Pepper, Bob Stewart, David Murray, Muhal Richard Abrams, Sam Rivers, Gil Evans, Webster Lewis, Jaki Byard und Max Roach und mit Bands wie The Mercer Ellington Orchestra, The Lionel Hampton Orchestra, George Russells Living Time Orchestra, Mongo Santamaría's Orchestra, Mario Bauzá & His Afro-Cuban Jazz Orchestra, Lester Bowie's Brass Fantasy und dem Liberation Music Orchestra des Bassisten Charlie Haden. In David Sanborns NBC-Sendung Night Music trat er als Solist auf.

Daneben spielte er Trompete in Soundtracks zu Filmen wie An American Dream und The Virgin Island Adventure sowie Klavier in verschiedenen Fernseh- und Broadwayshows. Weiterhin trat er bei Konzerten und Festivals mit Jon Lucien, Al Cooper, den Four Tops, Lou Rawls, David Ruffin, The Dells, Gladys Knight, Stevie Wonder, Marvin Gaye, den Tavares und anderen auf. Von 1980 bis 1988 arbeitete er als Musikpädagoge bei Jazzmobile. 1988 veröffentlichte er bei Enja das Album Manhattan Melody mit eigenen Kompositionen. Zu hören war er u. a. auch auf John Clarks Album I Will (1997) und auf Joe Daleys The Seven Deadly Sins (2010).

Diskographische Hinweise

  • Brighter Days (Outrageous Records Incorporated, 1977)
  • Manhattan Melodies (Enja, 1988)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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