Zum Inhalt springen

Benton-Test

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Februar 2026 um 15:12 Uhr durch imported>Ulanwp (Fehlenden Sprachparameter eingefügt; 1 Vorlage(n) Cite Journal nach Literatur konvertiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Benton-Test, auch als Benton Visual Retention Test bekannt, untersucht die Merkfähigkeit für visuell-räumliche Stimuli. Er wird bei der diagnostischen Abklärung organischer Hirnschädigungen eingesetzt und ist einer der verbreitetsten Tests seiner Art (seit 1946). Testautor war Arthur Lester Benton (1909–2006).<ref></ref>

Ablauf

Der Untersucher zeigt dem Patienten standardisierte Stimuluskarten mit geometrischen Mustern für jeweils wenige Sekunden. Dann soll der Patient das jeweilige Muster direkt nach der Darbietung zeichnen. Bei alternativer Anwendung soll der Patient die Muster entweder abzeichnen oder er soll Muster aus Vorlagen auswählen. Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten der 8. Auflage aus dem Jahr 2009 sind in folgender Tabelle dargestellt:

TESTFORM
Parallelformen Parallelformen Parallelformen
A B C D E F G
Instruktion A 10 Figuren
freies Zeichnen nach 10 Sek. Darbietung
A-Langversion 20 Figuren
freies Zeichnen nach 10 Sek. Darbietung
C 10 Figuren
Abzeichnen
M 15 Figuren
Auswahl aus 4 Alternativen

Anwendbarkeit

Der Test ist ab dem 7. Lebensjahr anwendbar.

Literatur

  • Nervenheilkunde, Zeitschrift für interdisziplinäre Fortbildung (ISSN 0722-1541), 2007; 26: 953-1072.
  • Abigail Benton Sivan, Otfried Spreen (2009) Benton-Test. 8. Aufl. Bern: Huber.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />