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Siemens Sector Energy

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Siemens Energy Sector

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Siemens-logo.svg
Rechtsform Teil der Siemens AG
Gründung 1. Januar 2008
Auflösung 1. Oktober 2014
Auflösungsgrund interne Umstrukturierung
Sitz Erlangen, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
Mitarbeiterzahl 83.500
Umsatz 26,6 Mrd. Euro (GJ 2013)
Branche Stromerzeugung und -übertragung
Website www.siemens.de/energy
Stand: 30. September 2013
Datei:Turbinenhalle KSP.jpg
Turbosatz von Siemens Sector Energy im Kraftwerk Schwarze Pumpe

Der Siemens Energy Sector war vom 1. Januar 2008 bis zum 1. Oktober 2014 einer der vier Sektoren der Siemens AG und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Herstellung von Anlagen und Komponenten sowie Dienstleistungen im Bereich der Energieversorgung.

Zum 1. Oktober 2014 ist die Sektorebene entfallen und damit auch der Siemens Sector Energy.<ref>Siemens benennt künftiges Führungsteam. Siemens, Presseerklärung vom 6. Mai 2014</ref> Die Geschäftstätigkeiten Gas and Power (inkl. Transmission, Generation, Industrial Applications) und Siemens Gamesa Renewable Energy (Windkraft) wurden im April 2020 in die neu gegründete Unternehmensabspaltung Siemens Energy überführt.<ref>siemens-energy.com: ZUSAMMENFASSUNG DES PROSPEKTS für die Zulassung zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse. siemens-energy.com, 6. September 2020, abgerufen am 14. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Divisionen

Der Siemens Energy Sector bestand aus folgenden Divisionen<ref>Die Divisionen von Siemens Energy</ref><ref>Die Managementstruktur von Siemens Energy</ref>

  • Power Generation (Produkte für die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern, Produkte für die Öl- und Gasindustrie, CEO: Roland Fischer)
  • Energy Service (Energiedienstleistungen, CEO: Randy Zwirn)
  • Power Transmission (Energieübertragung, CEO: Jan Mrosik)
  • Wind Power (Windenergieanlagen für Offshore- und Onshore-Windparks, CEO: Markus Tacke)

Produkte

<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Produktinformationen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.energy.siemens.com</ref>

Unternehmensübernahmen und -beteiligungen

Datei:Pelham Works - geograph.org.uk - 76691.jpg
Siemens-Gasturbinenfabrik Pelham in Lincoln (Lincolnshire), England (vormals Ruston & Hornsby)

Von Siemens im Laufe der Jahre übernommene Unternehmen waren:

Beteiligungsgesellschaften:

  • Shanghai Electric, zwei Joint Ventures (JV), Beteiligung von je 49 %, ein JV für Entwicklung und Bau von Windturbinen, zweites JV für Vertrieb, Projektmanagement und Service von Windenergieanlagen in China (2011)<ref>Siemens und Shanghai Electric vereinbaren strategische Windenergie-Allianz für China. Windkraft-Journal, 10. Dezember 2011, abgerufen am 14. Mai 2020.</ref>
  • Minderheitsbeteiligung an Semprius von 20 %, Entwicklung von hochkonzentrierenden Photovoltaik-Modulen (2011)
  • Joint Venture mit ZAO Iskra-Avigaz: LCC Russian Turbo Machinery, Fertigung von Verdichtern für Gaspipelines (2010)
  • Shanghai Electric Power Generation Equipment Co. Ltd. (SEPG), Beteiligung von 40 %, Produkte und Lösungen für Stromerzeugung mit Kohle- und Gaskraftwerken (2010)
  • A2SEA, Dienstleistungen im Bereich Offshore-Windparks, Beteiligung von 49 % (2010)
  • Joint Venture mit Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG, Beteiligung von 35 % an Voith Hydro, mechanische und elektrische Ausrüstungen von Wasserkraftwerken (2000)

Ehemalige Beteiligungen (Sparte Solar)

  • Solel Solar Systems (Israel), Hersteller von Solar-Receivern, eine der Schlüsselkomponenten für solarthermische Kraftwerke (2009). Schließung 2013, nachdem kein Interessent für eine Übernahme gefunden werden konnte. Laufende Projekte wurden noch abgewickelt und die Gewährleistung in den nächsten Jahren ist sichergestellt. Der Gesamtverlust betrug etwa 1 Mrd. Euro.<ref>Vergebliche Käufersuche: Siemens schließt seine Solarsparte. In: Handelsblatt.com. 17. Juni 2013, abgerufen am 14. Mai 2020.</ref>
  • Archimede Solar Energy (Italien). Rückgabe von 45 % der Gesellschaftsanteile im Juni 2012.<ref>Archimede Solar Energy. In: archimedesolarenergy.it. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2021; abgerufen am 14. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.archimedesolarenergy.it</ref>

Zahlen

Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 26,6 Mrd. Euro mit rund 83.500 Beschäftigten.<ref>Jahrespressekonferenz 2013</ref>

Probleme bzw. Verzögerungen beim Anschluss von Offshore-Windparks kosteten Siemens 2012 etwa 570 Millionen Euro.<ref>Rebecca Eisert: Offshore-Windanlagen: Siemens Windkraft-Geschäft ist hochriskant. In: WiWo.de. 30. Juli 2013, abgerufen am 14. Mai 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein