Zum Inhalt springen

Kniebrink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Oktober 2024 um 22:01 Uhr durch imported>AnRo0002 ((GR) File renamed: File:Falk Oberdorf Kniebrink 5.JPGFile:Digitalis purpurea - Falk Oberdorf Kniebrink 5.jpg).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Kniebrink
Der Kniebrink von Süden aus gesehen
Der Kniebrink von Süden aus gesehen
Höhe 308,6 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>
Lage Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>
Gebirge Wiehengebirge<ref group="A">Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.2 Lübbecker Eggen“ der übergeordneten Haupteinheit532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur GroßregionD36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).</ref><ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref><ref name="MEISEL1959">Sofie Meisel-Jahn: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden (= Institut für Landeskunde, Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung [Hrsg.]: Geographische Landesaufnahme 1:200 000 – Naturräumliche Gliederung Deutschlands). Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1959, DNB 456722270 (50 S., insbes. Blatt 85, Karte 1:200 000 [abgerufen am 2. Februar 2022] → Übersicht über alle Blätter. Nummernschlüssel: 532 Östliches Wiehengebirge mit Untereinheiten 532.0 Bad Essener Höhen, 532.1 Oldendorfer Berge, 532.2 Lübbecker Eggen, 532.3 Bergkirchener Eggen).</ref><ref name="HDNRG6">Haupteinheitengruppen 39–57 (Östliche Mittelgebirge nebst Vorland, Niederrhein und Nordwestfalen). In: Emil Meynen, Josef Schmithüsen (Hrsg.): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. 6. Lieferung. Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1959, DNB 451803167, S. 609–882.</ref><ref>Axel Ssymank: Neue Anforderungen im europäischen Naturschutz. Das Schutzgebietssystem NATURA 2000 und die „FFH-Richtlinie“ der EU. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Natur und Landschaft. Band 69, Nr. 9, 1994, ISSN 0028-0615, S. 395–406.</ref><ref>Vgl. auch Biogeografische Regionen und naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 3. Februar 2022 (mit Karte und Erläuterungen zur Karte).</ref>
Dominanz 0,36 km → Wurzelbrink<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>
Schartenhöhe 26,1 m ↓ Döhre Kniebrink/Wurzelbrink<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>
Koordinaten 52° 16′ 48″ N, 8° 37′ 6″ OKoordinaten: 52° 16′ 48″ N, 8° 37′ 6″ O
 {{#coordinates:52,279989|8,618214|primary
dim=5000 globe= name=Kniebrink region=DE-NW type=mountain
  }}
Topo-Karte 1:25.000 (TIM-online)
Typ Bergrücken
Gestein Tonstein etc.<ref group="A">Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel-, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch, lokal Steinkohlen, Anhydrit, Gips und Steinsalz); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein, lokal Schluff- und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden, untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).</ref><ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>
Alter des Gesteins Dogger, Malm<ref name="DE-NW_GV">GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)</ref>

Der Kniebrink ist mit 308,6 m ü. NHN der dritthöchste Berg im norddeutschen Wiehengebirge. Sein unmittelbarer Gipfel gehört administrativ zur Gemeinde Hüllhorst, (hier zur Ortschaft Oberbauerschaft). Die Grenze zu Lübbecke verläuft jedoch unmittelbar nördlich des Gipfels, so dass die Nordabdachung bereits zu Lübbecke gehört.

Die Höhe des Kniebrinks beträgt rund 10 Meter weniger als die Höhe des weiter nördlich gelegenen Wurzelbrinks, der ihn, von Lübbecke aus gesehen, verdeckt. Der Berg ist weitgehend unerschlossen. Im Frühjahr 2007 erlitt der Baumbestand große Sturmschäden. Der Aufstieg lässt sich von Lübbecke in unter 45 Minuten bewerkstelligen. Von Süden benötigt man für den kurzen aber steilen Aufstieg rund 20 Minuten.

Bis zur Gebietsreform im Jahre 1973 gehörte der Kniebrink zur Stadt Lübbecke. Mit der Gebietsreform wurde ein zu Lübbecke gehörender rund 57 Hektar großer Waldstreifen (die heutige Gemarkung 032 in der Flur Oberbauerschaft 2783) der Gemeinde Hällhorst (hier dem Ortsteil Oberbauerschaft) zugeschlagen. Die alte Stadt Lübbecke reichte bis 1973 jenseits des Kammes bis an den südlichen Waldrand gegen Oberbauerschaft; die Grenze wurde auch hier auf den Kammweg zurückverlegt. Quasi im Gegenzug erhielt Lübbecke den Reineberger Hagen.

Anmerkungen

<references group="A" />

Weblinks

Commons: Kniebrink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />