Wurzelbrink
Blick auf den Wurzelbrink vom Reineberg
Blick auf den Wurzelbrink vom Reineberg
Höhe
318,9 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise )</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Lage
Kreis Minden-Lübbecke , Nordrhein-Westfalen , Deutschland <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise )</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Gebirge
Wiehengebirge <ref group="A">Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.2 Lübbecker Eggen“ der übergeordneten Haupteinheit „532 Östliches Wiehengebirge “ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe „53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland ). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur Großregion „D36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland “ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland “).</ref><ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise )</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref><ref name="MEISEL1959">Sofie Meisel-Jahn: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden (= Institut für Landeskunde , Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung [Hrsg.]: Geographische Landesaufnahme 1:200 000 – Naturräumliche Gliederung Deutschlands ). Bundesanstalt für Landeskunde , Remagen 1959, DNB 456722270 (50 S., insbes. Blatt 85, Karte 1:200 000 [abgerufen am 2. Februar 2022] → Übersicht über alle Blätter . Nummernschlüssel: 532 Östliches Wiehengebirge mit Untereinheiten 532.0 Bad Essener Höhen, 532.1 Oldendorfer Berge , 532.2 Lübbecker Eggen, 532.3 Bergkirchener Eggen). </ref><ref name="HDNRG6">Haupteinheitengruppen 39–57 (Östliche Mittelgebirge nebst Vorland, Niederrhein und Nordwestfalen ) . In: Emil Meynen , Josef Schmithüsen (Hrsg.): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands . 6. Lieferung. Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung , Bad Godesberg 1959, DNB 451803167 , S. 609–882 . </ref><ref>Axel Ssymank: Neue Anforderungen im europäischen Naturschutz. Das Schutzgebietssystem NATURA 2000 und die „FFH-Richtlinie“ der EU . In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Natur und Landschaft . Band 69 , Nr. 9 , 1994, ISSN 0028-0615 , S. 395–406 . </ref><ref>Vgl. auch Biogeografische Regionen und naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 3. Februar 2022 (mit Karte und Erläuterungen zur Karte). </ref>
Dominanz
1,88 km → Heidbrink <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise )</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Schartenhöhe
123,4 m ↓ Pass Horst Höhe <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise )</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Koordinaten
52° 16′ 59″ N , 8° 36′ 55″ O 52.282964 8.615195 318.9 Koordinaten: 52° 16′ 59″ N , 8° 36′ 55″ O
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Topo-Karte
1:25.000 (TIM-online )
Typ
Bergrücken
Gestein
Tonstein etc.<ref group="A">Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel -, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch , lokal Steinkohlen , Anhydrit , Gips und Steinsalz ); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein , lokal Schluff - und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden , untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Alter des Gesteins
Dogger , Malm <ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise )</ref>
Besonderheiten
Wartturm , Gut Obernfelde , NSG Sonnenwinkel
Der Wurzelbrink ist mit 318,6 m ü. NHN <ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise )</ref> der zweithöchste Berg im norddeutschen Wiehengebirge . Er liegt bei Lübbecke im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke . Auf dem Gipfel steht der als Aussichtsturm dienende Lübbecker Wartturm .
Geographie
Lage
Der Wurzelbrink erhebt sich im Natur- und Geopark TERRA.vita . Sein Gipfel liegt 2,2 km südlich der Kernstadt von Lübbecke innerhalb der Gemarkung Lübbecke. Südlich befindet sich die Großgemeinde Hüllhorst mit dem Ortsteil Ahlsen-Reineberg im Osten und Oberbauerschaft im Südsüdwesten. Auf dem Bergsattel zum nordöstlichen Nachbarn Heidbrink (319,6 m ), dem höchsten Berg des Wiehengebirges, liegt die Quelle der Ronceva . Westlich des Wurzelbrinks befindet sich der Ursprung des auf dem Übergangsbereich zum südwestlich gelegenen Breitenbrinks (287 m ) aus mehreren kurzen Quellbächen gespeisten Westerbachs (siehe hierzu auch Abschnitt Quelle am Wurzelbrink ). Südsüdöstlich vorgelagert befindet sich der Kniebrink (315 m ).
Auf dem Heidbrink erstrecken sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Wiehengebirge-Wesergebirge (CDDA -Nr. 555560799; 1971 ausgewiesen; 49,1049 km² groß).
Naturräumliche Zuordnung
Der Wurzelbrink gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Unteres Weserbergland (Nr. 53) und in der Haupteinheit Östliches Wiehengebirge (532) zur Untereinheit Lübbecker Egge (532.2). Nach Süden fällt seine Landschaft in den Naturraum Quernheimer Hügelland (531.01) ab, der in der Haupteinheit Ravensberger Mulde (531) zur Untereinheit Quernheimer Hügel- und Bergland (531.0) zählt.<ref name="BfL-085" />
Lübbecker Wartturm
Auf dem Gipfel des Wurzelbrinks steht Aussichtsturm Wartturm. Er ist die höchste öffentlich zugängliche Stelle im Wiehengebirge.
Quelle am Wurzelbrink
Datei:Falk Oberdorf Wurzelbrink Quelle.JPG Quelle auf dem Westhang
Auf dem unteren Teil vom Westhang des Berges entspringt im Westerbach-Einzugsgebiet unmittelbar an einem Wanderweg eine Quelle, die aufwändig eingefasst wurde. Für die Quelle ist bisher kein verbindlicher und offizieller Name belegt. Die Quelle gibt im Frühjahr 10 Liter Wasser pro Minute. Zum Sommer hin lässt die Ergiebigkeit jedoch, abhängig von der Witterung, mehr oder weniger deutlich nach.
Tourismus
Der Wurzelbrink ist durch regionale Wanderwege erschlossen. Südlich – auf dem Kammweg beim Kniebrink – verlaufen der Wittekindsweg und der E11 . Am nördlichen Gebirgsfuß beim Gut Obernfelde verläuft der Arminiusweg .<ref>Waymarked Trails – Wanderwege. In: Waymarked Trails. Sarah Hoffmann (Lonvia), abgerufen am 27. Januar 2022 . </ref>
Galerie
Der Wurzelbrink (ganz rechts) von Norden aus gesehen
Von Lübbecke dauert der Aufstieg auf den Wurzelbrink 45–60 Minuten
An der Nordwestflanke des Wurzelbrink erlaubt eine Lichtung den Blick ins Lübbecker Land
Neben dem Wurzelbrink übersteigt noch der Kniebrink die 300-Meter-Marke
Anmerkungen
<references group="A" />
Einzelnachweise
<references>
<ref name="BfL-085">Sofie Meisel: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1959. → Online-Karte (PDF; 4,5 MB)</ref>
</references>
Weblinks