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Schablonenmethode

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Datei:Schablonenmethode.svg
Klassendiagramm einer Schablonenmethoden-Implementierung

Die Schablonenmethode ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein in der Softwareentwicklung eingesetztes Entwurfsmuster, mit dem Teilschritte eines Algorithmus variabel gehalten werden können.<ref>Erich Gamma, Richard Helm, Ralph Johnson, John Vlissides: Entwurfsmuster. 5. Auflage. Addison-Wesley, 1996, ISBN 3-8273-1862-9, S. 366.</ref> Es gehört zur Kategorie der Verhaltensmuster (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Das Muster ist eines der sogenannten Viererbanden-Entwurfsmuster (GoF).

Funktionsweise

Beim Schablonenmethoden-Entwurfsmuster wird in einer abstrakten Klasse das Skelett eines Algorithmus definiert. Die konkrete Ausformung der einzelnen Schritte wird an Unterklassen delegiert. Dadurch besteht die Möglichkeit, einzelne Schritte des Algorithmus zu verändern oder zu überschreiben, ohne dass die zu Grunde liegende Struktur des Algorithmus modifiziert werden muss. Die Schablonenmethode (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ruft abstrakte Methoden auf, die erst in den Unterklassen definiert werden. Diese Methoden werden auch als Einschubmethoden bezeichnet.

Zusätzlich können in der Schablonenmethode an bestimmten Stellen Hook-Operationen aufgerufen werden, deren Standardimplementierung in der abstrakten Klasse nichts tut. Auf diese Weise kann man an vordefinierten Stellen im Algorithmus zusätzliche Funktionalität einfügen.

Als Variante können die Einschubmethoden oder Hook-Operationen auch eine Standard-Implementierung besitzen, die von den konkreten Klassen genutzt werden können, aber nicht müssen.

Ein Beispiel dazu findet sich in der I/O-Datenstrom-Programmierschnittstelle von Java. Dort implementiert ein OutputStream eine konkrete Methode zum Schreiben eines Byte-Arrays. Diese Methode benutzt eine Methode zum Schreiben eines einzelnen Bytes, um das ganze Array nach und nach zu schreiben. Die Methode für das einzelne Byte ist jedoch noch abstrakt, da ein OutputStream selbst noch nicht spezifisch ist. Klassen wie FileOutputStream können diese Methode implementieren. Sie erben dann eine bereits implementierte Methode zum Schreiben eines Byte-Arrays.

Policy-Based Design

Policy-Based Design ist ein allgemeineres Entwurfsmuster, bei dem nicht nur Algorithmen, sondern ganze Klassen schablonenhaft aufgebaut sind. Sowohl Methoden bzw. Algorithmen als auch gespeicherte Datensätze, Basisklassen und Schnittstellen sind dann innerhalb der Skelettstruktur austauschbar. Dies erfordert in aller Regel Templatemetaprogrammierung, wie es sie in C++ und D gibt, ist jedoch theoretisch auch über Konstrukte einiger Skriptsprachen (eval, Makros, Autoloading von Quellcode o. Ä.), allerdings kaum in Sprachen wie C# oder Java realisierbar.

Beispiel

Diese C++14 Implementierung basiert auf der C++98 Implementierung im Buch Entwurfsmuster. <syntaxhighlight lang="cpp">

  1. include <iostream>
  2. include <memory>

class View { // AbstraktKlasse public:

 // definiert abstrakte primitive Operationen, die von konkreten Unterklassen definiert werden, um die Schritte eines Algorithmus zu implementieren.
 virtual void doDisplay() {}
 // implementiert eine Schablonenmethode zur Definition des Skeletts eines Algorithmus. Die Schablonenmethode ruft sowohl primitive Operationen als auch in AbstraktKlasse oder anderen Klassen definierte Operationen auf.
 void display() {
   setFocus();
   doDisplay();
   resetFocus();
 }
 virtual ~View() = default;

private:

 void setFocus() {
   std::cout << "View::setFocus\n";
 }
 void resetFocus() {
   std::cout << "View::resetFocus\n";
 }

};

class MyView : public View { // KonkreteKlasse

 // implementiert die primitiven Operationen, welche die unterklassenspezifischen Schritte des Algorithmus ausführen.
 void doDisplay() override {
   // stelle den Inhalt der Anzeige dar
   std::cout << "MyView::doDisplay\n";
 }

};

int main() {

 // Die Smart pointers verhindern Memory leaks.
 std::unique_ptr<View> myview = std::make_unique<MyView>();
 myview->display();

} </syntaxhighlight>

Die Programmausgabe ist:

<syntaxhighlight lang="cpp"> View::setFocus MyView::doDisplay View::resetFocus </syntaxhighlight>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Erzeugungsmuster

Abstrakte Fabrik | Erbauer | Fabrikmethode | Prototyp | Singleton | Multiton | Objektpool

Strukturmuster

Adapter | Brücke | Decorator | Fassade | Fliegengewicht | Kompositum | Stellvertreter

Verhaltensmuster

Beobachter | Besucher | Interpreter | Iterator | Kommando | Memento | Schablonenmethode | Strategie | Vermittler | Zustand | Zuständigkeitskette | Interceptor | Nullobjekt | Protokollstapel

Muster für objekt-
relationale Abbildung

Datentransferobjekt | Table Data Gateway | Row Data Gateway | Active Record | Unit of Work | Identity Map | Lazy Loading | Identity Field | Dependent Mapping | Embedded Value | Serialized LOB | Inheritance Mapper | Metadata Mapping | Query Object | Command-Query-Responsibility-Segregation

Nachrichten-
übermittlungsmuster
andere

Application Controller | Business Delegate | Data Access Object | Dependency Injection | Extension Interface | Fluent Interface | Inversion of Control (IoC) | Lock | Model View Controller (MVC) | Model View Presenter (MVP) | Model View Update (MVU) | Model View ViewModel (MVVM) | Page Controller | Registry | Remote Facade | Repository | Service Locator | Session State | Table Module | Template View | Threadpool | Transaction Script | Transform View | Two-Step View | Value Object

Vorlage:Klappleiste/Ende