Zum Inhalt springen

Typ 035

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Oktober 2025 um 20:28 Uhr durch ~2025-24263-9 (Diskussion) (Export: Tippfehler korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Typ 035
Datei:Ming class SS.svg
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Land ChinaDatei:Naval Ensign of the People's Republic of China.svg China
Schiffsart U-Boot
Gebaute Einheiten 23
Dienstzeit seit 1974
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 76 m (Lüa)
Breite 7,6 m
Tiefgang (max.) 5,1 m
Verdrängung getaucht: 2.110 t
 
Besatzung 57 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine Dieselelektrisch,
2 × E390ZC-1-Dieselmotoren
Maschinen­leistung 5.200 PS (3.825 kW)
Höchst­geschwindigkeit 15 kn (28 km/h)
Propeller 1
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="für U-Boote spezifische Daten" |Einsatzdaten U-Boot
Tauchtiefe, max. 300 m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
18 kn (33 km/h)
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Panzerung

8 × Torpedorohre ⌀ 553 mm

Der Typ 035 (nach NATO-Codename als Ming-Klasse bezeichnet) ist eine Klasse von U-Booten der Marine der Volksrepublik China.

Geschichte

Entwicklungsgeschichte und Bau

Im Rahmen des 1950 geschlossenen chinesische-Sowjetischen Freundschaftsvertrages wurden der Volksrepublik China durch die Sowjetunion die Konstruktionsunterlagen der U-Bootklasse des Projekt 633 (nach NATO-Codename als Romeo-Klasse bezeichnet) übergeben. Von diesem fertigte China bis 1984 84 Boote, als Typ 033 bezeichnet. Anfang der 1970er Jahre führte Chinas Bestreben, eine eigene U-Boot-Industrie aufzubauen, dazu, dass das Wuhan Ship Development and Design Institute (Institut 701) mit der Entwicklung eines verbesserten U-Bootentwurfs auf der Grundlage des Typ 033 beauftragt, von welchem 1974 zwei Boote in Dienst gestellt wurden. Da der Entwurf aber nicht überzeugte, musste er überarbeitet werden. Von dieser Variante auch als Typ 035A wurden in den 1980er vier Boote gebaut.

In den 1990er Jahren wurden weitere zwölf Boote eines weiterentwickelten Entwurfs Typ 035G – verbesserte Lärmreduzierung, Bewaffnung, Sensoren und Lebensstandard der Besatzung – gebaut. Diesen folgten in den Jahren 2000 bis 2003 fünf weitere Boote des Typ 035B. Diese verfügten über einen neugestalteten Rumpf und Turm, mit der sie im Aussehen der neuen U-Bootklasse des Typ 039 sehr nahe kommen.

Einsätze

Das Boot Changcheng 361 aus dieser Klasse havarierte im April 2003. 70 Besatzungsmitglieder starben vermutlich infolge einer Chlorgas- oder Kohlenstoffmonoxidvergiftung.<ref>Chinesisches U-Boot verunglückt - 70 Tote. In: FAZ online, 2. Mai 2003 (online)</ref><ref>Ronald O’Rourke: The Impact of Chinese Naval Modernization on the Future of the United States Navy. Nova Science Publishers Inc., 2006, ISBN 1-60021-149-6, S. 69.</ref>

Export

Technische Ausstattung

Die Hauptbewaffnung der Klasse besteht aus 533-mm-Torpedos, die über sechs nach vorn und zwei nach achtern ausgerichtete Torpedorohre verschossen werden können.<ref>David Miller: Illustrated Directory of Submarines. Motorbooks, ISBN 0-7603-1345-8, S. 242.</ref> Insgesamt können 16 Torpedos mitgeführt werden.

Obwohl sie wegen der enormen Lärmentwicklung und ihres Alters weitgehend aus der chinesischen Marine ausgemustert wurden, standen 2007 noch immer Boote der Klasse im Dienst der Marine. Einige dieser Boote verfügen bereits über eine schallabsorbierende Beschichtung und Seitenantennensonar (FAS).<ref name="CFSF">Andrew S. Erickson, Lyle J. Goldstein, William S. Murray: China's future nuclear submarine force. US Naval Institute Press, 2007, ISBN 1-59114-326-8, S. 60.</ref>

Von den ersten Booten der Ming-Klasse wird jedoch angenommen, dass sie über die älteren Sonarsysteme des Projekt 633 verfügten, wie sie von der Sowjetunion verwendet wurden. Dazu gehörten ein Feniks-M-Aktiv-Sonar und ein System zur Zielerfassung und Verfolgung vom Typ Artika. Zur Suche an der Wasseroberfläche war ein einfaches Radar mit einer effektiven Reichweite von etwa 10 Seemeilen vorhanden.<ref>Norman Friedman: The Naval Institute guide to world naval weapons systems 1997/1998. US Naval Institute Press, ISBN 1-55750-268-4, S. 330, 604.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Diesel-U-Boote: Romeo-Klasse | Ming-Klasse | Kilo-Klasse | Song-Klasse | Yuan-Klasse | Qing-Klasse

Jagd-U-Boote: Han-Klasse | Shang-Klasse

U-Boote mit ballistischen Raketen: Golf-Klasse | Xia-Klasse | Jin-Klasse

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende