Zum Inhalt springen

Georg Schmiedleitner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2026 um 22:00 Uhr durch imported>Dromedar61 (Regiearbeiten: +wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Georg Schmiedleitner BHO-2253.jpg
Georg Schmiedleitner (2019)

Georg Schmiedleitner (* 2. Jänner 1957 in Linz) ist ein österreichischer Regisseur und Theaterleiter.

Leben

Nach Abschluss des Gymnasiums mit der Matura studierte Georg Schmiedleitner Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften in Wien. Er war von 1983 bis 1989 künstlerischer Leiter der Klein- und Experimentalbühne Spielstatt Junge Bühne und Mitbegründer des Theater Phönix in Linz und von 1989 bis 1996 dort künstlerischer Leiter.

Seit 1996 arbeitete er als freier Regisseur am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Theater in der Josefstadt, in Weimar, Klagenfurt, Oldenburg und Bern, am Schauspielhaus Graz, am Landestheater Linz und am Schauspielhaus Hamburg. Später arbeitete er kontinuierlich am Staatstheater Nürnberg (u. a. Margareta di Napoli, Geschichten aus dem Wienerwald u. a.), am Nationaltheater Mannheim (u. a. Maria Stuart, Faust), am Schauspielhaus Graz (u. a. Uraufführung von Franzobel, Hirschen und Prinzessin Eisenherz), am Volkstheater Wien, am Burgtheater Wien (u. a. Grillparzer, König Ottokars Glück und Ende) und am Schauspiel Leipzig.

Bei den Salzburger Festspielen 2014 sprang er nach der Entlassung von Burgtheater-Intendant Matthias Hartmann für die Regiearbeit an dem Stück Die letzten Tage der Menschheit ein.<ref>Ronald Pohl: Schmiedleitner: Nach "Walküre" gleich "Die letzten Tage". In: sn.at. 3. April 2014, abgerufen am 19. Mai 2025.</ref><ref>Schmiedleitner freut sich auf Kraus-Inszenierung. In: kleinezeitung.at. 20. Juni 2014, abgerufen am 19. Mai 2025.</ref> Die Inszenierung wurde anschließend vom Burgtheater in Wien übernommen.

In den letzten Jahren ist Georg Schmiedleitner auch als Opernregisseur tätig, er arbeitet in Nürnberg, Dresden und Mainz. Der Ring des Nibelungen (2013–2015) im Staatstheater Nürnberg wurde in der Öffentlichkeit heftig diskutiert. Bei den Osterfestspielen in Salzburg (2018) inszenierte er die Oper Satyricon von Bruno Maderna. 2025 brachte Schmiedleitner Gioachino Rossinis letzte Oper Guillaume Tell (Wilhelm Tell) im Musiktheater Linz zur Aufführung.<ref>Umjubelte Premiere von „Guillaume Tell“. In: orf.at. 18. Mai 2025, abgerufen am 19. Mai 2025.</ref>

Georg Schmiedleitner war gemeinsam mit Chris Müller auch künstlerischer Leiter des „Theater Hausruck“, einer Theaterinitiative, die regionale zeitgeschichtliche und aktuelle gesellschaftspolitische Themen mit Laien und professionellen Schauspielern und Künstlern aufarbeitet. Im Zeitraum 2005 bis 2010 bespielte das Team verschiedene Schauplätze in der Region Hausruck in Oberösterreich.

Derzeit ist Georg Schmiedleitner auch künstlerischer Leiter der neu gegründeten Theatergenossenschaft und dem Bürgertheater Weißenburg in Bayern. Mit Laien und Profis werden im Bergwaldtheater in Weißenburg nach einem Stadtschreiberprinzip neue zeitgenössische Stücke uraufgeführt.

Regiearbeiten

2005/2006

2006/2007

2007/2008

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

2012/2013

2013/2014

2014/2015

2013–2015

2015/2016

2016/2017

2017/2018

2018/2019

2020/2021

2021/2022

2022/2023

2023/2024

2024/2025

Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks

Belege

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein