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Der Rabe Ralf

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Der Rabe Ralf

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Beschreibung Berliner Umweltzeitschrift
Verlag Selbstverlag
Erstausgabe Dezember 1990
Erscheinungsweise zweimonatlich
Verbreitete Auflage 10.000<ref>DER RABE RALF | Über uns. Abgerufen am 5. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Exemplare
Herausgeber Grüne Liga
Weblink raberalf.de
ISSN (Print)

Der Rabe Ralf ist eine Berliner Umweltzeitschrift und das einzige umweltpolitische Periodikum der Hauptstadt. Die Non-Profit-Zeitschrift, deren Erstausgabe im Dezember 1990 erschien, wird von dem ostdeutschen Umweltnetzwerk Grüne Liga herausgegeben, versteht sich aber als verbandsübergreifend.

Der Titel ist dem Gedicht Der Rabe Ralf aus den Galgenliedern von Christian Morgenstern entnommen.

Die Redaktion ist auch Einsatzstelle für das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) in Berlin.<ref>FÖJ-Einsatzstelle abgerufen am 19. Februar 2018.</ref>

Für die Zeitschrift, die im Lauf ihres Bestehens immer wieder vor finanziellen Herausforderungen stand, musste 2023 erstmals eine Rettungskampagne gestartet werden.<ref>Peter Nowak: Zeitung „Der Rabe Ralf“ droht Aus: Vogelsterben in Berlin. In: Die Tageszeitung: taz. 20. Dezember 2023, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. Dezember 2023]).</ref><ref>Leif Miller: Rettet den Raben Ralf! | GRÜNE LIGA Berlin e.V. Netzwerk Ökologischer Bewegungen. Abgerufen am 21. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2025 wurde das Blatt durch ein Stiftungsprojekt zunächst erhalten.<ref>Jörg Staude: "Der Rabe Ralf bleibt eine Graswurzel-Zeitung, bekommt aber neue Flügel". In: Klimareporter. 16. Februar 2025, abgerufen am 5. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Inhalte

Behandelt werden alle Aspekte des Umweltschutzes wie Naturschutz, Umweltpolitik, Landwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung sowie ökonomische und soziale Alternativen, zumeist aus der Sicht der Umweltbewegung. Hinzu kommen Buchrezensionen, Kochrezepte, Termine und Adressen.

2005 machte Der Rabe Ralf öffentlich, dass der Namensgeber des Berliner Naturschutzpreises Victor Wendland ein hoher NS-Beamter war und nach dem Krieg die Rehabilitierung der bedeutenden jüdischen Naturschützer Max Hilzheimer und Benno Wolf verhindert hatte.<ref>Bernd Schütze: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verdrängte Geschichte (Memento vom 23. April 2021 im Internet Archive) In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Rabe Ralf, Februar/März 2005 (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive)</ref> 2007 wurde der Preis umbenannt.<ref>Stefan Tidow: Naturschutz und Nationalsozialismus. Eine Positionsbestimmung. Stiftung Naturschutz Berlin, 30. Januar 2019, abgerufen am 1. September 2023.</ref>

Erscheinen und Vertrieb

Das Blatt erscheint sechsmal im Jahr und wird zum größten Teil in Bibliotheken, Naturwaren- und Umweltläden, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kiezzentren und Cafés in Berlin und Umgebung kostenlos ausgelegt, zu einem kleineren Teil im Abonnement versandt. Die Ausgaben können auch aus dem Internet als PDF heruntergeladen werden, die Texte sind zudem nach einiger Zeit direkt online verfügbar.

Siehe auch

  • Umweltbibliothek Berlin – von 1986 bis 1990 ein bedeutender Treffpunkt der oppositionellen Umwelt-, Friedens- und Dritte-Welt-Bewegung der DDR.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />