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Otto Bongartz studierte nach dem Ersten Weltkrieg an der Technischen Hochschule Aachen und absolvierte anschließend (1921–1923) das Referendariat als Vorbereitung für eine Tätigkeit im öffentlichen Bauwesen. Parallel dazu arbeitete er 1921–1922 im Büro von Hans Sturm in Aachen, dann 1922 bei August Biebricher in Krefeld. 1923–1925 war Bongartz Mitarbeiter bei Eduard Jobst Siedler in Berlin; gemeinsam errichteten sie von 1926 bis 1929 den Neubau des Rathauses Zehlendorf (Berlin).<ref>Christian Welzbacher: Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte,, Berlin 2006, ISBN 978-3-936872-62-0, S.99 eff.</ref>
1925 ging Bongartz nach Köln, um unter dem neu berufenen Stadtbaudirektor Adolf Abel im Hochbauamt der Stadt zu arbeiten<ref>Adolf Abel und Otto Bongartz: Plan Stadium und Sportpark Köln, 1928. In: Getty images. Getty Museum, 1928, abgerufen am 8. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>; 1935–1948 war er selbst Leiter dieses Amtes. 1948 machte sich Bongartz mit einem eigenen Büro selbständig; er wirkte u. a. beim Wiederaufbau vieler kriegsbeschädigter Kirchen im Erzbistum Köln, seine Kirchenneubauten der Nachkriegszeit zeigen die Handschrift eines eher konservativen Architekten.
Bongartz war seit 1926 mit Margarete Susanne Helene Everling verheiratet.<ref name=":0" /> Er verstarb 1970 im Alter von 74 Jahren und wurde im Familiengrab auf dem Kölner Südfriedhof (Flur 32) beerdigt. Auf der Grabstätte befindet sich eine Kreuzblume.
1960–1962: Neubau der katholischen Kirche Heilig Geist in Bachem (Frechen)
Literatur
Helmut Fußbroich: Architekturführer Köln. Sakralbauten nach 1900. Bachem, Köln 2005, ISBN 3-7616-1683-X, S. 311 (Vita).
Wolfram Hagspiel: (Peter) Otto Bongartz. In: ders.: Lexikon der Kölner Architekten vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Bd. 1: A-G. Böhlau, Wien, Köln 2022 (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e.V.; 52), ISBN 978-3-412-52446-3, S. 211f.