Haus Kirschheide
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Haus Kirschheide | ||||||
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| Haus Kirschheide mit Park (2008) Haus Kirschheide mit Park (2008) | ||||||
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten | ||||||
| Ort | Neuenhofer Straße 36 42657 Solingen | |||||
| Bauherr | J. A. Knecht, Stahlwarenfabrikant | |||||
| Baustil | Frühklassizismus, Zopfstil | |||||
| Baujahr | 1782 bis 1785 | |||||
| Koordinaten | 51° 9′ 14,7″ N, 7° 4′ 0,5″ O
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Haus Kirschheide ist eine denkmalgeschützte Villa in Solingen-Höhscheid.
Das Haus liegt an der Neuenhofer Straße 36 in einem Park mit altem Baumbestand gegenüber der Villa Lindenhof im dortigen Wohnplatz Kirschheide. Der freistehende und von der Straße zurückgesetzte zweigeschossige Putzbau wurde 1782 bis 1785 in zeittypischen frühklassizistischen Formen mit Zopfstilelementen und spätbarocken Reminiszenzen für den Kaufmann J. A. Knecht errichtet. Der walmdachgedeckte Bau weist Werksteingliederungen sowie einen von einem Dreiecksgiebel bekrönten mittigen Eingangsrisalit auf, im rückseitigen, stark vorgezogenen Mittelrisalit liegt das Treppenhaus.<ref name=":0">Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Rheinland. Deutscher Kunstverlag 2005, S. 1113.</ref>
Der Stahlkaufmann Knecht nutzte das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus. Nach 1815 wurde es für 15 Jahre zum Amtssitz des preußischen Landrates des Kreises Solingen. Der erste Solinger Landrat, Wilhelm von Voss, soll sich 1818 in Haus Kirschheide selbst erschossen haben. Nach 1830 ging das Haus in private Hände über. 1920 erwarb die Fabrikantenfamilie Felix das Haus Kirschheide und ließ es renovieren. Während der Luftangriffe auf Solingen im Zweiten Weltkrieg diente der Keller des Gebäudes zeitweise als Luftschutzbunker.<ref name=":1">Heiraten im Haus Kirschheide. Stadt Solingen, abgerufen am 22. März 2026.</ref>
Die nächste große Renovation ging von der Stadt Solingen aus, die das Haus 1967 gekauft hatte und anfänglich niederreißen wollte. Ab 1979 wurde es Sitz der neugegründeten Zentralstelle Chorgesang. Seit 1993 ist im Haus das Standesamt der Stadt Solingen untergebracht.<ref name=":1" />
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Rheinland. Deutscher Kunstverlag 2005, S. 1113.
Weblinks
- Stadt Solingen: Heiraten im Haus Kirschheide, abgerufen am 22. März 2026
Quellen
<references />