Zum Inhalt springen

Schikotan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. November 2025 um 19:00 Uhr durch imported>Bertramz (Änderungen von ~2025-30854-59 (Diskussion) auf die letzte Version von Fraxinus2 zurückgesetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Schikotan

Datei:ShikotanSTS112-E-5660k.PNG
NASA-Bild von Schikotan
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Kurilen
Geographische Lage 43° 48′ N, 146° 45′ OKoordinaten: 43° 48′ N, 146° 45′ O
 {{#coordinates:43,8|146,75|primary
dim=15736 globe= name=Schikotan region=RU-SAK type=isle
  }}
Fläche 247,65 km²
Höchste Erhebung Schikotan
405 m
Einwohner 2820 (2010)
11 Einw./km²
Hauptort Malokurilskoje
Datei:Shikotan.jpg
Hauptort Malokurilskoje
Hauptort Malokurilskoje

Schikotan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shikotan-tō, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine der größeren Inseln des Kurilen-Archipels. Sie gehört de facto zur russischen Oblast Sachalin, wird aber wie die Chabomai-Inseln von Japan als Teil der Unterpräfektur Nemuro in der Präfektur Hokkaidō beansprucht.

Der Name „Schikotan“ stammt aus der Ainu-Sprache und ist wohl von si-kotan für „großes Dorf, große Dörfer“ abgeleitet.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Präfektur Hokkaido, S. 59, abgerufen am 28. April 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographie

Die Fläche der Insel beträgt 247,65 km².<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). (PDF; 136 kB) Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juni 2016; abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gsi.go.jp</ref> Die Insel wird von Vulkaniten sowie Sandstein aus der Oberkreide und dem Känozoikum gebildet. Aktive Vulkane gibt es im Unterschied zu vielen anderen Kurileninseln nicht. Zwei erloschene Vulkane sind der Tomari (Höhe 358 m) und der Notoro (356 m) im südlichen Teil der Insel, höchste Erhebung ist der Berg Schikotan (405 m) unweit der Nordspitze.<ref>Sowjetische Generalstabskarte 1:200.000. Blatt K-55-03. Ausgabe 1983</ref> Die Vegetation besteht vorwiegend aus Sachalin-Tannen, Lärchen, Laubwald, Bambus als Unterholz und Wacholder-Buschland.

Heute gibt es auf der Insel zwei Dörfer: Malokurilskoje (ehemals Shikotan) unweit der Nordspitze der Insel mit 1873 Einwohnern und Krabosawodskoje (ehemals Anama) am mittleren Teil der Nordwestküste mit 947 Einwohnern (Stand 2010).<ref name="einwohner">Itogi VPN-2020. Tom 1 Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2020. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabelle 5 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref> Die Orte gehören zum Stadtkreis Juschno-Kurilsk mit Verwaltungszentrum in der Siedlung städtischen Typs Juschno-Kurilsk auf der nordwestlichen Nachbarinsel Kunaschir.

Hauptwirtschaftszweig sind die Fischerei, vor allem auf Dorsche und Krabben, sowie die Ernte von Algen (Laminaria) aus Tangwäldern (Kelp).

Ein Erdbeben mit anschließendem Tsunami verursachte am 4. Oktober 1994 größere Schäden an der Küste der Insel.

Galerie

Siehe auch

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Shikotan. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-931098-X.

Weblinks

Commons: Schikotan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Anziferowa | Atlassowa | Awos | Brat Tschirpojew | Broutona | Chabomai | Charimkotan | Ekarma | Iturup | Ketoi | Kunaschir | Lowuschki | Makanruschi | Matua | Onekotan | Paramuschir | Raikoke | Rasschua | Schiaschkotan | Schikotan | Schumschu | Simuschir | Tschirinkotan | Tschirpoi | Urup | Uschischir Vorlage:Klappleiste/Ende