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Lazio Rom

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Lazio Rom
Vereinswappen von Lazio Rom
Basisdaten
Name Società Sportiva Lazio S.p.A.
Sitz Rom, Italien
Gründung 9. Januar 1900
Farben weiß, himmelblau
Präsident Claudio Lotito
Website sslazio.it
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Maurizio Sarri
Spielstätte Olympiastadion Rom
Plätze 72.698
Liga Serie A
2024/25 7. Platz

Die Società Sportiva Lazio, kurz S.S. Lazio oder einfach Lazio, im deutschsprachigen Raum bekannt als Lazio Rom, ist ein 1900 gegründeter Sportverein aus der italienischen Hauptstadt Rom.

Bekannt ist Lazio Rom vor allem durch seine Fußballabteilung. Weitere Bezeichnungen sind Le Aquile („Die Adler“) und I Biancocelesti („Die Weiß-Himmelblauen“).

Die Società Sportiva Lazio ist siebenfacher Italienischer Pokalsieger, zweifacher Italienischer Meister, fünffacher Italienischer Supercupsieger sowie einmaliger Gewinner des Europapokals der Pokalsieger und des UEFA Super Cups.

Lazio Rom, benannt nach der italienischen Bezeichnung der Region Latium, ist einer von drei an der Borsa Italiana notierten italienischen Fußballklubs. Heimspielstätte des Sportvereins ist das Olympiastadion, das man sich mit dem Lokalrivalen AS Rom teilt.

Geschichte

Lazio Rom wurde am 9. Januar 1900 von Luigi Bigiarelli gegründet. Große Erfolge blieben zunächst selten. 1958 gewann man den italienischen Pokal. In der Saison 1973/74 errang Lazio mit Trainer Tommaso Maestrelli das erste Mal die italienische Meisterschaft.

Datei:Targalazio.jpg
Gedenktafel zum 100. Jahrestag der Gründung der Società Sportiva Lazio auf der Piazza della Libertà

Am Ende der Saison 1979/80 wurde der Klub im Sog eines Wettskandals zusammen mit der AC Mailand in die Serie B zwangsversetzt. Nach drei Spielzeiten gelang zwar der Wiederaufstieg, doch schon 1984/85 musste Lazio als Tabellenletzter erneut den Gang in die Serie B antreten. Es dauerte bis zur Saison 1988/89, dass Lazio wieder erstklassig spielte.

Ab der Saison 1992/93 setzte sich Lazio unter den Spitzenmannschaften der Serie A fest und die nächsten Spielzeiten beendete man nie schlechter als auf Rang fünf. 1997 übernahm der Schwede Sven-Göran Eriksson den Trainerposten bei Lazio Rom. Seine erste Saison, die Spielzeit 1997/98, schloss man auf dem siebten Tabellenplatz ab und man gewann die Coppa Italia. Außerdem erreichte Lazio im UEFA-Pokal das Finale, wo sich die Biancocelesti Inter Mailand mit 0:3 geschlagen geben mussten.

In der Saison 1998/99 investierte der Verein die damals enorme Summe von umgerechnet insgesamt 126,4 Millionen Euro in neue Spieler. Christian Vieri, Marcelo Salas, Siniša Mihajlović und Dejan Stanković waren nur einige der namhaften Neuverpflichtungen dieser Saison. Der Erfolg gab der Vereinsführung aber zunächst Recht, denn mit einem 2:1-Sieg über den RCD Mallorca gewann Lazio unter dem schwedischen Trainer Sven-Göran Eriksson den Europapokal der Pokalsieger 1998/99, was zugleich den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte bedeutet. Mit einem 1:0-Erfolg über Champions-League-Sieger Manchester United sicherte sich Lazio außerdem den UEFA Super Cup.

Nach dem Double, bestehend aus Meistertitel und Pokalsieg im Jahre 2000, kam Lazio aufgrund millionenschwerer Spielertransfers ihres damaligen Vereinspräsidenten Sergio Cragnotti in finanzielle Schwierigkeiten, obwohl zu Beginn der Saison Stürmer Christian Vieri für die damalige Rekordsumme von 45 Mio. Euro an Inter Mailand verkauft worden war.

In der Saison 2000/01 wurden dennoch 77,7 Mio. Euro in neue Spieler investiert, darunter die Rekordablösesumme von 55 Mio. Euro für den Argentinier Hernán Crespo. Auch Angelo Peruzzi, der die nächsten Jahre das Tor von Lazio hütete, wurde in dieser Saison verpflichtet. Zur Saison 2001/02 wurden Leistungsträger wie Juan Sebastián Verón, Pavel Nedvěd und Marcelo Salas für insgesamt über 100 Mio. Euro abgegeben, aber für eine noch höhere Summe wurden neue Spieler verpflichtet: Jaap Stam für fast 26 Mio. Euro, Stefano Fiore für 25 Mio. Euro und vom spanischen Verein FC Valencia Mittelfeldspieler Gaizka Mendieta für 48 Mio. Euro. Mendieta konnte die in ihn gesteckten Erwartungen allerdings nicht erfüllen.

Über die Jahre hinweg hatte sich Lazio durch seine fußballerische Rivalität mit der AS Rom und im Streben um die Vorherrschaft in der Stadt mit immer teureren Spielereinkäufen an den Rande des Ruins getrieben. Schon 2002/03 war der Verein durch die massiven Schulden gezwungen, wichtige Spieler zu verkaufen: Alessandro Nesta für 30 Mio. Euro zur AC Mailand und Hernán Crespo für 36 Mio. Euro zu Inter Mailand. Dennoch wurde 2003/04 erneut der italienische Pokal gewonnen. Doch auch 2004/05 mussten mit Jaap Stam (10,5 Mio. Euro, AC Mailand) und Stefano Fiore (17 Mio. Euro, FC Valencia) weitere Schlüsselspieler verkauft werden.

Datei:Napolitano Rocchi Coppa Italia.jpg
Staatspräsident Giorgio Napolitano überreicht Lazio-Kapitän Rocchi die Coppa Italia (2009)

Wie Juventus Turin war auch Lazio in den Manipulationsskandal in der Serie A rund um Luciano Moggi verwickelt, der 2006 bekannt wurde. Als Strafe wurde gegen Lazio zunächst der Abstieg in die Serie B (zweithöchste Spielklasse) und der Abzug von sieben Punkten für die Saison 2006/07 verhängt. Lazio ging gegen dieses Urteil zweimal erfolgreich in Revision: Im ersten Revisionsurteil wurde der Zwangsabstieg in einen 11-Punkte-Abzug abgemildert, im zweiten Urteil wurden diese elf Zähler nochmals auf drei Punkte reduziert.

Sportlich gesehen waren die letzten Jahre für Lazio ein stetes Auf und Ab: Die Saison 2006/07 schloss man unter Trainer Delio Rossi trotz Punkteabzug als Tabellendritter ab und erreichte damit die Champions-League-Qualifikation. In dieser setzte Lazio sich gegen Dinamo Bukarest durch und qualifizierte sich für den Hauptbewerb, in welchem man hinter Real Madrid, Olympiakos Piräus und Werder Bremen aber nur Gruppenletzter wurde. In der Liga lief es in den folgenden Jahren ebenfalls relativ enttäuschend und Lazio kam nie über einen Platz im Tabellenmittelfeld hinaus. Mit einem Sieg im Elfmeterschießen über Sampdoria Genua wurde 2008/09 zum fünften Mal der italienische Pokal gewonnen.

In der Saison 2010/11 erreichte Lazio Platz fünf und qualifizierte sich mit zwei Siegen von 6:0 und 3:1 gegen Rabotnički Skopje für die UEFA Europa League 2011/12. Dort wurde man mit Sporting Lissabon, dem FC Vaslui und dem FC Zürich der Gruppe D zugelost, wo man mit neun Punkten den zweiten Platz erreichte. Das Sechzehntelfinale gegen den späteren Sieger Atlético Madrid verlor man mit zwei Niederlagen von 1:3 und 0:1 deutlich. In der Coppa Italia erreichte Lazio das Viertelfinale, das man mit 1:3 gegen den AC Mailand verlor.

Die Saison 2011/12 beendete Lazio auf dem vierten Platz, damit war man erneut zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt. Dort schaltete man den NŠ Mura mit 2:0 und 3:1 aus und nahm mit Tottenham Hotspur, Panathinaikos Athen und dem NK Maribor in Gruppe J Platz. Mit zwölf Punkten wurden die Biancocelesti Gruppensieger und bewiesen sowohl in der K.O.-Runde der Europa League als auch in der Coppa Italia ein ordentliches Durchhaltevermögen. In Letzterem schaltete man Juventus nach einem 1:1 im Hinspiel mit 2:1 im Rückspiel aus und zog somit ins Finale ein. Dort gewann man im Derby della Capitale gegen die AS Rom mit 1:0 und holte den sechsten Pokalsieg.<ref>Roma 0-1 Lazio: Biancocelesti edge dour derby to claim Coppa Italia. goal.com, 26. Mai 2013, abgerufen am 27. Mai 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Europa League setzte sich der Klub gegen Borussia Mönchengladbach (3:3 im Hinspiel, 2:0 im Rückspiel) und den VfB Stuttgart (2:0 und 3:1) durch. Im Viertelfinale gegen Fenerbahçe Istanbul unterlag Lazio im Hinspiel in der Türkei mit 0:2, das Rückspiel endete 1:1.

Die Saison 2012/13 beendete Lazio unter Trainer Vladimir Petković auf Rang sieben, die Teilnahme an der UEFA Europa League 2013/14 war aber durch den Pokalsieg gesichert. Zum Saisonauftakt gab es ein 0:4-Debakel im Supercup gegen Juventus. In der Europa League setzte sich Lazio mit zwölf Punkten in Gruppe J gegen Apollon Limassol und Legia Warschau durch. Den Gruppensieg musste man Trabzonspor überlassen. In der Coppa Italia musste sich Lazio im Viertelfinale mit 0:1 gegen den SSC Neapel geschlagen geben. Anschließend war im Sechzehntelfinale auch in der Europa League Schluss. Gegen Ludogorez Rasgrad verlor man im Hinspiel mit 0:1 und kam im Rückspiel – trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung im Gesamtscore – nicht über ein 3:3 hinaus. Die Saison 2013/14 endete für Lazio auf einem verhältnismäßig enttäuschenden neunten Platz am 4. Januar 2014 war Trainer Petković durch Edoardo Reja ersetzt worden.

Am 1. Juli 2014 wurde Stefano Pioli neuer Lazio-Trainer. Die Saison 2014/15 schloss man als unterlegener Pokalfinalist (1:2 gegen Juventus) und auf dem dritten Tabellenplatz ab und sicherte sich somit die Möglichkeit zur Qualifikation für die UEFA Champions League 2015/16. Diese misslang jedoch, da man trotz 1:0-Hinspielsieg gegen Bayer Leverkusen im Rückspiel mit 0:3 verlor. Immerhin durfte Lazio in der Europa League mitspielen und erreichte in Gruppe G gegen die AS Saint-Étienne, den FK Dnipro und Rosenborg Trondheim 14 Punkte und den ersten Platz. In der Coppa Italia scheiterte man im Viertelfinale einmal mehr an Juventus mit 0:1. In der Europa League setzte sich Lazio im Sechzehntelfinale gegen Galatasaray Istanbul durch, nachdem man im Hinspiel mit 1:1 unentschieden spielte und im Rückspiel mit 3:1 gewonnen hatte. Auch das Achtelfinal-Hinspiel gegen Sparta Prag endete mit einem 1:1. Diesmal ging aber das Rückspiel mit 0:3 verloren.

Lazio wurde in der Saison 2015/16 nur Achter der Serie A und verpasste damit erneut das europäische Geschäft. Auch den Supercup gegen Juventus unterlag man mit 0:2. Am 3. April 2016 wurde Trainer Pioli entlassen. Sein Amt übernahm interimsweise Simone Inzaghi. Nach einem wenige Tage dauernden Intermezzo des Argentiniers Marcelo Bielsa als Lazios Cheftrainer Anfang Juli 2016 wurde Inzaghi am 8. Juli 2016 zum Trainer befördert und die Biancocelesti erreichten in der anschließenden Saison erneut das Finale der Coppa Italia. Dabei gelangen auch kleinere Achtungserfolge, so schlug man Inter Mailand mit 2:1 und gegen die AS Rom gewann man das Hinspiel mit 2:0, verlor aber auch mit 2:3 im Rückspiel. Erneut war Juventus der Endspielgegner für Lazio, das mit 0:2 zum dritten Mal in Folge gegen den Rekordmeister unterlag. Zum Auftakt in die Saison 2017/18 gelang Lazio die Revanche im Supercup. Dort schlug man Juventus in einem denkwürdigen Spiel mit 3:2. Lazio führte mit 2:0, anschließend glich Juventus in der Schlussphase aus. Alessandro Murgia erzielte in der 94. Minute den Siegtreffer und sicherte so den vierten Supercuptitel für Lazio.

Nachdem man in der Saison 2016/17 den fünften Platz erreicht hatte, war Lazio zur Teilnahme an der UEFA Europa League 2017/18 berechtigt. In Gruppe K traf der Klub auf die OGC Nizza, den SV Zulte Waregem und Vitesse Arnheim. Mit 13 Punkten erreichte man den Gruppensieg und traf im Sechzehntelfinale auf den FCSB Bukarest. Nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel gewann Lazio das Rückspiel mit 5:1 deutlich. Auch im Achtelfinale setzte man sich gegen Dynamo Kiew durch. Auf ein 2:2 im Hinspiel folgte ein 2:0-Auswärtssieg. Im Viertelfinale traf man auf Red Bull Salzburg, gegen das man im Hinspiel mit 4:2 gewann. Das Rückspiel verlor Lazio jedoch mit 1:4 noch so hoch, dass man ausschied. In der Coppa Italia spielte man im Halbfinale gegen die AC Mailand zweimal 0:0. Lazio verlor jedoch im Elfmeterschießen gegen die Rossoneri.

Am 38. Spieltag kam es zum Duell zwischen Lazio und Inter Mailand. Um an der UEFA Champions League 2018/19 teilnehmen zu können, musste Lazio zumindest unentschieden spielen. Aufgrund eines späten Doppelschlags von Inter verloren die Biancocelesti die Partie mit 2:3. Die Nerazzurri zogen von den Punkten her gleich, überholten Lazio aber aufgrund des direkten Vergleichs. Am Ende stand dem Hauptstadtklub nur Platz fünf und damit lediglich die Teilnahme an der UEFA Europa League 2018/19 zu Buche. In Gruppe H traf man auf Eintracht Frankfurt, Apollon Limassol und Olympique Marseille. Lazio verlor drei der sechs Gruppenspiele. Allerdings reichten neun Punkte am Ende für den zweiten Platz, wobei im anschließenden Sechzehntelfinale gegen den FC Sevilla ausschied. Das Hinspiel verlor Lazio mit 0:1, die Niederlage im Rückspiel fiel mit 0:2 noch höher aus. Nachdem man in der Coppa Italia sowohl Inter (1:1, 4:3 n. E.) als auch Milan (0:0/1:0) ausgeschaltet hatte, stand Lazio gegen Atalanta Bergamo im Finale. Die Partie wurde mit 2:0 gewonnen und damit der siebte Pokaltitel gesichert. Auch den Supercup gewann Lazio im Dezember mit einem 3:1-Sieg gegen Juventus zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte.

Am Ende der Saison 2018/19 stand Lazio unter Inzaghi auf Platz acht der Serie A und war durch den Pokalsieg in der UEFA Europa League 2019/20 startberechtigt. Erstmals seit der Einführung des Wettbewerbs im Jahr 2009 kam Lazio nicht über die Gruppenphase hinaus. In Gruppe E belegte man hinter Celtic Glasgow sowie dem CFR Cluj und vor Stade Rennes mit sechs Punkten den dritten Platz. In der Coppa Italia war für Lazio erstmals seit 2015 wieder im Viertelfinale Endstation, diesmal mit einem 0:1 gegen den SSC Neapel.

In der Saison 2019/20 erkämpfte sich Lazio unter Simone Inzaghi den vierten Platz in der Serie A und damit die erste Teilnahme an der Champions League seit 14 Jahren. Hier beendete Lazio die Gruppenphase als einziger Teilnehmer der Gruppe F ungeschlagen. Mit zehn Punkten belegte man den zweiten Platz hinter Borussia Dortmund und vor dem FC Brügge sowie Zenit St. Petersburg. Im neuen Jahr gab es aber sowohl in der Coppa Italia als auch in der Champions League kein Weiterkommen. Im Viertelfinale des Pokals verlor man mit 2:3 gegen Atalanta Bergamo, im Achtelfinale der Königsklasse unterlag man doppelt mit 1:4 und 1:2 gegen den FC Bayern München.

Die Saison 2020/21 endete für Lazio in der Meisterschaft auf Platz sechs. Erneut startete man in der Europa League, wo man der Gruppe E zugelost wurde. Hier traf Lazio auf Galatasaray Istanbul, Olympique Marseille und Lokomotive Moskau. Neun Punkte reichten für den zweiten Platz. Erneut war zum Auftakt ins neue Jahr neben der Europa League auch die Coppa Italia bald beendet. Im Viertelfinale des Cups gab es eine 0:4-Niederlage gegen den AC Mailand, das Sechzehntelfinale der Europa League wurde gegen den FC Porto verloren. Auf eine 1:2-Niederlage im Hinspiel folgte ein 2:2-Remis.

Am 2. Juni 2021 verließ Simone Inzaghi Lazio Rom und wurde Trainer von Inter Mailand. Sein Nachfolger wurde Maurizio Sarri, der den Klub in der Saison 2021/22 auf den fünften Platz in der Serie A führte und damit die nächste Europa-League-Teilnahme erreichte. In der Gruppe F mit Feyenoord Rotterdam, dem FC Midtjylland und dem SK Sturm Graz erreichten alle Teilnehmer je acht Punkte. Aufgrund der Tordifferenz wurde Lazio Gruppendritter und wechselte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die UEFA Europa Conference League. Im Sechzehntelfinale siegte man hier über den CFR Cluj mit 1:0 im Hin- und 0:0 im Rückspiel. Im Achtelfinale unterlag man jedoch AZ Alkmaar nach doppelter 1:2-Niederlage. In der Coppa Italia schied Lazio im Viertelfinale mit 0:1 gegen Juventus Turin aus.

Die Saison 2022/23 beendete Lazio unter Sarri als Vizemeister mit 16 Zählern Rückstand auf den Meister SSC Neapel und qualifizierte sich für die nächste Champions-League-Teilnahme. In Gruppe E erreichte man vor Atlético Madrid und hinter Feyenoord Rotterdam sowie Celtic Glasgow mit zehn Punkten den zweiten Platz. Im Achtelfinale traf man wie schon drei Jahre zuvor auf den FC Bayern München. Nach einem überraschenden 1:0-Hinspielsieg musste man sich im Rückspiel in der Allianz Arena mit 0:3 geschlagen geben. Als Vizemeister durfte Lazio im ersten Supercup mit vier Mannschaften teilnehmen. Jedoch verlor man im Halbfinale mit 0:3 gegen Inter Mailand. Ebenfalls im Halbfinale verlor Lazio in der Coppa Italia gegen Juventus. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel siegten die Biancocelesti mit 2:1, was nicht für den Einzug ins Finale genügte.

Am 13. März 2024 wurde Sarri als Lazio-Trainer entlassen. Wenige Tage später wurde Igor Tudor sein Nachfolger, der den Klub am Saisonende allerdings wieder verließ. Seit 1. Juli 2024 wird Lazio Rom von Marco Baroni trainiert. Marco Baroni trat nach der Saison aus persönlichen Gründen zurück und zur Saison 2025/2026 übernimmt Rückkehrer Maurizio Sarri zum zweiten Mal in seiner Trainerkarriere das Amt des Cheftrainers bei Lazio Rom.

Spiel- und Trainingsstätten

Historische Spielstätten

Erste Spielstätte war von 1900 bis 1905 der Campo di Piazza d'Armi. Es folgten von 1905 bis 1913 der Parco dei Daini, von 1913 bis 1931 der Campo della Farnesina und von 1931 bis 1953 das Stadio Nazionale del PNF.

Stadion

Datei:L'Olimpico - panoramio.jpg
Stadio Olimpico

Seit 1953 trägt Lazio Rom seine Heimspiele im Stadio Olimpico aus. Das Multifunktionsstadion wurde von 1927 bis 1932 als Teil des Foro Italico erbaut und diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Olympischen Sommerspielen 1960, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987, den Fußball-Europameisterschaften 1968 und 1980, der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, sowie bis dato fünf Europapokal-Endspielen. Seit 2008 findet das jährliche Coppa-Italia-Finalspiel im Olimpico statt.

Das Stadio Olimpico ist vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnet und zählt mit aktuell über 70.000 Zuschauerplätzen zu den größten Europas.<ref>worldstadiumdatabase.com – List of UEFA Category 4 Stadiums (englisch)</ref>

Fans und Anhänger

Datei:Tifosi curva nord lazio.jpg
Lazio-Fans in der Curva Nord des Olympiastadions (2007)

Insbesondere bei Heimspielen im Derby gegen den Lokalrivalen AS Rom zeigten sich in der Vergangenheit Ultra-Gruppierungen von Lazio Rom (Curva Nord) des Öfteren gewaltbereit. So kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Lazio wurde vom italienischen Verband deswegen schon mehrfach mit Platzsperren oder Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Ein Problem stellte bis zu ihrer Auflösung die Ultragruppierung Irriducibili Lazio dar, die sich offen zum Faschismus bekannte und dementsprechend rassistisch und antisemitisch agierte. So waren bei Heim- sowie auch Auswärtsspielen oft Flaggen und Fahnen mit dem Hakenkreuz oder anderen faschistischen Symbolen zu sehen. Die Gruppe verlor hauptsächlich durch ihre ausgedehnten kommerziellen Tätigkeiten, wie den Verkauf einer breiten Palette an Merchandise, zunehmend den Rückhalt innerhalb der Kurve. Die Führungsposition wechselte an die landesweit angesehene Banda Noantri. Teile der Lazio-Ultras gelten nach wie vor als politisch rechts bis rechtsextrem.<ref>Oliver Meiler: Frankreichs Regierung verbietet Fans von Lazio Rom die Einreise. Abgerufen am 5. Januar 2023.</ref>

Rivalitäten

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AS Rom

Lazio Rom ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, dem Derby della Capitale (deutsch Hauptstadt-Derby), auch Derby di Roma, Derby Capitolino oder Derby del Cupolone, das Stadtderby gegen die AS Rom. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs fand am 8. Dezember 1929 in der Serie A statt.

Das Derby erhält seine besondere Brisanz durch die Fan-Rivalität der beiden römischen Vereine. Dies hat auch historische und politische Gründe: Der Geburtsort der Roma liegt im politisch linken Arbeiterviertel Testaccio im Süden von Rom, während Lazio im politisch rechten, wohlhabenden Parioli im Norden Roms beheimatet ist.

Ausrüster und Sponsoren

Ausrüster ist seit 2022 der japanische Sportartikelhersteller Mizuno, der Vertrag läuft bis 2027.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sslazio.it – S.S. Lazio e Mizuno tracciano una nuova era di partnership (Memento vom 18. Februar 2022 im Internet Archive)</ref>

1981 schloss Lazio Rom einen Werbevertrag mit Tonini, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Seleco (1982–1984), Castor (1984–1986), Cassa di Risparmio di Roma (1986–1991), Banco di Santo Spirito (1991–1992), Banca di Roma (1992–1996), Cirio (1996–2000), Del Monte Foods (1998–1999), Stream (1999–2000), Siemens (2000–2003), Indesit (2003–2004), Parmacotto (2003–2005), INA Assitalia (2005–2007), Edileuropa (2007–2008), Groupama/Region Latium (2008–2009), Edileuropa/Paideia (2009), Paideia (2014), Seleco (2017–2018), Marathonbet (2018–2019) und Binance (2021–2023).

Daten und Fakten

Vereinserfolge

Datei:Società Sportiva Lazio (1974).jpg
Meistermannschaft der S.S. Lazio im Jahr 1974
National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 2 1973/74, 1999/2000
Italienischer Pokal 7 1958, 1997/98, 1999/2000, 2003/04, 2008/09, 2012/13, 2018/19
Italienischer Supercup 5 1998, 2000, 2009, 2017, 2019
International Titel Saison
Europapokal der Pokalsieger 1 1998/99
UEFA Super Cup 1 1999
Coppa delle Alpi 1 1971

Erfolge der Jugendmannschaften

Personal

Kader der Saison 2025/26

Stand: 26. April 2026<ref>Lazio | Squadra. Abgerufen am 9. Januar 2026.</ref><ref>Lazio Rom - Kader im Detail 24/25 (Detailansicht). Abgerufen am 9. Januar 2026.</ref>

Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
40 ItalienItalien Edoardo Motta 13. Januar 2005 2026 2030
55 ItalienItalien Alessio Furlanetto 7. Februar 2002 2016 2028
94 ItalienItalien Ivan Provedel 17. März 1994 2022 2027
Abwehrspieler
03 ItalienItalien Luca Pellegrini 7. März 1999 2023 2027
04 SpanienSpanien Patric 17. April 1993 2015 2027
13 ItalienItalien Alessio Romagnoli 12. Januar 1995 2022 2027
17 PortugalPortugal Nuno Tavares 26. Januar 2000 2024 2029
23 AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Elseid Hysaj 2. Februar 1994 2021 2026
25 DanemarkDänemark Oliver Provstgaard 4. Juni 2003 2025 2029
29 ItalienItalien Manuel Lazzari 29. November 1993 2019 2027
34 SpanienSpanien Mario Gila 29. August 2000 2022 2027
77 MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Adam Marušić 17. Oktober 1992 2017 2026
Mittelfeldspieler
06 ItalienItalien Nicolò Rovella 4. Dezember 2001 2023 2028
07 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Fisayo Dele-Bashiru 6. Februar 2001 2024 2028
21 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Reda Belahyane 1. Juni 2004 2025 2029
24 NiederlandeNiederlande Kenneth Taylor 16. Mai 2002 2026 2030
26 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Toma Bašić 25. November 1996 2021 2026
28 PolenDatei:Flag of Poland.svg Adrian Przyborek 1. Januar 2007 2026 2030
32 ItalienItalien Danilo Cataldi 6. August 1994 2013 2027
Stürmer
09 SpanienSpanien Pedro 28. Juli 1987 2021 2026
10 ItalienItalien Mattia Zaccagni (C)ein weißes C in blauem Kreis 16. Juni 1995 2022 2029
14 NiederlandeNiederlande Tijjani Noslin 7. Juli 1999 2024 2029
18 DanemarkDänemark Gustav Isaksen 19. April 2001 2023 2028
19 SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Boulaye Dia 16. November 1996 2024 2026
20 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Petar Ratkov 18. August 2003 2026 2030
22 ItalienItalien Matteo Cancellieri 12. Februar 2002 2023 2027
27 ItalienItalien Daniel Maldini 11. Oktober 2001 2026 2026

Ehemalige Spieler (Auswahl)

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Spielerrekorde

Stand: Saisonende 2023/24; Fettgedruckte Spieler sind noch aktiv. Angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore.

Rekordspieler

Datei:DK-Lazio (2).jpg
Ștefan Radu
Einsätze
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Ștefan Radu 2008–2023 349 25 49 4 427
02 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Favalli 1992–2004 298 46 57 1 401
03 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Wilson 1969–1979 324 58 12 - 394
04 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Negro 1993–2005 246 47 63 2 376
05 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Senad Lulić 2011–2021 282 28 58 3 371
06 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
339 3 - - 342
07 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Sergej Milinković-Savić 2015–2023 267 23 49 2 341
08 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ciro Immobile 2016–2024 270 23 44 3 340
09 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luca Marchegiani 1993–2003 243 37 57 2 339
10 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Vincenzo D’Amico 1972–1980
1981–1985
276 55 7 - 338

Rekordtorschützen

Datei:Ciro Immobile - CFR Cluj - Lazio 0-0 (cropped).png
Ciro Immobile
Datei:Silvio Piola - 1937 - SS Lazio.jpg
Silvio Piola
Tore
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ciro Immobile 2016–2024 169 10 26 2 207
02 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Silvio Piola 1934–1943 143 6 10 - 159
03 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Signori 1992–1997 107 17 3 - 127
04 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giorgio Chinaglia 1969–1976 98 13 11 - 122
05 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Bruno Giordano 1975–1985 86 18 4 - 108
06 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Tommaso Rocchi 2004–2013 82 10 12 1 105
07 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
77 1 - - 78
08 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fulvio Bernardini 1919–1926 73 - - - 73
09 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Sergej Milinković-Savić 2015–2023 57 5 7 - 69
10 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dante Filippi 1920–1928 65 - - - 65

Individuelle Erfolge (Auswahl)

National

Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (4)<ref>rsssf.org – Italy – Footballer of the Year</ref>

Trainer des Jahres (1)

Serie-A-Liga-Awards (4)

Spieler des Monats (4)

Trainer des Monats (1)

Goldener Schuh der UEFA (1)

Torschützenkönig Serie A (11)<ref>rsssf.org – Italy – Serie A Top Scorers</ref>

Torschützenkönig Italienischer Pokal (5)

Trainerhistorie

Datei:Sven-Goran Eriksson 2012.jpg
Der bis heute erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte von Lazio Rom, Sven-Göran Eriksson.
Cheftrainer
Amtszeit Name
1901–1902 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg FrankreichDatei:Flag of France.svg Bruto Seghettini
1902–1906 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Sante Ancherani
1906–1907 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Sante Ancherani
Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Guido Baccani
1907–1908 MaltaDatei:Flag of Malta.svg Silvio Mizzi
Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Guido Baccani
1908–1924 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Guido Baccani
1924–1926 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Dezső Kőszegi
1926–1927 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Jenő Ligeti
1927–1928 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Franz Sedlacek
1928–1929 Technische Kommission
1929–1930 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Pietro Piselli
1930–1931 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ferenc Molnár
1931–1932 Brasilien 1889Datei:Flag of Brazil (1889-1960).svg Amílcar Barbuy
1932–1934 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Karl Stürmer
1934–1936 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Walter Alt
1936–1939 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg József Viola
1939 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Luigi Allemandi
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Alfredo Di Franco
1939–1940 Ungarn 1940Datei:Flag of Hungary (1920–1946).svg Géza Kertész
1940–1941 Ungarn 1940Datei:Flag of Hungary (1920–1946).svg Ferenc Molnár
1941 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Dino Canestri
1941–1943 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Alexander Popovich
1943–1944 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Dino Canestri
1944–1948 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Anton Cargnelli
1948 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Orlando Tognotti
1948–1951 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mario Sperone
1951–1953 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Bigogno
1953 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alfredo Notti
1953–1954 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mario Sperone
1954 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Federico Allasio
Cheftrainer
Amtszeit Name
1954–1955 EnglandDatei:Flag of England.svg George Raynor
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Copernico
1955–1956 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Ferrero
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Copernico
1956 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Ferrero
EnglandDatei:Flag of England.svg Jesse Carver
1956–1957 EnglandDatei:Flag of England.svg Jesse Carver
1957–1958 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Milovan Ćirić
1958 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alfredo Monza
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Canestri
1958–1960 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fulvio Bernardini
1960–1961 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ItalienDatei:Flag of Italy.svg Enrique Flamini
1961 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ItalienDatei:Flag of Italy.svg Enrique Flamini
EnglandDatei:Flag of England.svg Jesse Carver
1961–1962 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Todeschini
1962 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alfonso Ricciardi
1962 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Carlo Facchini
1962–1964 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Juan Carlos Lorenzo
1964–1966 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Umberto Mannocci
1966–1967 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Maino Neri
1967–1968 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Renato Gei
1968 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Lovati
1968–1971 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Juan Carlos Lorenzo
1971 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Lovati
1971–1975 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Tommaso Maestrelli
1975 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giulio Corsini
1975–1976 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Tommaso Maestrelli
1976–1978 Brasilien 1968Datei:Flag of Brazil (1968-1992).svg Luís Vinício
1978–1980 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Lovati
1980–1982 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ilario Castagner
1982–1983 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Clagluna
Cheftrainer
Amtszeit Name
1983 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Juan Carlos Morrone
1983–1984 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Carosi
1984–1985 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Juan Carlos Lorenzo
1985 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giancarlo Oddi
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Lovati
1985–1986 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Simoni
1986–1988 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Eugenio Fascetti
1988–1990 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Materazzi
1990–1994 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Zoff
1994–1997 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Zeman
1997 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Zoff
1997–2001 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Sven-Göran Eriksson
2001 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Zoff
2001–2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alberto Zaccheroni
2002–2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Mancini
2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Domenico Caso
2004–2005 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Papadopulo
2005–2009 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Delio Rossi
2009–2010 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Davide Ballardini
2010–2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Edoardo Reja
2012–2013 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Vladimir Petković
2014 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Edoardo Reja
2014–2016 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Stefano Pioli
2016–2021 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Simone Inzaghi
2021–2024 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Maurizio Sarri
2024 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Igor Tudor
2024–2025 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco Baroni
2025– ItalienDatei:Flag of Italy.svg Maurizio Sarri

Präsidentenhistorie

Datei:Agnelli Mattarella Lotito (cropped).jpg
Claudio Lotito
Präsidenten
Amtszeit Name
1901–1904 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Giuseppe Pedercini
1904–1922 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Fortunato Ballerini
1922–1923 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Enrico Giammei
1924–1925 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Giorgio Guglielmi
1925–1926 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Gerardo Branca
1926–1927 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Riccardo Barisonzo
1927–1929 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Nicolò Maraini
1929–1932 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Remo Zenobi
1932 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Alfredo Palmieri
1932–1933 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Remo Zenobi
1933–1936 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Eugenio Gualdi
1936–1938 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Erberto Vaselli
1938 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Olindo Bitetti
1938–1939 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Remo Zenobi
1939–1941 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Andrea Ercoli
1941–1944 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Giovanni Minotto
Präsidenten
Amtszeit Name
1944–1945 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Andrea Ercoli
1945 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Arnaldo Coni
1945–1948 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Andrea Ercoli
1948 ItalienItalien Renato Bornigia
1948 ItalienItalien Giuseppe Rivola
1948–1949 ItalienItalien Giovanni Mazzitelli
1949–1953 ItalienItalien Remo Zenobi
1953 ItalienItalien Antonio Annunziata
1953–1956 ItalienItalien Costantino Tessarolo
1956–1960 ItalienItalien Leonardo Siliato
1960 ItalienItalien Andrea Ercoli
1960–1961 ItalienItalien Costantino Tessarolo
1961–1962 ItalienItalien Massimo Giovannini
1962–1963 ItalienItalien Ernesto Brivio
1963–1964 ItalienItalien Angelo Miceli
1964–1965 ItalienItalien Giorgio Vaccaro
Präsidenten
Amtszeit Name
1965 ItalienItalien Gian Chiarion Casoni
1965–1980 ItalienItalien Umberto Lenzini
1980–1981 ItalienItalien Aldo Lenzini
1981–1983 ItalienItalien Gian Chiarion Casoni
1983–1986 ItalienItalien Giorgio Chinaglia
1986 ItalienItalien Franco Chimenti
1986–1992 ItalienItalien Gianmarco Calleri
1992–1994 ItalienItalien Sergio Cragnotti
1994–1998 ItalienItalien Dino Zoff
1998–2003 ItalienItalien Sergio Cragnotti
2003–2004 ItalienItalien Ugo Longo
2004– ItalienItalien Claudio Lotito

Hockey

Lazios Hockeymannschaft der Herren gewann in der Saison 2004/05 die italienische Meisterschaft auf dem Feld, sowie 1991, 1996, 2001 und 2006 den italienischen Pokal.

Weblinks

Commons: Lazio Rom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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