Zum Inhalt springen

Project Prevention

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 11:42 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Bei Project Prevention (vormals C.R.A.C.K., Abkürzung für Children Requiring a Caring Community) handelt es sich um ein umstrittenes Programm zur Verhinderung der Geburt drogen- und alkoholgeschädigter Kinder. Das Projekt läuft in allen Bundesstaaten der USA. Drogen- und alkoholabhängigen Frauen und Männern wird Geld dafür geboten, wenn sie sich sterilisieren lassen oder eine andere Form der Langzeitverhütung wie etwa die Dreimonatsspritze wählen. Bis zum September 2025 hatten sich nach Angabe von Project Prevention 8213 Personen bezahlen lassen.<ref>Webseite von Project Prevention: Statistics (englisch), zuletzt abgerufen am 12. September 2025</ref>

Geschichte

Das Projekt wurde von Barbara Harris gestartet. Harris und ihr Mann nahmen 1990 ein 8-monatiges Mädchen in Pflege. Wie sie erfuhren, war dieses das fünfte Kind einer drogenabhängigen Frau. Vier Monate später erfuhren sie, dass diese wieder schwanger war und adoptierten auch noch dieses Kind. Dies passierte insgesamt noch zweimal.<ref name="katikireddi"> Vittal Katikireddi: @1@2Vorlage:Toter Link/student.bmj.comCRACK for birth control (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, StudentBMJ Vol. 12, März 2004, Download am 17. Januar 2008 </ref>

Harris versuchte daraufhin auf die kalifornische Gesetzgebung einzuwirken. Sie wollte ein Gesetz, welches drogensüchtige Frauen zwingt zu verhüten. Sie war jedoch nicht erfolgreich. Daraufhin entschied sich Harris, drogensüchtige Frauen für das Verhüten zu bezahlen.<ref name="katikireddi"/>

Kritik

Harris wurden eugenische Motive und Rassismus unterstellt. Kritiker warfen ihr vor, dass sie den Frauen nicht helfe, ihre Drogensucht aufzugeben. Lynn Paltrow, Exekutivdirektorin der Gesellschaft National Advocates for Pregnant Women warf Harris vor, dass sie wahrscheinlich den Gedanken hegen würde, Drogensüchtige wären es nicht wert, sich fortzupflanzen. Dr. Van Dunn von der New York City Health and Hospitals Corporation kritisierte das Projekt. „Einer armen Frau Geld zu bieten, damit sie ihre reproduktiven Rechte aufgibt, ist unethisch“, so Van Dunn.<ref>Tanya L. Green: Sterilization Program Revisits Eugenics Issue. In: Concerned Women for America. 1. Oktober 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Dezember 2006; abgerufen am 12. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Harris hat die Vorwürfe zurückgewiesen.<ref name="katikireddi"/>

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks