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Inayatullah Khan

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Datei:King Inayatullah Khan of Afghanistan.jpg
Inayatullah Khan

Inayatullah Khan Seraj (persisch عنایت‌الله‌شاه, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 20. Oktober 1888 in Kabul; † 12. August 1946 in Teheran) war vom 14. bis 17. Januar 1929 kurzzeitig König von Afghanistan.

Er war der zweite Sohn des Emirs Habibullah Khan und Bruder von Amanullah Khan. Inayatullah heiratete eine Tochter von Mahmud Tarzi.<ref>M. Halim Tanwir: Afghanistan: History, Diplomacy and Journalism – Volume 1, Bloomington (IN): Xlibris, 2013, ISBN 1-479-76090-0, S. 89 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Sein Vater ernannte Inayatullah 1905 zum Marschall und 1916 zum Bildungsminister Afghanistans.<ref name="Dictionary">Ludwig W. Adamec: Historical Dictionary of Afghanistan, Lanham (MD): Scarecrow Press 2012 (4. Auflage), S. 130.</ref> Darüber hinaus leitete er ein Polizeigericht.<ref>Ludwig W. Adamec: Historical Dictionary of Afghanistan, Lanham (MD): Scarecrow Press 2012 (4. Auflage), ISBN 0-810-87815-1, S. 214 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Im Verlauf des Ersten Weltkriegs unterstützte Inayatullah Radikale, die gegen die Briten kämpfen wollten, mit Geld.<ref>Lal Baha: The Activities of the Mujāhidīn 1900–1936. In: Islamic Studies. Jg. 18 (1979), Nr. 2, S. 97–168 (hier: S. 104).</ref> 1915 und 1916 zeigte er sich freundlich gegenüber den Mitgliedern der Niedermayer-Hentig-Expedition.<ref name="Dictionary" />

Nach dem Tod Habibullahs im Jahr 1919 bootete sein Bruder ihn sowie Nasrullah Khan aus und wurde selbst König.<ref>Maximilian Drephal: Afghanistan and the Coloniality of Diplomacy: The British Legation in Kabul, 1922–1948, Cham: Palgrave Macmillan 2019, S. 48 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Ludwig W. Adamec: Historical Dictionary of Afghanistan, Lanham (MD): Scarecrow Press 2012 (4. Auflage), S. 152 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Zuvor hatte Inayatullah Nasrullah Khan als rechtmäßigen Emir anerkannt. Mohammed Nadir Schah war auch anwesend, als Inayatullah seinen Vater anerkannte.<ref name="Dictionary" /> Inayatullah geriet kurz in Gefangenschaft, doch sein Bruder ließ ihn wieder frei.<ref>M. Halim Tanwir: Afghanistan: History, Diplomacy and Journalism – Volume 1, Bloomington (IN): Xlibris 2013, S. 101 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Nach der Amtsübernahme Amanullahs säuberte dieser den Staatsapparat. Nasrullah Khan beispielsweise fiel in Ungnade. Amanullah hingegen umgab sich mit jungen Reformern und auch Inayatullah Khan schloss sich zunächst Amanullah an.<ref>Christopher M. Wyatt/Mohammed J. Gulzari: The Failure to Integrate Din, Daulat, Watan and Millat and the Fall of King Amanullah. In: Asian Affairs. Jg. 52 (2021), Nr. 1, S. 79–109 (hier: S. 91), doi:10.1080/03068374.2020.1850082.</ref> Doch während der zehnjährigen Amtszeit Amanullah Khans warnte Inayatullah seinen Bruder vor den anti-klerikalen Reformen, welche dieser forcierte.<ref>Mohammad H. Faghfoory: The Impact of Modernization on the Ulama in Iran, 1925–1941. In: Iranian Studies. Jg. 26 (1993), Nr. 3/4, S. 277–312 (hier: S. 301).</ref>

Nach der Amtszeit Amanullahs übernahm Inayatullah Khan überstürzt die Macht, nachdem Amanullah während des Aufstands von Habibullah Kalakâni aus Kabul floh.<ref name="Dictionary" /><ref>Maximilian Drephal: Afghanistan and the Coloniality of Diplomacy: The British Legation in Kabul, 1922–1948, Cham: Palgrave Macmillan 2019, S. 190 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Dem Druck der Revolte konnte er jedoch auch nicht standhalten. Nach einem Ultimatum, das ihm von Kalakâni gestellt wurde, dankte er nach wenigen Tagen ab.<ref>Brian Carriere: Khan, Amanullah (1892–1960), in: Tom Lansford (Hrsg.): Afghanistan at War: From the 18th-Century Durrani Dynasty to the 21st Century, Santa Barbara (CA): ABC-CLIO 2017, S. 247–249 (hier: S. 249) (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Er lebte von 1929 bis zu seinem Tod im Jahr 1946 in Teheran im afghanischen Nachbarland Iran im Exil.<ref name="Dictionary" />

Einzelnachweise

<references />

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Durrani-Monarchen
Popalzai-Könige (1747–1843):

Ahmad Schah | Timur Schah | Zaman Schah | Mahmud Schah | Qaysar | Schah Schudscha | Kamran | Ali Schah | Ayub Schah | Habibullah | Fath Dschang

Barakzai-Emire/Könige (1826–1973):

Dost Mohammed | Schir Ali | Mohammed Afzal | Mohammad Azam | Mohammed Yakub | Musa | Mohammed Ayub | Abdurrahman | Habibullah (I.) | Amanullah | Inayatullah | Habibullah (II.) | Mohammed Nadir | Mohammed Sahir

Präsidenten der Republik Afghanistan (1973–1978) bzw.
der Demokratischen Republik Afghanistan (1978–1992)

Mohammed Dawud | Nur Mohammed Taraki | Hafizullah Amin | Babrak Karmal | Hadschi Mohammed Tschamkani | Mohammed Nadschibullāh | Abdurrahim Hatef

Mudschahedin- (1992–1996) und
Taliban-Regierung (1996–2001)

Sibghatullah Modschaddedi | Burhānuddin Rabbāni | Mohammed Omar

Präsidenten der Islamischen
Republik Afghanistan
(2001–2021)

Burhānuddin Rabbāni | Hamid Karzai | Aschraf Ghani

Taliban-Regierung (seit 2021)

Hibatullah Achundsada

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