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Ruine Alt-Dettingen

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Ruine Alt-Dettingen
Staat Deutschland
Ort Konstanz-Dettingen
Entstehungszeit 1100 bis 1200
Burgentyp Niederungsburg
Erhaltungszustand Ruine
Ständische Stellung Adlige
Geographische Lage 47° 45′ N, 9° 7′ OKoordinaten: 47° 45′ 23″ N, 9° 7′ 9,5″ O
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Höhenlage 450 m ü. NN
Ruine Alt-Dettingen (Baden-Württemberg)
Ruine Alt-Dettingen (Baden-Württemberg)

Die Ruine Alt-Dettingen ist die Ruine einer Niederungsburg am Südwestufer des Überlinger Sees bei Dettingen, einem Stadtteil von Konstanz im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.

Die Burg wurde von den Herren von Dettingen, zu denen auch der Minnesänger Heinrich von Tettingen oder der Großgebietiger des Deutschen Ordens Werner von Tettingen gehörte, gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut und vor 1350 aufgegeben. Später war die Burg im Besitz der Kommende Mainau des Deutschen Ordens. Von der ehemaligen Burganlage, die zusammen mit Neu-Dettingen eine Doppelburg darstellte, sind noch Reste der polyganen Ringmauer und die Ruine des Wohnturms erhalten.

Zugang und Zustand

Die Ruine ist heutzutage über den Burghof zu erreichen. Dort zweigt ein Pfad mit Holztreppen am Gebäude ab und führt durch den Burggraben direkt auf den Burghügel. Heutzutage lehnt am Ringmauerrest ein Holzschild, demzufolge die Burg im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden sein soll. Genaueres sei jedoch unklar.

Literatur

  • Michael Losse, Hans Noll und Michael Greuter: Burgen, Schlösser, Festungen im Hegau – Wehrbauten und Adelssitze im westlichen Bodenseegebiet. Hrsg.: Hegau-Geschichtsverein (= Hegau-Bibliothek. Band 109). Verlag Michael Greuter, Hilzingen 2006, ISBN 3-938566-05-1, S. 75.

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

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