Dorschhausen
Dorschhausen Stadt Bad Wörishofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(726)&title=Dorschhausen 48° 1′ N, 10° 34′ O
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| Höhe: | 668 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 726 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwo2024">Einwohnerstatistik der Stadt Bad Wörishofen. (PDF; 0,46 MB) Stadt Bad Wörishofen, S. 2, abgerufen am 15. Februar 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Eingemeindet nach: | Bad Wörishofen | |||||
| Postleitzahl: | 86825 | |||||
| Vorwahl: | 08247 | |||||
Lage von Dorschhausen in Bayern
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Dorschhausen ist ein Ortsteil der Stadt Bad Wörishofen im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.
Lage
Das Pfarrdorf liegt drei Kilometer nordwestlich der Stadtmitte und ist mit dieser durch die Kreisstraße MN 25 verbunden.
Geschichte
Um 1300 gehörte der damals Dornshausen genannte Ort dem Domkapitel zu Augsburg. Auf Betreiben von Herzog Friedrich von Teck, dem Herrn der Herrschaft Mindelheim, wurde das Eintreiben der Vogtsteuer zu Dornhawsen dem Augustinerkloster Mindelheim übertragen. Das Domkapitel verkaufte das weitgehend verwüstete Gut zu Dorschhausen 1427 dem Teckschen Hofmeister Konrad Hainzel. Um 1800 registrierte man sechs Höfe, eine Hube und zwei Güter, die der Herrschaft Mindelheim gehörten. Die Gemeinde Dorschhausen besaß eine Schmiede und ein Hirtenhaus; die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung (1415 geweiht) verfügte über ein Pfarrhaus.
Am 1. Dezember 1910 wurden in der Gemeinde Dorschhausen im Bezirksamt Mindelheim 223 Einwohner registriert.<ref>Bezirksamt Mindelheim. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2022; abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> Bei der Volkszählung 1961 hatte der Ort 427 Einwohner. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde im Zuge der landesweiten Gebietsreform in die Stadt Bad Wörishofen eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.</ref> Letzter Bürgermeister vor der Eingemeindung war Hermann Wagner.<ref>Einwohnerbuch für die Städte Mindelheim und Bad Wörishofen und einige Orte des Landkreises, 4. Ausgabe, Bayerischer Adreßbuchverlag, München 1967, Teil III-3, S. 14.</ref><ref>Adreßbuch Mindelheim und Bad Wörishofen mit dem Landkreis Mindelheim, Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Stuttgart-Bad Cannstatt 1970, S. 320.</ref> Heute zählt Dorschhausen 726 Einwohner (31. Dezember 2024).<ref name="Einwo2024" />
Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Dorschhausen
Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung wurde 1483 mit einem Chor und einem Turm erweitert. Ab dem 17. Jahrhundert fanden Wallfahrten zu der Kirche statt. Die spätbarocken Fresken wurden 1910 überarbeitet.
Unter Denkmalschutz steht ferner das Pfarrhaus von Dorschhausen.
Literatur
- Hermann Haisch (Hrsg.): Landkreis Unterallgäu. Memminger Zeitung Verlagsdruckerei, Memmingen 1987, ISBN 3-9800649-2-1, S. 922.
Weblinks
- Dorschhausen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
Dorschhausen | Frankenhofen | Hartenthal | Kirchdorf | Oberes Hart | Obergammenried | Schlingen | Schöneschach | Stockheim | Unteres Hart | Untergammenried
Abgegangene Siedlungen
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