Spuren in den Tod
| Produktionsland | USA, Kanada |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Länge | 82 Minuten |
| Stab | |
| Regie | John Badham |
| Drehbuch | Steven Baigelman, Glenn Gers |
| Produktion | Justis Greene, John Watson |
| Musik | John Ottman |
| Kamera | Ron Stannett |
| Schnitt | Frank Morriss |
| Besetzung | |
| |
Spuren in den Tod (Originaltitel: Brother’s Keeper) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Thriller aus dem Jahr 2002. Regie führte John Badham, das Drehbuch schrieben Steven Baigelman und Glenn Gers.
Handlung
Lucinda Pond und ihr Bruder Ellis wurden in ihrer Kindheit vom Vater misshandelt. Lucinda wird Polizistin, kündigt aber den Job, nachdem sie während eines Einsatzes versehentlich den Tod eines Mannes verursacht hatte. Sie wird depressiv und hat ein Alkoholproblem, was ihre Ehe belastet.
Ellis, der straffällig geworden war, flieht aus dem Gefängnis und tötet Menschen, um dadurch Lucinda eine Nachricht zu übermitteln. Lucindas Chef, mit dem sie eine kurze Affäre hatte, überredet sie, in den aktiven Dienst zurückzukehren, um den Fall zu lösen. Dabei muss sie aber mit einem FBI-Agenten zusammenarbeiten, den sie spöttisch als „Junior“ anspricht.
Während des Showdowns in einem Wald wird Pond durch eine Falle am Bein verletzt. Der Gesuchte verletzt in einem Zweikampf Junior, bevor er selbst von der Polizistin gestellt wird. Pond versucht, ihren Bruder lebend festzunehmen und der Psychiatrie zu übergeben, er wird jedoch von einer Scharfschützin erschossen. Am Ende versöhnt sich Pond mit ihrem Ehemann.
Hintergrund
Der Film wurde in Burnaby (British Columbia) gedreht.<ref>Filming locations für My Brother’s Keeper, abgerufen am 4. Januar 2008</ref> Er wurde in den USA im Januar 2002 und in Deutschland im März 2004 veröffentlicht.<ref>Premierendaten für My Brother’s Keeper, abgerufen am 4. Januar 2008</ref>
Kritiken
Jamie Gillies bezeichnete im Apollo Movie Guide den „leblosen“ Thriller als „Müll“. Es sei traurig, dass John Badham Regie geführt habe. Die Handlung sei „Standardware“, die Nebendarsteller würden wie in einer Fernsehshow über Polizisten agieren. Erwähnenswert sei die Darstellung von Corin Nemec als brutaler Psychopath, der aufgrund der Kindheit Sympathie des Publikums gewinne. Tripplehorn wirke unrealistisch und nicht überzeugend – sie gewinne jedoch Pluspunkte damit, dass sie nicht versuche, Jodie Fosters Darstellung nachzuahmen, was Julianne Moore in Hannibal getan habe.<ref>Jamie Gillies: Brother's Keeper. In: apolloguide.com. Apollo Movie Guide, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. März 2006; abgerufen am 27. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Die Zeitschrift TV Spielfilm schrieb, der Film „Der Thriller hat packende Momente, nervt dazwischen aber mit Phrasengewäsch […] und öden Traumsequenzen.“ Das Fazit lautet: »Gute Gruselideen, schludrig umgesetzt«.<ref>Vorlage:TV Spielfilm</ref>
Die Zeitschrift TVdirekt schrieb, der Film biete „übliche Cop-Klischees“.<ref>TVdirekt 1/2008, Seite 99</ref>
Auszeichnungen
Der Film wurde im Jahr 2003 für den Saturn Award nominiert.
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Spuren in den Tod bei prisma
- Brother’s Keeper bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Das ungeduldige Herz | Anwalt gegen das Gericht | Spuren im Sand | Bingo Long | Saturday Night Fever | Dracula | Ist das nicht mein Leben? | Das fliegende Auge | WarGames – Kriegsspiele | Die Sieger – American Flyers | Nummer 5 lebt! | Die Nacht hat viele Augen | Ein Vogel auf dem Drahtseil | Auf die harte Tour | Codename: Nina | Die Abservierer | Drop Zone | Gegen die Zeit | Incognito | Der lange Weg der Hoffnung | The Jack Bull – Reiter auf verbrannter Erde | Gnadenloses Duell | Besessen | Spuren in den Tod | Evel Knievel – Ein Leben am Limit Vorlage:Klappleiste/Ende