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Julien Mandel

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Datei:Julien Mandel Mandelbaum (Julian Mandel).jpg
Julien Mandel (1936)

Julien Mandel, eigentlich Julien Mandel Mandelbaum (geboren um 1893;<ref name="obscurofichario"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Julien Mandel Mandelbaum (Memento vom 16. Januar 2019 im Internet Archive), obscurofichario.com.br, abgerufen am 16. Mai 2018 (portugiesisch)</ref><ref name="Cartão de Imigração">Auf seiner brasilianischen Einbürgerungskarte vom 6. Juli 1943 ist angegeben, dass er zu diesem Zeitpunkt 50 Jahre alt war und bis dahin die polnische Staatsbürgerschaft hatte. Siehe: "Brasil, São Paulo, Cartões de Imigração, 1902–1980," database with images; Arquivo Público do Estado de São Paulo (São Paulo State Public Archives), Brazil. Online bei FamilySearch (Anmeldung erforderlich), abgerufen am 16. Mai 2018</ref> gestorben nach 1945 wahrscheinlich in Recife, Brasilien) war ein bekannter Kunst- und Erotikfotograf, der in den 1920er und 1930er Jahren in Frankreich und später in Brasilien arbeitete.

Julien Mandel entstammte einer polnisch-jüdischen Familie,<ref name="Cartão de Imigração" /> die ins Elsass auswanderte. Er widmete sein Leben der Förderung der Fotografie als Kunst. Seine klassischen Studien im weiblichen Akt, Alice Prin, wurden in Frankreich als Motivpostkarten verwendet und wurden schnell zu Sammlerobjekten. Er war Mitglied der deutschen Avantgarde-Gruppe Neues Zeitalter im Freien. Seine Fotos signierte er in der Namensform J. Mandel,<ref>Sun Liying: An Exotic Self? Tracing Cultural Flows of Western Nudes in Pei-yang Pictorial News (1926–1933) In: Christiane Brosius, Roland Wenzlhuemer (Hrsg.): Transcultural Turbulences: Towards a Multi-Sited Reading of Image Flows (Transcultural Research – Heidelberg Studies on Asia and Europe in a Global Context). Springer, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-18392-8, S. 271–300, hier S. 279 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> was zu einer gewissen Unsicherheit über seinen Vornamen führte, der manchmal auch mit „Julian“ angegeben wird.

1935 schloss er sein Fotostudio in Paris und wanderte nach Recife in Brasilien aus.<ref name="obscurofichario" /> Dort eröffnete er erneut ein Fotostudio<ref name="obscurofichario" /> und war darüber hinaus als Dokumentarfilmer und Filmproduzent tätig.<ref>Araken Campos Pereira Júnior: Cinema brasileiro, 1908–1978: longa metragem. Band 2. Editora Casa do Cinema, 1979, S. 660 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref><ref>Filme cultura, Ausgaben 13–23, Centro Técnico Audiovisual, 2010, ISSN 0015-1521, S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Julian Mandel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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