Griechischer Bergtee
Als Griechischer Bergtee ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Tsái tou vounoú, albanisch çaj mali) werden in Griechenland und Albanien<ref>I. Y. Aneva, L. N. Evstatieva, P. Zhelev, V. Papajani-Toska, A. Ibraliu: Distribution of Sideritis raeseri Boiss. et Heldr. in Albania - state of its populations and recommendations for conservation. Hrsg.: Institute of Biodiversity and Ecosystem Research, Bulgarian Academy of Science, 1113 Sofia, Bulgaria. Proceedings of the Eighth Conference on Medicinal and Aromatic Plants of Southeast European Countries (8th CMAPSEEC) 19-22 May 2014, ref. 13. Durrës, Albanien 2014, S. 89–100.</ref> regional verschiedene endemische Arten der Sektion Empedoclia aus der Gattung der Gliedkräuter (Sideritis) angeboten. Diese Teesorte ist aber auch in anderen Balkanländern verbreitet, wo er ebenfalls als „Bergtee“ bezeichnet wird.
Sorten
Nach den jeweiligen lokal vorkommenden Sideritis-Arten<ref name="MFG2" /> unterscheidet man folgende Teesorten:
- Epirischer Bergtee (τσάι βλάχικο) aus Sideritis perfoliata subsp. athoa
- Evischer Bergtee (τσάι της Εύβοιας) aus Sideritis euboea
- Olympischer Bergtee (τσάι του Ολύμπου) aus Sideritis scardica
- Taygetischer Bergtee (τσάι του Ταϋγέτου) aus Sideritis clandestina
- Parnassischer Bergtee (τσάι του Παρνασσού) resp. Albanischer Bergtee (çaj malit) aus Sideritis raeseri
- Kretischer Bergtee (τσάι της Κρήτης) aus Sideritis syriaca, auch Malotira genannt.<ref name="Alib" /><ref name="maich" />
Gelegentlich wird Sideritis mit Diptam-Dost (Diktamos) verschnitten.
Alle Arten kommen ab einer Höhe von 1000 m vor und wachsen auf trockenem Untergrund.
Gewinnung
Einige Sideritis-Arten, wie Sideritis raeseri, werden mittlerweile kultiviert. Vorherrschend ist aber nach wie vor die Ernte von Wildpflanzen, die die Bestände mehrerer Arten beeinträchtigt. Seit den verheerenden Waldbränden auf dem Peloponnes im Jahr 2007 ist dort vielerorts das Pflücken des Sideritis clandestina verboten.
Nutzung
mit Sideritis-Bündel
Der Tee wird durch Aufguss oder Abkochung ganzer oder zerkleinerter Stängel samt Blättern und Blüten in einer Kanne Wasser zubereitet. Der Sud muss etwa drei Minuten ziehen, bis sich der Geschmack entfaltet. Zusätzlich kann je nach Geschmack Honig (Zucker) und Zitrone hinzugefügt werden.
Anwendung
Klassische Anwendungsgebiete sind Erkältungskrankheiten und Verdauungsprobleme. Zudem gibt es Hinweise auf zentralnervöse Effekte, wie zum Beispiel die Hemmung der Wiederaufnahme von Monoaminen.<ref name="PosterWolnzach" />
Weblinks
- Griechischer Bergtee als Heilpflanze bei AWL.ch.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Alib">Antonis Alibertis: Healing, aromatic and edible plants of Crete. Mystis, Heraklion, Crete 2007. ISBN 978-960-6655-20-3.</ref> <ref name="PosterWolnzach">Rainer Knörle, Peter Schnierle: Extrakte aus Sideritis ssp. (griechischer Bergtee): Innovative zentral aktive Pflanzenextrakte mit breitem Wirkprofil. http://ibam.de/pics/Poster-Wolnzach-2009.pdf</ref> <ref name="MFG2">Claus Baden: Sideritis L. In: </ref> <ref name="maich">Sideritis syriaca L. subsp. syriaca. (PDF) In: Virtual Botanical Museum of Crete. Mediterranean Agronomic Institute of Chania, 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Februar 2014; abgerufen am 21. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> </references>
el:Τσάι του βουνού mk:Планински чај sq:Çaji i malit hr:Skadarska očist