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Mussig

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Mussig
Datei:Blason ville fr Mussig (Bas-Rhin).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Sélestat
Gemeindeverband Sélestat
Koordinaten 48° 14′ N, 7° 31′ OKoordinaten: 48° 14′ N, 7° 31′ O
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Höhe 167–174 m
Fläche
Einwohner 1.111 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67600
INSEE-Code 67310

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Datei:Mussig 051.JPG
Hauptstraße

Mussig ist eine französische Gemeinde mit 1.111 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est. Sie ist Mitglied der Communauté de communes de Sélestat.

Geographie

Die Gemeinde Mussig liegt im Elsass, etwa 26 Kilometer nordöstlich von Colmar, sieben Kilometer südöstlich von Schlettstadt und neun Kilometer nordwestlich von Markolsheim am Hanf- oder Eckersteggraben.

Zum Dorf gehören der Weiler Schnellenbuhl (Schnellenbühl) und der Wohnplatz Breitenheim (ehemaliger Maierhof).

Geschichte

Ältere Ortsbezeichnungen sind Musig (1361),<ref name=Anonym /> Musiche (1392)<ref name=Anonym /> und Musig (1782)<ref>Sigmund Billings: Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten, Basel 1782, S. 177 (books.google.de).</ref>. Das Gründungsjahr des Dorfs ist unbekannt. Es gehörte zur Herrschaft der Familie Rathsamhausen zum Stein (in der franz. Literatur auch Rathsamhausen de la Roche genannt) auf Ehnweyer (fünf Kilometer nördlich von Mussig), die ihre Besitzungen vom Herzog von Württemberg zu Lehen trugen. Schlettstadt gegenüber war Mussig befreit vom Brückenzoll, der am Illtor in Schlettstadt erhoben wurde.<ref name=Anonym >(Anonym): Heimatskunde des Kreises Schlettstadt. Methodisches, Geschichtliches und Geographisches. Bearbeitet unter Mitwirkung der Lehrer des Kreises. Verlag J. Boltze, Gebweiler 1888, S. 56–57, Ziffer 14 (books.google.de).</ref>

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsass zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Tabak-, Hopfen-, Getreide-, und etwas Weinbau sowie Viehzucht; einige Einwohner waren in Markircher Webereien oder als Handwerker tätig.<ref name=Anonym />

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Bevölkerungsentwicklung

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
832 840 882 937 1014 1084 1088 1169

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Oswald, erbaut 1837<ref name=Anonym />
  • Kapelle La Vierge, St. Ignace und St.François-Xavier im Ortsteil Schnellenbuhl

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Söhne und Töchter

  • Johann Peter Stupfel (1725–nach 1793), deutscher Jurist, Schriftsteller, Publizist und politischer Aktivist zur Zeit der Französischen Revolution, wurde hier geboren

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 610–611.

Weblinks

Commons: Mussig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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