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Fredric Kroll

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Fredric Kroll im Jahr 2014

Fredric Joseph Kroll (* 7. Februar 1945 in Brooklyn, New York; † 12. Februar 2026 in Freiburg im Breisgau)<ref>Trauer um Fredric Kroll 1945 – 2026. Klaus Mann Initiative Berlin e. V., 23. Februar 2026, abgerufen am 2. März 2026.</ref> war ein US-amerikanischer Komponist und Schriftsteller.

Leben

Fredric Kroll wurde 1945 als Sohn des Musikpädagogen Alexander Kroll und der Grundschullehrerin Sarah Kroll, geb. Mahler geboren. Er komponierte bereits im Alter von elf Jahren erste Klavierstücke und in den Jahren 1957 bis 1959 eine Sinfonie in g-Moll für volles Orchester. Er studierte in Rochester, New York, und an der Yale University Germanistik und promovierte 1973 über Klaus Mann.

Kroll lebte seit 1969 in Deutschland, wo er seit 1976 eine sechsbändige Klaus-Mann-Biographie herausgab. 1974 war er Lehrer am Gymnasium Müssenredder (heute Carl-von-Ossietzky-Gymnasium) in Hamburg-Poppenbüttel. 1988 und 1989 war er Lehrbeauftragter am Deutschen Seminar der Universität Freiburg im Breisgau.

Kroll starb 2026 wenige Tage nach seinem 81. Geburtstag in einem Pflegeheim in Freiburg im Breisgau. Am 26. Februar wurde er auf dem Jüdischen Friedhof in Freiburg St. Georgen beigesetzt.

Werke

Kompositionen

Tonträgerveröffentlichungen

  • 1998 – The Scarlet Letter (Vorspiel und dritter Akt)
  • 2001 – Lieder aus der Einsamkeit und andere Lieder

Schriftwerke

  • Klaus Mann Schriftenreihe (Hrsg. u. Mitautor), 6 Bde., Wiesbaden, 1976, Hamburg, ab 2002 (ISBN 3-88179-003-9, ISBN 3-88179-004-7, ISBN 3-928427-03-2, ISBN 3-88179-009-8, ISBN 3-928427-05-9)

Literatur

  • Detlef Grumbach (Hrsg.): Treffpunkt im Unendlichen. Fredric Kroll – Ein Leben für Klaus Mann. Männerschwarm, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86300-191-9 (240 S., Index).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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