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Henner Berzau

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Henning „Henner“ Berzau (* 3. Mai 1921 in Magdeburg; † 8. Januar 2008 in Köln)<ref name="KStA20080108">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Henner Berzau ist tot.] Kölner Stadt-Anzeiger, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2020.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> war Schöpfer von mehr als 250 Liedern und Texten in Kölsch.

Leben

Datei:Henning 'Henner' Berzau -grave1.jpg
Grab auf dem Kölner Südfriedhof
Datei:Einweihung Henner-Berzau-Weg.jpg
Einweihung des Henner-Berzau-Weges durch die Bezirks­bürger­meisterin Diana Siebert am 3. Juli 2024

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es den gebürtigen Magdeburger nach Köln. Hier schloss er sein in Jena begonnenes Medizinstudium ab und bildete sich zum Kinderarzt weiter. 1954 eröffnete er in Köln-Riehl eine Kinderarztpraxis, die er mehr als vier Jahrzehnte führte. Bei seinen kleinen Patienten und ihren Eltern war der passionierte Akkordeonspieler bald bekannt als „der Doktor mit der Quetsch“.

Berzau wurde auf dem Kölner Südfriedhof beigesetzt.<ref>Flur 27 Nr. 806</ref> Das Grab liegt neben dem seines Freundes Heribert A. Hilgers.

Dichter und Liedermacher

Für den Riehler Schrebergartenverein schrieb er 1978 sein erstes Lied in kölscher Mundart Et Jadeleed (Das Gartenlied). Es bildete sich die Gruppe Riehler Jademusikante, für die Berzau weitere Gartenlieder schrieb.

Kurze Zeit später wurde daraus die Gruppe Riehler Jassemusikante, die in wechselnder Besetzung bis in die 1990er Jahre bestand. Berzau schrieb für diese Gruppe und auch für viele andere Gruppen, Chöre und Einzelinterpreten wie Monika Kampmann.

1980 traf Berzau die vielseitige Kölner Künstlerin Uschi Werner-Fluss, die seine Lebensgefährtin wurde. Für sie schrieb er zahlreiche Lieder und komplette Programme, die sie teilweise unter dem Namen Schneiwießje un Ruserut gemeinsam aufführten. Der Name des Duos leitet sich von der Haarfarbe ab, Uschi Werner-Fluss hatte rote, Henner Berzau zu dem Zeitpunkt schon schneeweiße Haare.

1980 ist auch das Jahr, in dem der WDR die erste „kölsche“ Weihnachtssendung ausstrahlte. Der Titel der Sendung Sidd hösch, leev Lück sidd stell ist einem Chreesdaachleed von Henner Berzau entnommen.

Ehrungen

Henner Berzau wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen bedacht, darunter

Literatur

  • Heribert A. Hilgers: Das Henner-Berzau-Buch. Ausgewählte Lieder und andere Texte. Bachem, Köln 2003, ISBN 3-9806384-9-9 (nicht eingesehen).

Weblinks

Commons: Henner Berzau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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