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Fort-Louis

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Fort-Louis
Datei:Blason ville fr Fort-Louis (Bas-Rhin).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass (67)
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Bischwiller
Gemeindeverband Pays Rhénan
Koordinaten 48° 48′ N, 8° 3′ OKoordinaten: 48° 48′ N, 8° 3′ O
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Höhe 113–122 m
Fläche
Einwohner 285 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67480
INSEE-Code 67142
Website fort-louis.fr
Datei:Fort-Louis, Mairie.jpg
Mairie Fort-Louis, um 1970 erbaut

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Fort-Louis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref name="gemeindeverzeichnis">Kreis Hagenau. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> 1915–1918 und 1940–1944 Ludwigsfeste) ist eine französische Gemeinde mit 285 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Lage

Die Gemeinde Fort-Louis liegt an der Mündung der Moder in den Rhein an der Grenze zu Deutschland und 19 Kilometer östlich von Haguenau. Die Gemeinde grenzt im Süden an Dalhunden, im Westen an Stattmatten, Rountzenheim-Auenheim und Rœschwoog, im Nordwesten an Roppenheim, im Norden an Neuhaeusel und im Westen an die deutschen Gemeinden Hügelsheim und Rheinmünster (Ortsteile Söllingen und Greffern).

Geschichte

Im Jahr 1686 befahl König Ludwig XIV. von Frankreich den Bau einer Festung<ref>Historische Karten als Digitalisate: 1 und 2 von ULB Düsseldorf</ref> im unteren Elsass, unmittelbar an der Grenze zur Markgrafschaft Baden. Sie wurde ab 1687 innerhalb von zehn Jahren auf einer Insel des damals noch nicht regulierten Rheins nach Plänen von Sébastien Le Prestre de Vauban und dem Festungsbauingenieur Jacques Tarade errichtet. Die mittelalterliche Pfalz im rund zwanzig Kilometer entfernten Haguenau wurde dem Erdboden gleichgemacht und die brauchbaren Steine für den Bau der neuen Festung am Rhein verwendet.<ref>Peter Koblank: Die verschwundene Königspfalz von Haguenau. Auf den Spuren einer staufischen Wasserburg im Elsass. In: stauferstelen.net, letzter Abschnitt zu Fort-Louis, aufgerufen am 20. April 2026.</ref>

Datei:Fort-Louis StLouis 01.JPG
Église Saint-Louis, 1971 eingeweiht

Zwei vorgelagerte Forts wurden als Brückenköpfe an den gegenüberliegenden Rheinufern gebaut, das Fort Alsace auf elsässischer Seite und das Fort Marquisat am badischen Ufer. Südlich des Fort Carré genannten Hauptforts entstand auf der Insel gleichzeitig das regelmäßige Straßenraster der Gemeinde Fort-Louis, deren Besiedlung der König mit Privilegien förderte. Das Fort Marquisat (frz. für Markgrafschaft) musste nach dem Frieden von Rijswijk 1697 zwischenzeitlich aufgegeben werden, endgültig nach dem Rastatter Frieden von 1714. Die Hauptfestung wurde 1793 im Ersten Koalitionskrieg erstürmt und 1815–18 weiter zerstört.

Seit der Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert liegen Fort und Gemeinde auf der linken Rheinseite. Am Rheinufer liegt der Polder Moder. Überreste der Festung sind noch heute vorhanden.

Um 1970 herum wurde eine moderne Mairie<ref> Das Baudatum des Rathauses ergibt sich aus der Analyse historischer Luftbildserien des Institut national de l’information géographique et forestière (IGN) über Géoportail. In den Orthophotos der 1960er-Jahre ist am Standort des heutigen Rathauses kein Gebäude erkennbar, während es in den Aufnahmen um 1970 bereits besteht; aufrufbar über: https://www.geoportail.gouv.fr/ </ref> und eine Kirche neu erbaut.<ref name="eglise">Eglise, Offices et Cultes. In: Commune de Fort-Louis, 2022, (französisch), aufgerufen am 20. April 2026.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014 2023
Einwohner 137 158 169 167 223 239 288 303 285
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Reste des Forts
  • Kirche Saint-Louis, 1971 eingeweiht vom Straßburger Erzbischof Jean-Julien Weber.<ref name="eglise" />
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Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Aschbach | Batzendorf | Beinheim | Bernolsheim | Berstheim | Betschdorf | Biblisheim | Bietlenheim | Bilwisheim | Bischwiller | Bitschhoffen | Brumath | Buhl | Cleebourg | Climbach | Crœttwiller | Dalhunden | Dambach | Dauendorf | Dieffenbach-lès-Wœrth | Donnenheim | Drachenbronn-Birlenbach | Drusenheim | Durrenbach | Eberbach-Seltz | Engwiller | Eschbach | Forstfeld | Forstheim | Fort-Louis | Frœschwiller | Gambsheim | Geudertheim | Gœrsdorf | Gries | Gumbrechtshoffen | Gundershoffen | Gunstett | Hagenau | Hatten | Hegeney | Herrlisheim | Hochstett | Hœrdt | Hoffen | Hunspach | Huttendorf | Ingolsheim | Kaltenhouse | Kauffenheim | Keffenach | Kesseldorf | Kilstett | Kindwiller | Krautwiller | Kriegsheim | Kurtzenhouse | Kutzenhausen | Lampertsloch | Langensoultzbach | Laubach | Lauterbourg | Lembach | Leutenheim | Lobsann | Memmelshoffen | Merkwiller-Pechelbronn | Mertzwiller | Mietesheim | Mittelschaeffolsheim | Mommenheim | Morsbronn-les-Bains | Morschwiller | Mothern | Munchhausen | Neewiller-près-Lauterbourg | Neuhaeusel | Niederbronn-les-Bains | Niederlauterbach | Niedermodern | Niederrœdern | Niederschaeffolsheim | Niedersteinbach | Oberbronn | Oberdorf-Spachbach | Oberhoffen-lès-Wissembourg | Oberhoffen-sur-Moder | Oberlauterbach | Oberrœdern | Obersteinbach | Offendorf | Offwiller | Olwisheim | Ohlungen | Preuschdorf | Reichshoffen | Retschwiller | Riedseltz | Rittershoffen | Rœschwoog | Rohrwiller | Roppenheim | Rothbach | Rott | Rottelsheim | Rountzenheim-Auenheim | Salmbach | Schaffhouse-près-Seltz | Scheibenhard | Schirrhein | Schirrhoffen | Schleithal | Schœnenbourg | Schweighouse-sur-Moder | Seebach | Seltz | Sessenheim | Siegen | Soufflenheim | Soultz-sous-Forêts | Stattmatten | Steinseltz | Stundwiller | Surbourg | Trimbach | Uhlwiller | Uhrwiller | Uttenhoffen | Val-de-Moder | Wahlenheim | Walbourg | Weißenburg (Elsass) | Weitbruch | Weyersheim | Windstein | Wingen | Wintershouse | Wintzenbach | Wittersheim | Wœrth | Zinswiller Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein