Zum Inhalt springen

Aziz Acharki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Dezember 2025 um 00:52 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Aziz Acharki Vorlage:SportPicto
Persönliche Informationen
Nationalität: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag: 27. März 1972
Geburtsort: Nador, Marokko
Medaillenspiegel
Medaillen
 Weltmeisterschaften
Gold Manila 1995 bis 70 kg
Bronze New York 1993 bis 70 kg
 Europameisterschaften
Gold Patras 2000 bis 72 kg
Gold Helsinki 1996 bis 72 kg
Bronze Zagreb 1994 bis 72 kg
Taekwondo-Militärweltmeisterschaften
Gold Fort Hood 2002 bis 78 kg
Gold Woensdrecht 2001 bis 78 kg
Silber Karlovac 1999 bis 72 kg
Silber Pula 1996 bis 70 kg
Deutsche Meisterschaften
Gold 2001 bis 70 kg
Gold 2000 bis 70 kg
Gold 1999 bis 70 kg
Gold 1998 bis 70 kg
Gold 1997 bis 70 kg

Bel-Aziz Acharki (* 27. März 1972 in Nador, Marokko) war von 2017 bis Ende 2018 Nationaltrainer des Saudi-Arabian Olympic Teams und war von 2010 bis 2016 deutscher Taekwondo-Bundestrainer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 10. Mai 2007 im Internet Archive)</ref>. Er ist in Nador geboren und ist marokkanischer Herkunft.

Er war 1995 Weltmeister (bis 70 kg), 2001 und 2002 Militärweltmeister, 1996 und 1999 Vizemilitärweltmeister<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weltmeister aus Nordrhein-Westfalen (Memento vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> und zweifacher Europameister 1996 und 2000. Zudem hat er sehr erfolgreich an mehreren nationalen und internationalen Wettkämpfen teilgenommen und war 2000 Fünftplatzierter bei den Olympischen Spielen in Sydney<ref>https://otc-bonn.de/index.php?p=inhalte/02-verein/03-trainer/trainerdetails/#aziz</ref>.

Leben

Acharki begann im 1. Godesberger Judo Club mit 11 Jahren unter der Leitung von Thomas Fabula Taekwondo zu praktizieren. Er war mehrere Jahre Mitglied des DTU-Nationalteams und langjähriger Kapitän der deutschen TKD Nationalmannschaft. Nach seiner Berufsausbildung errang Acharki als deutscher Sportsoldat der Sportkompanie Sonthofen seine größten Erfolge. Von 1996 bis 2002 kämpfte er für den sauerländischen Taekwondo Verein KDK Attendorn unter der Leitung und Betreuung von Antonio Barbarino. Nach Beendigung seiner aktiven Wettkampfzeit war er NWTU-Landestrainer. Von 2002 bis 2005 war Acharki Landestrainer mit speziellen Aufgabenstellungen in NRW. Von 1996 bis 2004 war er Aktivensprecher der Deutschen Taekwondo Union im DSB (heute DOSB). Nach der Olympiade in Sydney gründete er 2000 den Verein OTC-Bonn e.V., „Olympic Taekwondo Club Bonn“, der heute ein Landesleistungsstützpunkt für Taekwondo und als Leistungszentrum zum Olympiastützpunkt Rheinland gehört. Acharki war mehrere Jahre Funktionstrainer auf Bundesebene im DTU-Leistungssportteam und war ab 1. Januar 2013 bis Ende 2016 in der Funktion als hauptamtlicher Bundestrainer Herren für den Olympischen Leistungssport verantwortlich tätig.

Acharki ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Töchter. Er ist Träger des 4. Dan (WTF-Taekwondo).

Erfolge als Sportler

Als aktiver Wettkämpfer errang Acharki seit Ende der 1980er Jahre mehrere Titel auf internationaler Ebene, u. a.

Erfolge als Trainer

Acharki war ab 2002 NRW-Landestrainer und ab 2008 trainierte er im Landesleistungsstützpunkt in Bonn mehrere Nationalkader-Athleten. Ab 2008 war Acharki Funktionstrainer auf Bundesebene und ab 2013 war er DTU-Bundestrainer der Herren:

Ehrungen

Im Rahmen seiner Aufgaben als Trainer und Funktionär wurden Acharki folgende Ehrungen zu Teil:

Einzelnachweise

<references />

Weblinks