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Ernst Linck

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Ernst Linck (* 14. Oktober 1874 in Windisch; † 29. Juni 1935 in Bern) war ein Schweizer Maler.<ref>Michael Baumgartner: Linck, Ernst. In: SikartVorlage:Abrufdatum</ref>

Ernst Linck (1874–1935) Maler
Ernst Linck, 1903

Leben und Werk

Nach einer Lehre in Zürich als Dekorationsmaler von 1889 bis 1890 arbeitete er zunächst als Figurenmaler in mehreren Schweizer Städten. Nach zwei Studienreisen nach Italien 1894 und 1899 liess er sich in Bern nieder, wo er eine eigene Malschule eröffnete, die er bis 1912 führte. Daneben unterrichtete er ab 1904 Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule. Seine Schüler dort waren unter anderen Max Böhlen und Fred Stauffer. Linck war ein Repräsentant der von Ferdinand Hodler angeführten «Berner Schule» zu der auch Traugott Senn, Adolf Tièche, Emil Cardinaux, Eduard Boss, Emil Prochaska (1874–1948) und Max Eugen Brack (1878–1950) gehörten. Links Gemälde zeigen häufig patriotisch-volkstümliche Szenen.<ref>Schweizer Kunst: patriotische Fassadenmalerei am Brunnerhaus, Bern. Abgerufen am 6. Dezember 2019.</ref> Er schuf einige Kirchenmalereien (Wandmalerei und Glasfenster). Auch als Restaurator wurde er wiederholt beigezogen; so ist er unter anderem für die Bemalung einiger historischer Berner Brunnen verantwortlich.<ref>Nachruf für Ernst Link, abgerufen am 13. Oktober 2022</ref>

Sein Sohn ist der Bildhauer Walter Linck.

Glasfenster von E. Linck (Beispiele)

Weblinks

Commons: Ernst Linck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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