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Uttenhoffen

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Uttenhoffen
Datei:Blason ville fr Uttenhoffen (Bas-Rhin).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Reichshoffen
Gemeindeverband Pays de Niederbronn-les-Bains
Koordinaten 48° 54′ N, 7° 39′ OKoordinaten: 48° 54′ N, 7° 39′ O
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Höhe 164–250 m
Fläche
Einwohner 210 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67110
INSEE-Code 67502
Datei:Uttenhoffen Mairie.JPG
Mairie Uttenhoffen

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Uttenhoffen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Kreis Hagenau. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref>) ist eine französische Gemeinde mit 210 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Lage

Das Dorf liegt am Zusammenfluss der Zinsel du Nord und des Falkensteinerbachs und ist über die Departementsstraße D 1062 zu erreichen, die Haguenau mit Niederbronn-les-Bains verbindet.

Geschichte

Funde aus dem Neolithikum, der Hallstattzeit und der römischen Zeit belegen eine weit zurückreichende Besiedlung der Gemarkung.

Nach Einführung der Reformation war Uttenhofen protestantisch. Nach der Reunion wurde die Kirche des Ortes eine Simultankirche. Das Kirchenschiff des heutigen Kirchengebäudes wurde 1762 errichtet, der gotische Chor stammt dagegen noch aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche steht in dem Ruf, die kleinste im Elsass zu sein.<ref> Kathrin Ellwardt: Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter Johann Reinhard III. und Ludwig IX. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (40). </ref>

Das Dorf gehörte im 18. Jahrhundert zum Amt Niederbronn der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, die damals wiederum zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt gehörte. Es war allerdings an die von Leiningen vergeben.<ref>Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962, S. 16 [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].</ref> Um 1790 wurde der Ort befestigt. Am 1. Dezember 1793 wurde das nahegelegene Winterlager des Generalmajors Stephan Bernhard Graf Keglevich de Buzin während des Ersten Koalitionskriegs überraschend angegriffen, wobei der Offizier fiel.

Vorlage:Démographie

Besonderheiten

Datei:Uttenhoffen StJeanBaptiste 01.JPG
Kirche Saint-Jean-Baptiste

Der Chor der Kirche Saint-Jean-Baptiste geht aufs 16. Jahrhundert zurück. Eine Inschrift beim Westeingang weist auf Restaurierungsarbeiten im 18. Jahrhundert hin. Die Kirche hat auf jeder Seite drei Rundbogenfenster; der Turm ist in Fachwerk ausgeführt.

Einst waren die meisten Häuser des Ortes leuchtend kobaltblau gestrichen.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 900.

Weblinks

Commons: Uttenhoffen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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