Zum Inhalt springen

Schwarzbubenland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. März 2026 um 22:41 Uhr durch imported>Gestumblindi.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Amtei
Dorneck-Thierstein
Basisdaten
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg Solothurn (SO)
Hauptort: -
Fläche: 176,97 km²
Einwohner: 36'994 (31. Dezember 2025)
Bevölkerungsdichte: 209 Einw. pro km²
Karte
Karte von Amtei Dorneck-Thierstein
Karte von Amtei
Dorneck-Thierstein
Datei:Nunningen Schwarzbubenbrunnen.jpg
Schwarzbubenbrunnen vor der «Zähnteschür» auf dem Dorfplatz in Nunningen
Datei:Passwang-2007.JPG
Passwang-Strasse auf der Thiersteiner Seite

Das Schwarzbubenland, amtlich Amtei Dorneck-Thierstein, besteht aus den beiden Bezirken Dorneck und Thierstein des Kantons Solothurn in der Schweiz. Es umfasst die solothurnischen Gebiete im Juragebirge nördlich des Passwangs, die von einem komplizierten Verlauf der Grenzen zu den benachbarten Kantonen Basel-Landschaft, Bern und Jura sowie zu Frankreich geprägt sind. Die Amtei besteht aus 23 Gemeinden mit 36'994 Einwohnern (Stand 2025)<ref>Bezirk Dorneck 21'352, Bezirk Thierstein 15'642 Einwohner. Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Solothurn zählt! – Trends zur Bevölkerung.] (PDF) Kanton Solothurn, Amt für Finanzen, Statistikdienst, , S. 6, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. März 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und besitzt damit 13 Mandate für den Solothurner Kantonsrat. Seit 2005 gilt sie als Wahlkreis für die Kantonalwahlen.

Geographie

Das Schwarzbubenland liegt zur Gänze im Juragebirge.<ref name="gls">Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 638, Stichwort Dorneck-Thierstein  (Scan der Lexikon-Seite).</ref> Die mit dem restlichen Kantonsgebiet zusammenhängenden Gebiete liegen südlich und östlich der Birs. Sie werden im Norden und Osten vom Kanton Basel-Landschaft begrenzt. Im Süden grenzen sie an die solothurnische Amtei Thal-Gäu sowie durch die Grenze zwischen der Gemeinde Beinwil und der bernischen Exklave Schelten an den Kanton Bern. Westlich sind der Kanton Jura (seit 1979, ehemals bernisches Gebiet) und das bis 1994 ebenfalls bernische, seither zum Kanton Basel-Landschaft gehörende Laufental benachbart. Dazu kommen die Exklaven Kleinlützel (im Bezirk Thierstein) und solothurnisches Leimental (im Bezirk Dorneck), die jeweils von Frankreich und dem Kanton Basel-Landschaft umgeben sind.

Die Landschaft des Schwarzbubenlandes ist von Tälern, Klusen und Schluchten geprägt.<ref name="gls" /> Wichtige Erhebungen sind die Hohe Winde (1205 m ü. M.), der Passwang (1204 m ü. M. am höchsten Punkt Vogelberg), der Riedberg bei Nunningen (943 m ü. M.; der benachbarte Riedbergchopf mit 1011 m ü. M. liegt auf Baselbieter Boden), das Gempenplateau mit dem Scharten (760 m ü. M.) als höchster Erhebung sowie der Blauen (837 m ü. M.) an der Grenze zum Baselbiet. Bedeutendere Gewässer sind neben der Birs, die nur in Bärschwil und Dornach solothurnisches Gebiet berührt, deren rechtsseitige Zuflüsse Wahlenbach, Lüssel, Ibach und Seebach sowie der linksseitige Zufluss Lützel. Das Gemeindegebiet von Rodersdorf wird vom Birsig durchflossen.<ref>Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 639, Stichwort Dorneck-Thierstein  (Scan der Lexikon-Seite).</ref> Der Seewener See wurde im späten 16. Jahrhundert trockengelegt.

Geschichte

Der Stadtstaat Solothurn war seit dem Mittelalter um die Erweiterung seines Territoriums bemüht und gelangte so im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts auch an die Gebiete des heutigen Schwarzbubenlands. Die erste Herrschaft jenseits des Passwangs, die Solothurn erwerben konnte, war das Dorf Seewen durch Kauf von der Domfrau Elisabeth von Säckingen. Am 25. Mai 1483 schworen die Leute von Seewen den Untertaneneid.<ref name="amiet365">Bruno Amiet: Stadt und Kanton Solothurn von der Urgeschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. In: Solothurnische Geschichte. Band 1. Staatskanzlei des Kantons Solothurn, Solothurn 1952, S. 365.</ref> 1485 kaufte die solothurnische Bürgerschaft die halbe Herrschaft Dorneck-Gempen von Bernhard von Efringen, einem Basler Bürger. Diese Aktivitäten führten zunächst zu Widerstand der Grafen von Thierstein, die ihre Rechte an Dorneck und Seewen betonten.<ref name="amiet365"/> Der Konflikt konnte jedoch 1487 beigelegt werden, als sich die Thiersteiner Grafen Oswald und Sigismund ins ewige Burgrecht von Solothurn aufnehmen liessen.<ref>Bruno Amiet: Stadt und Kanton Solothurn von der Urgeschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. In: Solothurnische Geschichte. Band 1. Staatskanzlei des Kantons Solothurn, Solothurn 1952, S. 368.</ref> 1515 konnte die Herrschaft Rotberg erworben werden und 1522 sprach ein eidgenössisches Schiedsgericht nach langem Streit mit dem Basler Fürstbischof Solothurn die Herrschaft Thierstein und die Kastvogtei Beinwil samt Hochgericht zu.<ref name="hls-braun">Hans Braun: Solothurn (Kanton). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Mai 2017, abgerufen am 12. Juni 2019.</ref> 1527 erweiterte Solothurn die daraus gebildete Vogtei Thierstein um Bärschwil und Kleinlützel und konnte im selben Jahr von Hans Imer von Gilgenberg auch noch seine Herrschaft (mit den Dörfern Nunningen, Meltingen und Zullwil) erwerben.<ref name="hls-braun" /><ref>Bruno Amiet: Stadt und Kanton Solothurn von der Urgeschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. In: Solothurnische Geschichte. Band 1. Staatskanzlei des Kantons Solothurn, Solothurn 1952, S. 439.</ref> Gilgenberg war die letzte erreichbare Herrschaft, die Solothurn erwerben konnte, womit die solothurnische Territorialpolitik an das Ende ihrer Möglichkeiten gelangt war.<ref>Bruno Amiet: Stadt und Kanton Solothurn von der Urgeschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. In: Solothurnische Geschichte. Band 1. Staatskanzlei des Kantons Solothurn, Solothurn 1952, S. 439–440.</ref>

Ab 1735, als das Fürstbistum Basel nicht mehr Zugewandter Ort der Eidgenossenschaft war, sowie danach während der Helvetik und Mediation waren die beiden Exklaven der Amtei, Kleinlützel und das solothurnische Leimental, Exklaven im Römisch-deutschen Reich respektive danach aufgrund der Angliederung des Fürstbistums Basel an das napoleonische Frankreich 1792 rund 15 Jahre lang Exklaven im französischen Landesgebiet.<ref>Ernst Burkhard: Welt- und Schweizergeschichte.</ref><ref>Hans Sigrist: Die Spätzeit und das Ende des patrizischen Regimes. In: Solothurnische Geschichte. Band 3. Regierungsrat des Kanton Solothurn, Solothurn 1981, S. 311.</ref>

In der liberalen Revolution von 1830 positionierten sich die Thiersteiner und die Dornecker sehr unterschiedlich. Während die Thiersteiner ihre Regierungstreue bekundeten,<ref name="sigrist726">Hans Sigrist: Die Spätzeit und das Ende des patrizischen Regimes. In: Solothurnische Geschichte. Band 3. Regierungsrat des Kanton Solothurn, Solothurn 1981, S. 726.</ref> wurden in der damaligen Amtei Dorneck zusammen mit Olten die radikalsten Forderungen gestellt.<ref>Hans Sigrist: Die Spätzeit und das Ende des patrizischen Regimes. In: Solothurnische Geschichte. Band 3. Regierungsrat des Kanton Solothurn, Solothurn 1981, S. 727.</ref> In Erinnerung geblieben ist die «leidenschaftliche Brandrede»<ref name="sigrist726"/> von Josef Cherno aus Dornach, dem «Führer der Schwarzbuben» in der liberalen Bewegung<ref>André Schluchter: Josef Cherno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 19. Dezember 2003, abgerufen am 12. Juni 2019.</ref>, worin er die patrizische Gegenrevolution von 1814 (siehe Restauration) und die daraus hervorgegangene Verfassung heftig angriff. Seine Rede wurde auch als Flugblatt verteilt.<ref>Hans Sigrist: Die Spätzeit und das Ende des patrizischen Regimes. In: Solothurnische Geschichte. Band 3. Regierungsrat des Kanton Solothurn, Solothurn 1981, S. 726–727.</ref>

Der Ursprung des Namens Schwarzbubenland ist nicht ganz geklärt. Während dieser 1865 erstmals belegt ist<ref name="hls-schenker">Lukas Schenker: Schwarzbubenland. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 11. November 2011, abgerufen am 12. Juni 2019.</ref>, wurde der Ausdruck «Schwarzbuben» für die Bewohner der Region bereits 1813 vom Historiker Robert Glutz von Blotzheim benutzt, der ihn auf deren schwarze Tracht zurückführte.<ref>Albin Fringeli: Landschaft als Schicksal. Staatskanzlei Solothurn, Solothurn 1979, S. 12.</ref> Als wahrscheinlichste Erklärung gilt heute jedoch eine Herleitung vom Verb schwärzenschmuggeln»), da den Leuten dieser grenznahen Region Schmuggeltätigkeit nachgesagt wurde.<ref name="hls-schenker" /> Eine weitere Deutung ist konfessioneller Art: Während die Reformation im benachbarten Baselbiet Einzug hielt, blieb das seit dem 15./16. Jahrhundert zum Kanton Solothurn gehörende Schwarzbubenland zusammen mit seinem Kanton katholisch, womit der Übername von den Baslern erfunden sein könnte. Lukas Schenker bezeichnet diese konfessionelle Deutung wie auch die Herleitungen von der Bekleidung oder der politischen Ausrichtung im Historischen Lexikon der Schweiz als «eher unwahrscheinlich».<ref name="hls-schenker" />

Politik

Bei den Kantonsratswahlen vom 9. März 2025 ergab sich für die Amtei Dorneck-Thierstein folgende Sitzverteilung: SVP 3, Mitte 3, FDP 3, Grüne 2 und SP 2.<ref>Wahlen und Abstimmungen. Wahlen vom 9. März 2025. In: sostimmt.so.ch. Abgerufen am 9. März 2025.</ref>

Wirtschaft

Geschichte

Das Schwarzbubenland war bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. In Bärschwil bestand eine Eisenschmelze für Bohnerz (1675 erneuert) und von 1775 bis 1856 eine Glashütte, später wurde die Kalk- und Gipsfabrikation aufgenommen.<ref>Lukas Schenker: Bärschwil. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. September 2009, abgerufen am 12. Juni 2019.</ref>

Noch 1878, kurz nach der Eröffnung der Jurabahn, gab es im Schwarzbubenland nur zwei dem Fabrikgesetz unterstellte Betriebe mit insgesamt 250 Beschäftigten.<ref>Thomas Wallner: Die Industrialisierung des Kantons im Überblick. In: Geschichte des Kantons Solothurn 1831-1914. Landschaft und Bevölkerung – Wirtschaft und Verkehr – Gesellschaft – Kultur (= Solothurnische Geschichte. 4, Teil 2). Lehrmittelverlag Kanton Solothurn, Solothurn 2011, ISBN 978-3-905470-51-2, S. 102.</ref> Die Jurabahn trieb die Entwicklung der Industrie voran. Es wurden weitere Betriebe eröffnet, so 1892 die Schloss- und Beschlägefabrik in Kleinlützel<ref name="fringeli360">Albin Fringeli: Landschaft als Schicksal. Staatskanzlei Solothurn, Solothurn 1979, S. 360.</ref> (gehört seit 2015 zur schwedischen Assa-Abloy-Gruppe)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Portrait.] MSL Schloss- und Beschlägefabrik AG, Kleinlützel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung </ref> und 1895 die Metallwerke in Dornach<ref name="fringeli360"/> (heute Swissmetal).

In Kleinlützel wurde 1878 von den Brüdern Brunner die Herstellung von Tabakspfeifen eingeführt.<ref name="fringeli360"/> Die drei kleinen Pfeifenfabriken von Kleinlützel mit zeitweise zusammen etwa 100 Arbeitern waren die einzigen der Schweiz. Nach einem Brand stellte 2008 die Drechslerei Stich als letzte die Produktion von Pfeifen ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Pfeifenmacher von Kleinlützel.] In: DRS2ktuell. Radio SRF 2, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. April 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Pfeifen- und Stockfabrik Tschan, die die Produktion schon früher einstellte, wurde in ein Museum umgewandelt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Museum Pfeifen- und Stockfabrik.] Museumsverbund Kanton Solothurn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/musesol.chVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

1903 gründete Albert Borer in Breitenbach die Schweizerischen Isola-Werke zur Verarbeitung von Glimmer als Isolierstoff für die Elektroindustrie. Die Isola-Werke waren der erste globale Anbieter von Glimmerprodukten. 2005 wurden sie, bereits 1988 von Von Roll übernommen, in Von Roll Schweiz AG umbenannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Geschichte der Von Roll im Überblick.] Von Roll, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vonrollgroup.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Gegenwart

Nach der Wirtschaftsförderung des Kantons Solothurn liegen die Kompetenzen der Wirtschaft des Schwarzbubenlands in den Bereichen «Metallverarbeitung, Maschinen- und Gerätebau, Elektronik und Biotechnologie».<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorneck-Thierstein.] Wirtschaftsförderung des Kantons Solothurn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. April 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gemäss dem Bericht Struktur und Wandel in der Region Schwarzbubenland (Untersuchungszeitraum 2005–2015) sind im Schwarzbubenland verglichen mit dem restlichen Kanton Solothurn der primäre und der sekundäre Wirtschaftssektor überproportional vertreten, wobei die Beschäftigung in diesen beiden Sektoren zwischen 2005 und 2015 stark rückläufig war. Der Dienstleistungssektor hatte in diesem Zeitraum einen Zuwachs von 16,1 % zu verzeichnen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Struktur und Wandel in der Region Schwarzbubenland. Auswertung der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) für die Region Schwarzbubenland.] Kanton Solothurn, Wirtschaftsförderung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwarzbubenland.infoVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Verkehr

Alle Gemeinden des Schwarzbubenlands sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Direkt an das normalspurige Eisenbahnnetz der SBB angebunden ist im Personenverkehr dabei nur Dornach mit dem Bahnhof Dornach-Arlesheim, der auch Endpunkt der meterspurigen Bahnstrecke Basel–Dornach ist. Diese ist heute Bestandteil der von der BLT betriebenen Basler Tramlinie 10, die an ihrem anderen Ende mit der Bahnstrecke Basel–Rodersdorf mehrere Gemeinden des solothurnischen Leimentals erschliesst (Witterswil, Bättwil, Hofstetten-Flüh und Rodersdorf). Bärschwil verfügt über eine Station an der Jurabahn, an der jedoch seit den 1990er Jahren keine Züge mehr halten. Der Ort ist seither durch Postauto-Busse erschlossen; dies gilt auch für die übrigen Gemeinden des Schwarzbubenlands. Ein wichtiger Ausgangs- und Knotenpunkt der Postautos in den Bezirk Thierstein ist der Bahnhof von Laufen im Kanton Basel-Landschaft.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Liniennetz Laufental/Thierstein.] Tarifverbund Nordwestschweiz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Postautokurse in den östlichen Teil des Bezirks Dorneck (Dorneckberg) verkehren ab den Bahnhöfen von Dornach, Grellingen BL und der Hauptstadt des Kantons Basel-Landschaft, Liestal.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Liniennetz Oristal/Dorneckberg.] Tarifverbund Nordwestschweiz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Strasse über den Passwang hat mit dem Bau der Autobahn (A1, A2) an Bedeutung verloren, bleibt aber die kürzeste Verbindung zwischen dem Schwarzbubenland und dem südlichen Kantonsteil.<ref>Lukas Schenker: Passwang. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. April 2009, abgerufen am 12. Juni 2019.</ref> Die Hauptstrasse 18 berührt solothurnisches Kantonsgebiet nicht direkt (folgt teilweise genau der Kantonsgrenze), stellt aber für viele Gemeinden des Schwarzbubenlands eine wichtige Verbindung nach Basel über das Laufental dar.

Der nächstgelegene Flughafen ist Basel-Mülhausen. Ein kleiner Flugplatz im Baselbiet, der Flugplatz Dittingen, wird von der «Segelfluggruppe Dittingen» betrieben, ist aber für fremde Flugzeuge gesperrt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Flugplatz Dittingen.] Segelfluggruppe Dittingen, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Mai 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sg-dittingen.chVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Persönlichkeiten

Literatur

  • Albin Fringeli: Landschaft als Schicksal. Eine Heimat- und Volkskunde des Schwarzbubenlandes. Staatskanzlei Solothurn, Solothurn 1979.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein