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Gundersleben

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Gundersleben
Stadt Ebeleben
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147)&title=Gundersleben 51° 18′ N, 10° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147) 51° 18′ 1″ N, 10° 46′ 18″ O
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Höhe: 283 (280–290) m ü. NN
Fläche: 3,32 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Gundersleben, Stadt Ebeleben. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 147 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 29. Dezember 1995
Postleitzahl: 99713
Vorwahl: 036020
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Gundersleben ist ein Ortsteil der Stadt Ebeleben im südwestlichen Teil des thüringischen Kyffhäuserkreises.

Geografie

Der Ort Gundersleben befindet sich im südwestlichen Teil des Landkreises, etwa zehn Kilometer (Luftlinie) südwestlich der Kreisstadt Sondershausen und zwei Kilometer östlich von der Kernstadt Ebeleben. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 249.

Als höchste Erhebung gilt der Gänseberg (300,6 m ü. NN), erwähnenswert sind auch der Kleine Weinberg (299,7 m ü. NN) und der Körnersberg (290,6 m ü. NN).

Geschichte

Gundersleben wurde bereits in einer Urkunde von Ludwig dem Frommen als Gundersleba genannt. Darin überweiste er den Zehnt von 160 Thüringer Dörfern an das Stift Fulda.<ref name="Apfelstedt">Friedrich Apfelstedt: Heimathskunde für die Bewohner des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen. Erstes Heft. Sondershausen 1854, S. 167.</ref> Eine weitere urkundliche Erwähnung erfolgte am 19. Februar 1046 in einer in Wallhausen ausgestellten Urkunde des Königs Heinrich III., in der er die Schenkung verschiedener Güter des Markgrafen Ekkehard II. von Meißen, darunter auch Gundereslebo, an die Abtei Gernrode bestätigt, deren Besitz noch im 13. Jahrhundert nachweisbar ist.<ref>König Heinrich III. bestätigt Schenkung des Markgrafen Ekkehard über Güter in Gundersleben, Westerhausen, Mordorf u. a. O. an die Abtei Gernrode. In: Codex diplomaticus Saxoniae regiae. Nr. 100. Abgerufen am 6. November 2012.</ref>

Im Jahr 1250 war Albrecht von Gundersleben einer der Räte des Landgrafen Heinrichs III.<ref>Friedrich Apfelstedt: Heimathskunde für die Bewohner des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen. Erstes Heft. Sondershausen 1854, S. 167.</ref>

Bis 1574 hatte Gundersleben einen eigenen Pfarrer und wurde danach Filialgemeinde von Rockstedt.<ref name="Apfelstedt" />

Ab dem Jahr 1584 gehörte der Ort für längere Zeit zum Amt Straußberg, bis 1836 zum Amt Schernberg.<ref name="Apfelstedt" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Gundersleben Gutshaus.jpg
Gutshaus Gundersleben
  • Eine im Kern spätmittelalterliche Chorturmkirche dient als evangelische Filialkirche. Das Kirchenschiff ist im Wesentlichen von 1713. Eine Renovierung erfolgte 1878 und 1994. Der Saal enthält eine Holztonne und zweigeschossige, dreiseitige Emporen sowie einen rundbogigen Triumphbogen vor dem eingezogenen Chor mit Kreuzrippengewölbe auf niedrigen Vorlagen. Die schlichte Kanzel auf mittelalterlicher Säulenbasis ist aus dem 18. Jahrhundert.<ref>Georg Dehio, bearbeitet von Stephanie Eißling, Franz Jäger und anderen Fachkollegen: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Thüringen. Deutscher Kunstverlag, 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 555.</ref>
  • barockes Gutshaus mit Zwerchhaus mit Schweifgiebel in Formanalogie zur Fledermausgaube.

Verkehr

Der Haltepunkt Gundersleben lag an der Bahnstrecke Hohenebra–Ebeleben. Hier verkehren nur noch Güterzüge.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Gundersleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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