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Sorbitanmonostearat

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Strukturformel
Strukturformel von Sorbitanmonostearat
Allgemeines
Name Sorbitanmonostearat
Andere Namen
Summenformel C24H46O6
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Alfa" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-664-9
ECHA-InfoCard 100.014.241
PubChem 16218600
ChemSpider 16736467
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 430,63 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Alfa" />

Dichte

1,00 g·cm−3<ref name="Alfa" />

Schmelzpunkt

53–57 °C<ref name="Alfa" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser,<ref name="Alfa" /> schwer löslich in Ethanol 96 %<ref name="EP8.0">Europäisches Arzneibuch, 8. Ausgabe, Grundwerk 2014. S. 4856 f.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Sorbitanmonostearat (Handelsname: Span 60) ist ein Sorbitanfettsäureester, ein Ester von Sorbit bzw. von 1,4-Sorbitanhydrid (kurz Sorbitan).

Verwendung

Es wird in der Pharmazie und der Lebensmittelindustrie als Emulgator verwendet.<ref name="Alfa" /> Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 491 für bestimmte Lebensmittel (unter anderem verschiedene Backwaren, Speiseeis, Desserts, Zuckerzeug und Getränkeweißer) zugelassen.

Da Sorbitanmonostearat ein hydrophobes nichtionisches Tensid ist, geliert es zahlreiche organische Lösungsmittel wie Hexadekan, Isopropylmyristat und eine Reihe von Pflanzenölen. Anwendungen können diese Gele bei der Verabreichung von Medikamenten und Antigenen finden.<ref>Sudaxshina Murdan, Gregory Gregoriadis, Alexander T. Florence: Novel sorbitan monostearate organogels. In: Journal of Pharmaceutical Sciences. Band 88, Nr. 6, 1999, S. 608–614, doi:10.1021/js980342r (jpharmsci.org [abgerufen am 11. September 2021]).</ref>

Gesundheitliche Bewertungen

Die erlaubte Tagesdosis beträgt 25 mg/kg Körpergewicht pro Tag. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam zu dem Schluss, dass eine Exposition diesen Grenzwert in keiner Bevölkerungsgruppe überschreite.<ref name="efsa">Alicja Mortensen, Fernando Aguilar u. a.: Re‐evaluation of sorbitan monostearate (E491), sorbitan tristearate (E492), sorbitan monolaurate (E493), sorbitan monooleate (E494) and sorbitan monopalmitate (E495) when used as food additives. In: EFSA Journal. 15, 2017, doi:10.2903/j.efsa.2017.4788.</ref>

Eigenschaften

Pharmazeutische Qualitäten stellen ein Gemisch hauptsächlich aus Partialestern des Sorbits und seiner Mono- und Dianhydride mit Stearinsäure dar. Die blassgelbe, wachsartige, feste Substanz weist eine Schmelztemperatur von 50 bis 60 °C auf. Die Hydroxylzahl beträgt 235 bis 260, die Verseifungszahl 147 bis 157. Hinsichtlich der Fettsäurenfraktion werden zwei Typen unterschieden:

  • der Typ I mit einem Stearinsäuregehalt von 40,0 bis 60,0 Prozent
  • der Typ II mit einem Stearinsäuregehalt von 60,0 bis 80,0 Prozent

Bei beiden Typen beträgt der Gesamtgehalt an Palmitin- und Stearinsäure mindestens 90,0 Prozent.<ref name="EP8.0" />

Einzelnachweise

<references />